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Auto nach Reperatur in Fachwerkstatt defekt

 Von 
Rick
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Auto nach Reperatur in Fachwerkstatt defekt

Hallo,

da bei meinem 15 Jahren Alten Wagen ein Zylinder nicht mehr lief, brachte ich das Auto in eine Fachwerkstatt. Mir wurde gesagt, daß ein Kipphebel in der Nockenwelle abgebrochen sei. Dies wurde gerichtet und außerdem wurde der Zahnriemen ausgetauscht. Für 530.- Euro war mein Wagen also wieder fahrbereit.
Doch 6 Tage und 400 km später blieb der Wagen nach lautem knattern aus dem Motorraum stehen. Vom ADAC wurde ich in die nächste Werkstatt geschleppt und dort ein irrreparabler Motorschaden festgestellt. Als ich das Auto einen Tag später abholte wurde mir außerdem gesagt, daß der Schaden nicht verwunderlich sei, da man sich mit der ersten Werkstatt in Verbindung gesetzt habe, und diese behauptete, daß mir mitgeteil wurde, daß der Motor nicht mehr lange läuft, wenn nicht noch größere Reparaturen getätigten werden, ich dies aber nicht wollte.
Nur wurde dieses Gespräch leider nie mit mir geführt und ich ging davon aus, daß der Wagen nach der Reparatur wieder in Ordnung ist.
Die Werkstatt weist nun jede Schuld von sich und behauptet, daß der Schaden nichts mit der Reparatur zu tun hat...

Habe ich eine Chance, daß die Werkstatt für den Schaden aufkommt? Muß sie mir dann auch meine sonstigen Kosten (Heimtransport des Wagens über immerhin 70 km, Heimfahrt, Kosten der Schadensfeststellung und den Ausfall meines Wagens bezahlen?)
Ich habe eine Autorechtsschutz Versicherung und habe vor, einen Anwalt sowie einen Gutachter einzusetzen.
Gibt es ähnliche Fälle?

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Reparatur Schaden Versicherung


1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
Scharnhorst
Status:
Praktikant
(827 Beiträge, 103x hilfreich)

Um Ihre Frage beantworten zu können müßte man wissen, was denn nunmehr die konkrete Ursache für den kapitalen Motorschaden war.
Für einen etwaig erfolgten Hinweis wäre die Werkstatt beweispflichtig (Zeugen, schriftlicher Hinweis in Rechnung, etc.). Bei weiter erforderlichen Reparaturen (welche?), wäre wohl eine solche Hinweispflicht im Zusammenhang mit den "nicht ausreichenden" Arbeiten anzunehmen.

Eindeutig fest stehen muß jedoch ein ursächlicher Sachzusammenhang mit der Reparatur, notfalls mittels Gutachten (am besten Beweissicherungsverfahren). Eine reine "Altersschwäche" muß ausgeschlossen werden können.

Mit freundlichen Grüßen

Scharnhorst
Rechtsanwalt

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