gewonnene Klage Rückabwicklung keine Inspektion gemacht.

26. November 2023 Thema abonnieren
 Von 
KarstenWo
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)
gewonnene Klage Rückabwicklung keine Inspektion gemacht.

Hallo,
wir besitzen seit circa 4 Jahren ein fabrikneues Wohnmobil.
Jetzt nach 3 Jahren Rückabwicklungsklage, nachdem wir beim Landgericht verloren haben, haben wir beim Oberlandesgericht gewonnen. Der Wohnmobilhändler ist seit November 2020 im Annahmeverzug. Wegen der ganzen Rechtsstreitereien, der ständigen Verzögerungstaktik der Gegenseite, und der verschobenen Gerichtstermine, haben wir keine Inspektion an dem Fahrzeug durchführen lassen. Wir sind allerdings auch in der gesamten Zeit nur knapp über 10.000 km gefahren. Ein Ölwechsel haben wir einmal in einer freien Werkstatt wo lassen Kann das jetzt bei der Rückabwicklung zu irgendwelchen Problemen führen? Die Herstellergarantie ist ja eh abgelaufen. Das Scheckheft ist natürlich noch jungfräulich, was natürlich zu einem Wertverlust führen wird.

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10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118453 Beiträge, 39575x hilfreich)

Zitat (von KarstenWo):
Kann das jetzt bei der Rückabwicklung zu irgendwelchen Problemen führen?

Durchaus - wenn die Inspektion fällig gewesen wäre, hätte man sie machen müssen ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
KarstenWo
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Durchaus - wenn die Inspektion fällig gewesen wäre, hätte man sie machen müssen ...

Da wir das Fahrzeug kaum nutzen konnten, habe ich auch nur die Arbeiten durchführen lassen, die zu Folgeschäden führen können. Meiner Meinung nach sollte es mir überlassen bleiben, ob ich Inspektionen an meinem Auto durchführen lasse oder nicht. Ich hätte die Klage ja auch verlieren können, und damit das Auto behalten müssen. Dann hätte ich ja auch ein Fahrzeug ohne Serviceheft gehabt.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118453 Beiträge, 39575x hilfreich)

Zitat (von KarstenWo):
Meiner Meinung nach sollte es mir überlassen bleiben, ob ich Inspektionen an meinem Auto durchführen lasse oder nicht.

Ist es ja auch.
Dann muss man halt nur für die negativen Folgen haften ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
cirius32832
Status:
Senior-Partner
(6856 Beiträge, 1450x hilfreich)

Damit bietet man dem Händler natürlich eine weitere Spielwiese für Verzögerungstaktiken....

Signatur:

https://www.antispam-ev.de

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#5
 Von 
vacantum
Status:
Praktikant
(799 Beiträge, 125x hilfreich)

Du bist also drei Jahre mit dem Wohnmobil durch die Gegend gefahren, obwohl Du die Rückabwicklung wolltest und laut Deiner Aussage der Händler seit Nov 2020 im Annahmeverzug war?

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#6
 Von 
KarstenWo
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

Leider funktioniert das zitieren beim iPhone nicht Daher ohne Zitat. Vor der Verzögerungstaktik hab ich jetzt keine Angst, immerhin ist der Rückabwicklung Wert (Kaufpreis minus Nutzungsentschädigung) vom Gericht festgelegt worden.

Und zu der Frage, ob ich das Wohnmobil jetzt drei Jahre genutzt habe, ja das habe ich natürlich insofern es möglich war. Immerhin wird die Nutzungsentschädigung beim Wohnmobil zur großen Teilen von dem Alter abhängig gemacht. Das bedeutet, dass egal ob du es nutzt oder nicht, du eine erheblichen Teil des Neupreises abgezogen bekommst. Dementsprechend darfst du die Nutzungsentschädigung zahlen, und folglich natürlich auch nutzen (insofern es möglich ist).

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#7
 Von 
vacantum
Status:
Praktikant
(799 Beiträge, 125x hilfreich)

Zitat (von KarstenWo):
Immerhin wird die Nutzungsentschädigung beim Wohnmobil zur großen Teilen von dem Alter abhängig gemacht.
Das ist nicht richtig. Einfaches Gegenbeispiel: ein Wohnmobil, dass im neuen Zustand zwei Jahre beim Händler als Ausstellungsstück steht, hat nahezu keinen Wertverlust.

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#8
 Von 
KarstenWo
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

selbstverständlich wird bei einem wohnmobil die Nutzungsentschädigung entweder komplett nach Gesamtfahrleistung, Gesamtnutzungsdauer, oder eine Mitte aus beiden berechnet. Bei einem PKW wird nur die Gesamtfahrleistung berücksichtigt, beim wohnmobil ist das anders.

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#9
 Von 
KarstenWo
Status:
Frischling
(11 Beiträge, 0x hilfreich)

selbstverständlich wird bei einem wohnmobil die Nutzungsentschädigung entweder komplett nach Gesamtfahrleistung, Gesamtnutzungsdauer, oder eine Mitte aus beiden berechnet. Bei einem PKW wird nur die Gesamtfahrleistung berücksichtigt, beim wohnmobil ist das anders.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
vacantum
Status:
Praktikant
(799 Beiträge, 125x hilfreich)

Zitat (von KarstenWo):
selbstverständlich wird bei einem wohnmobil die Nutzungsentschädigung entweder komplett nach Gesamtfahrleistung, Gesamtnutzungsdauer, oder eine Mitte aus beiden berechnet.
Zitat (von KarstenWo):
Immerhin wird die Nutzungsentschädigung beim Wohnmobil zur großen Teilen von dem Alter abhängig gemacht.
Finde den Widerspruch in Deinen eigenen Aussagen.

Zitat (von KarstenWo):
Bei einem PKW wird nur die Gesamtfahrleistung berücksichtigt, beim wohnmobil ist das anders.
Und auch das ist falsch.

Ist aber auch egal. In Deinem Fall wird die Nutzungsentschädigung sich zusammensetzen aus km-Leistung, Alter, Wertverlust durch nicht ordnungsgemäß durchgeführte Inspektionen, durch sonstige Schäden ...

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