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Kaufvertrag über WhatsApp?

13.1.2021 Thema abonnieren
 Von 
Katha246
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Kaufvertrag über WhatsApp?

Hallo zusammen, folgender Sachverhalt: Ich habe mir am Sonntag eine gebrauchte A-Klasse angeschaut. Das Auto hat mir dann auch gefallen, die Verkäuferin und ich haben uns über den Preis unterhalten und uns auf 21.000 € geeinigt. Ich habe ihr dann gesagt dass ich im Moment noch keinen Kaufvertrag unterschreiben kann da ich erst am Montag einen Termin bei der Bank wegen eines Kredites habe. Sie meinte dann ja das wäre kein Problem sie wartet dann auf meine Nachricht. Als ich wieder zu Hause war, meinte meine Mutter sie kann mir das Geld vorstrecken damit ich dem Kaufvertrag jetzt direkt zusagen kann. Ich habe der Verkäuferin dann auf WhatsApp geschrieben dass ich ihr gerne verbindlich zusagen würde und sie meinte darauf hin ,,alles klar und ich habe allen anderen Interessenten nun abgesagt". Damit ist in meinen Augen der Kaufvertrag zu Stande gekommen oder?
Im weiteren Verlauf haben wir dann noch geschrieben wann wir uns treffen um einen schriftlichen KV zu unterzeichnen und haben ausgemacht dass ich das Auto am Samstag abholen kann.
Heute hat sie mir geschrieben dass sie das Auto nun doch nicht verkaufen wollte weil sie sich wegen corona ja gerade keine neuen Autos anschauen kann...
Also meiner Meinung nach bin ich hier doch ganz klar im Recht oder? Der KV kam durch die WhatsApp Nachricht zustande und die Einschränkungen durch corona gibt es nicht erst seit gestern?

Über eure Antworten wäre ich sehr dankbar :-)

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26 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(84679 Beiträge, 34547x hilfreich)

Zitat (von Laura246):
Ich habe der Verkäuferin dann auf WhatsApp geschrieben dass ich ihr gerne verbindlich zusagen würde

Mit welchem Wortlaut?


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#2
 Von 
Katha246
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Der genaue Wortlaut war: hallo ich würde ihnen jetzt gerne verbindlich zusagen, könnte eine Anzahlung machen usw.....

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Laura246):
Ich habe der Verkäuferin dann auf WhatsApp geschrieben dass ich ihr gerne verbindlich zusagen würde

Mit welchem Wortlaut?

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(84679 Beiträge, 34547x hilfreich)

Also hat man eigentlich gar nicht zu gesagt ...

Dann könnte sie durchaus noch von der Verkaufsabsicht zurücktreten.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
Katha246
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Naja... ich hab geschrieben ich würde jetzt gerne sicher zusagen sie sagt alles klar dann sag ich jetzt allen anderen ab und wir treffen uns um es noch schriftlich zu machen und am Samstag kannst du das Auto abholen.. in meinen Augen habe ich zumindest sicher zugesagt...

Zitat (von Harry van Sell):
Also hat man eigentlich gar nicht zu gesagt ...

Dann könnte sie durchaus noch von der Verkaufsabsicht zurücktreten.

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#5
 Von 
Bearish
Status:
Frischling
(48 Beiträge, 5x hilfreich)

Bitte auf "Antworten" drücken (ganz unten), nicht auf "Zitieren".

Ich bin Ihrer Meinung, ein Kaufvertrag wurde geschlossen, mit übereinstimmenden Willenserklärungen beider Seiten.

Die Frage ist, was wollen Sie? Möchten Sie den Kaufvertrag durchsetzen?

-- Editiert von Bearish am 13.01.2021 16:23

Signatur:Don't worry, be happy
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#6
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1352 Beiträge, 163x hilfreich)

Zitat (von Laura246):
hallo ich würde ihnen jetzt gerne verbindlich zusagen, könnte eine Anzahlung machen usw.....
"würde" ist nicht "ich sage zu".

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#7
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(12993 Beiträge, 5225x hilfreich)

Zitat (von user08154711):
"würde" ist nicht "ich sage zu".
Es geht um eine Willenserklärung. Diese lässt hier klar erkennen, dass damit eine Kaufzusage gemeint ist. Ich sehe hier daher auch einen geschlossenen Kaufvertrag. Die Verkäuferin hat das ebenfalls so gesehen und daher anderen Interessenten abgesagt. Ich verstehe nicht, wie man hier an einem bestehenden Kaufvertrag zweifeln kann.
Und auch jetzt, zu Corona Zeiten, ist es nicht verboten sich Autos anzuschauen.

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#8
 Von 
FareakyThunder
Status:
Lehrling
(1101 Beiträge, 588x hilfreich)

Zitat (von Laura246):
wann wir uns treffen um einen schriftlichen KV zu unterzeichnen

Damit hat man sich die Schriftform vorbehalten und solange der Vertrag nicht Unterzeichnet ist ist keine der Parteien an das Angebot gebunden. § 154 (1) BGB.
Ich sehe es eher so, dass wenn dann ein Vorvertrag zum Abschluss eines Kaufvertrages abgeschlossen wurde.

Wie es auch sei, wenn die andere Person nicht einlenkt müssen Sie ihre Ansprüche vor Gericht durchsetzen. Viele Zeit und Kosten das verursacht und ob man am Ende dann das Auto oder eine Entschädigung bekommt steht offen.

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#9
 Von 
Katha246
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke. Ja natürlich würde ich den Kaufvertrag gerne durchsetzen aber wie ich sehe sind auch hier die Meinungen gespalten... daher bin ich mir natürlich unsicher am Ende hat man viel Geld investiert für nichts.

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#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(84679 Beiträge, 34547x hilfreich)

Zitat (von user08154711):
"würde" ist nicht "ich sage zu".

Korrekt, man würde zusagen - nur wann würde man das tun? Und was genau wollte man zusagen?

Dazu dann noch das

Zitat (von Laura246):
könnte eine Anzahlung machen usw.....

Das usw. ist ein starkes Indiz dafür, das man noch nicht alle relevanten Details geregelt hat.

Noch dazu den vereinbarten Vorbehalt einen schriftlichen KV zu unterzeichnen.



Zitat (von Laura246):
daher bin ich mir natürlich unsicher am Ende hat man viel Geld investiert für nichts.

Man kann ja erst mal bluffen, das kostet außer Zeit und Porto gar nichts.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#11
 Von 
Katha246
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Ja, aber ich bin der Meinung sie hat ja dann zugesagt auf mein ,,würde könnte..." Meinte alles klar dann machen wir es so du überweist mir das Geld ich sag den anderen ab und mach das Inserat aus dem Internet raus.

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#12
 Von 
Bearish
Status:
Frischling
(48 Beiträge, 5x hilfreich)

Es kommt rechtlich nicht auf die sprachlich oder gar juristisch korrekte Formulierung an. Wenn eindeutig ist, was gemeint ist, gilt das. Der Konjunktiv wird häufig wie der Indikativ benutzt, durch Wortklauberei wäre so eine Willenserklärung nicht anfechtbar.

Also der Kaufvertrag ist geschlossen, doch lohnt es sich, ihn durchzusetzen? Das kostet Zeit und zumindest zunächst erstmal Geld. Meiner Meinung nach lohnt es sich nur, wenn es ein besonderes Fahrzeug ist oder der vereinbarte Preis besonders günstig. A-Klasse gibt es gebraucht wie Sand am Meer, und der genannte Kaufpreis ist womöglich auch nicht sensationell niedrig, sondern üblich; ich nehme an, es führt schneller zum Ziel, die Sache abzuhaken und weiterzusuchen.

-- Editiert von Bearish am 13.01.2021 21:04

Signatur:Don't worry, be happy
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#13
 Von 
Sir Berry
Status:
Unparteiischer
(9305 Beiträge, 2921x hilfreich)

Zitat (von Bearish):
Es kommt rechtlich nicht auf die sprachlich oder gar juristisch korrekte Formulierung an.

Aber so was von.

Zitat (von Bearish):
Wenn eindeutig ist, was gemeint ist, gilt das.

Und genau um diese Eindeutigkeit zu erzeugen kommt es eben auf eine klare unmissverständliche Formulierung an.

Wenn mich jemand fragt: "Kannst Du mir sagen wie spät es ist"

antworte ich mit

"ja".

Frage eindeutig, Antwort eindeutig.

Berry

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#14
 Von 
Bearish
Status:
Frischling
(48 Beiträge, 5x hilfreich)

Zitat (von Sir Berry):
Wenn mich jemand fragt: "Kannst Du mir sagen wie spät es ist"

antworte ich mit

"ja".


Damit zeigst du vor allem einen beachtlichen Schratfaktor :respekt:

Rechtlich betrachtet man aber, wie die Frage gemeint ist, und sie ist immer als Frage nach der Uhrzeit gemeint.

Signatur:Don't worry, be happy
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#15
 Von 
Droitteur
Status:
Lehrling
(1520 Beiträge, 387x hilfreich)

Ich empfehle an solchen Stellen gern den "Kaufmann von Venedig" :D

(Achtung, Spoiler^^)

"Als Sicherheit verlangt er, scheinbar zum Spaß, nur dies: Gelingt es dem Schuldner nicht, das geliehene Geld rechtzeitig zurückzuzahlen, so hat Shylock Anspruch auf „ein Pfund Fleisch" aus Antonios Körper. Antonio willigt ein (...)"

Später wird Antonio vom Advokaten Balthasar verteidigt:

"Zwar habe Shylock vertragsgemäß Anspruch auf das Fleisch, nicht jedoch auf das Blut Antonios, er dürfe also beim Herausschneiden keinen Tropfen Blut vergießen. Tue er es doch, so drohe ihm die Todesstrafe und alle seine Güter würden vom Staat konfisziert." [Wikipedia]

Und natürlich ist Balthasar, Überraschung, kein Advokat (und geklappt hat es trotzdem :D ).

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#16
 Von 
Frabato
Status:
Schüler
(374 Beiträge, 38x hilfreich)

"Ich würde ihnen verbindlich zusagen" heißt, dass die Zusage von der Zustimmung des VK abhängt. Ist aber eine Zusage. Wenn der VK jetzt sagt: "Ok, dann reserviere ich es für sie" sind es zwei Willenserklärungen. Ein: "Ok, dann sage ich hiermit zu!" wäre dann die 100% Bestätigung, aber da sagt ja dann keiner mehr.

In sofern ist ein Kaufvertrag zustande gekommen.

und wenn der per WhatsApp nachweisbar ist, hast du gute Karten.

-- Editiert von Frabato am 13.01.2021 23:36

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#17
 Von 
The Mentalist
Status:
Praktikant
(880 Beiträge, 256x hilfreich)

Leider scheinen viele hier nichtmal die Auslegung nach §§ 133, 157 BGB zu kennen. Es kommt grundsätzlich gerade nicht ausschließlich darauf an, was vom Wortlaut her geschrieben wurde.
Daher ist hier auch ein wirksamer KV zustande gekommen. Ob da nun steht "würde" oder nicht spielt keine Rolle.

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#18
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(84679 Beiträge, 34547x hilfreich)

Ich finde es interessant, das die Vorschreiber hier alle einen Kaufvertrag sehen wollen und den vereinbarten Vorbehalt der Schriftform sowie die Auswirkungen des § 154 BGB ignorieren ...


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#19
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1352 Beiträge, 163x hilfreich)

Zitat (von The Mentalist):
Leider scheinen viele hier nichtmal die Auslegung nach §§ 133, 157 BGB zu kennen. Es kommt grundsätzlich gerade nicht ausschließlich darauf an, was vom Wortlaut her geschrieben wurde.
Was glaubst Du wohl, worüber hier die ganze Zeit diskutiert wird?

Zitat:

Bei der Auslegung einer Willenserklärung ist der wirkliche Wille zu erforschen und nicht an dem buchstäblichen Sinne des Ausdrucks zu haften.

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#20
 Von 
Bearish
Status:
Frischling
(48 Beiträge, 5x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
den vereinbarten Vorbehalt der Schriftform

Ich sehe keinen solchen Vorbehalt. Es steht nirgends, "der Kaufvertrag gilt erst, wenn wir ihn schriftlich dokumentiert haben." Daß ein mündlich oder per elektronischer Nachricht geschlossener Kaufvertrag über ein Kfz später mit einem Vertragsformular dokumentiert wird, ist gängige Praxis. Das ist kein Vorbehalt.

Signatur:Don't worry, be happy
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#21
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(84679 Beiträge, 34547x hilfreich)

Zitat (von Bearish):
Ich sehe keinen solchen Vorbehalt.

Ich schon ...
Zitat (von Laura246):
Ich habe ihr dann gesagt dass ich im Moment noch keinen Kaufvertrag unterschreiben kann da ich erst am Montag einen Termin bei der Bank wegen eines Kredites habe.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#22
 Von 
charlyt4
Status:
Student
(2936 Beiträge, 710x hilfreich)

Zitat (von Laura246):
Ich habe ihr dann gesagt dass ich im Moment noch keinen Kaufvertrag unterschreiben kann

Zitat (von Laura246):
Im weiteren Verlauf haben wir dann noch geschrieben wann wir uns treffen um einen schriftlichen KV zu unterzeichnen

Zitat (von Laura246):
wir treffen uns um es noch schriftlich zu machen


Also war eindeutig ein schriftlicher Kaufvertrag vereinbart was auch üblich ist.

Du kannst natürlich versuchen einen Richter davon zu überzeugen, dass in der Regel der durchschnittliche, aufmerksame und und verständigen Käufer/Verkäufer Fahrzeuge mit einem Preis von über 21.000,-€ meist durch einen mündlichen Vertrag kauft/verkauft.

Zitat (von Laura246):
Also meiner Meinung nach bin ich hier doch ganz klar im Recht oder?


Vielleicht ja, vielleicht nein. Bei einem Streitwert von über 20.000€ wäre mir das Risiko viel zu groß.

-- Editiert von charlyt4 am 14.01.2021 09:35

Signatur: Gruß Charly
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#23
 Von 
Bearish
Status:
Frischling
(48 Beiträge, 5x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Bearish):
Ich sehe keinen solchen Vorbehalt.

Ich schon ...
Zitat (von Laura246):
Ich habe ihr dann gesagt dass ich im Moment noch keinen Kaufvertrag unterschreiben kann da ich erst am Montag einen Termin bei der Bank wegen eines Kredites habe.

Es hilft, das ganze Eingangsposting zu lesen, und nicht einen irrelevanten Satz der Vorgeschichte aus dem Zusammenhang zu reißen.
Es geht nämlich danach so weiter:
Zitat (von Laura246):
Sie meinte dann ja das wäre kein Problem sie wartet dann auf meine Nachricht. Als ich wieder zu Hause war, meinte meine Mutter sie kann mir das Geld vorstrecken damit ich dem Kaufvertrag jetzt direkt zusagen kann. Ich habe der Verkäuferin dann auf WhatsApp geschrieben dass ich ihr gerne verbindlich zusagen würde und sie meinte darauf hin ,,alles klar und ich habe allen anderen Interessenten nun abgesagt".

Die TE brauchte nicht mehr auf den Kredit zu warten, hat verbindlich zugesagt und die VK auch. Übereinstimmende Willenserklärungen, ein Vorbehalt ist nicht zu erkennen, nur die übliche spätere Dokumentation in Schriftform wurde vereinbart.

Signatur:Don't worry, be happy
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#24
 Von 
Katha246
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Mhm ja dass wir noch über die Schriftform bzw. Die Unterzeichnung gesprochen haben war natürlich im Nachhinein für mich jetzt etwas blöd. Aber da wir uns ja auch mündlich über den Preis geeignet haben und ich deutliche Absichten gezeigt habe das Auto zu kaufen indem ich erwähnt habe dass ich morgen einen Kredit bei der Bank abschließen werde und wie ausgemacht haben wann ich das Auto abhole und sie nie mit keinem Wort erwähnt hat, das Auto nur zu verkaufen wenn sie ein neues hat...also das ist schon etwas fahrlässig von ihr wie ich finde.
Jedoch ist ein Verfahren da wahrscheinlich echt zu anstrengend... leider.
Danke für eure Meinungen.

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#25
 Von 
-Laie-
Status:
Philosoph
(12993 Beiträge, 5225x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
und den vereinbarten Vorbehalt der Schriftform sowie die Auswirkungen des § 154 BGB ignorieren ...
Ich sehe hier keinen Vorbehalt der Schriftform. Dass man das alles auch noch schriftlich habe möchte macht den Kaufvertrag selbst nicht ungeschehen.
Weder 154 (1) und schon gar nicht 154 (2) sehe ich hier berührt

Signatur: Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28
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#26
 Von 
Bearish
Status:
Frischling
(48 Beiträge, 5x hilfreich)

Zitat (von Katha246):
Jedoch ist ein Verfahren da wahrscheinlich echt zu anstrengend... leider.

Ja, es lohnt sich meiner Meinung nicht. Bevor Sie den Kaufvertrag rechtlich durchgesetzt hätten, haben Sie zehnmal ein anderes Fahrzeug gefunden. Zudem scheinen Sie finanziell etwas klamm zu sein, wenn Sie sich das Geld für das Auto leihen müssen; ein Rechtsstreit würde erstmal Geld kosten. Am besten abhaken und weitersuchen.

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