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Abzahlung Pfändung P-Konto

13.5.2019 Thema abonnieren
 Von 
fb515153-17
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Abzahlung Pfändung P-Konto

Hallo,

ich habe mal eine Finanzfrage wegen meines Nachbars. Er hat ein P-Konto und verdient ca. 1300 netto.Davon werden ja nach Freibetrag von 1133,80€ rund 167€ umgebucht und theoretisch zur Verfügung im nächsten Monat bereitgestellt.

Er hat eine aktive Pfändung von 660€, weil er der Meinung war es wird jeden Monat automatisch dieser Überschuss von 167€ an den Gläubiger abgeführt. Wie verhält sich das jetzt . Hat er über die Monate mit den 167€ "angespart" und kann den Auftrag auf Begleichung machen oder ist dieser geschützte Betrag einfach weg? Er hat seit Juli letzten Jahres dieses P-Konto und kommt immer über den Freibetrag.

Danke für die Info!

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22410 Beiträge, 14835x hilfreich)

Zitat:
Davon werden ja nach Freibetrag von 1133,80€ rund 167€ umgebucht und theoretisch zur Verfügung im nächsten Monat bereitgestellt.

NE.
Wenn er einen Freibetrag von 1133,80€ hat, dann wird der Rest gepfändet und an die Gläubiger ausgekehrt. Da wird nichts im nächsten Monat zur Verfügung gestellt.

Seit wann ist die Pfändung auf dem Konto? Seit letztem Juli? Dann müsste die doch längst erledigt sein. Nach 4 Monaten wären ja 668€ gepfändet.

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#2
 Von 
fb515153-17
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
NE.
Wenn er einen Freibetrag von 1133,80€ hat, dann wird der Rest gepfändet und an die Gläubiger ausgekehrt. Da wird nichts im nächsten Monat zur Verfügung gestellt.
Seit wann ist die Pfändung auf dem Konto? Seit letztem Juli? Dann müsste die doch längst erledigt sein. Nach 4 Monaten wären ja 668€ gepfändet.

Er war bei seiner Bank (Commerzbank) und die sagten, er müsste erst den Auftrag erteilen die Pfändung abzuzahlen.Seit Juli 2018 wurde nichts ausgekehrt, obwohl monatlich umgebucht worden ist.

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#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22410 Beiträge, 14835x hilfreich)

Das ergibt keinen Sinn. Dazu braucht es keinen extra Auftrag. Und des ergibt auch keinen Sinn dass da weiterhin Geld einbehalten wird. Die Bank macht hier offenbar Unsinn.

Wie dem auch sei. Dann würde ich zur Vermeidung weiteren ärgers ausrechnen wie hoch der Betrag nun samt zinsen ist. Die Bank schriftlich auffordern das an den Gläubiger zu überweisen und den Rest des einbehaltenen Geldes wieder auf dem Konto gut zu schreiben.

Danach den Gläubiger anweisen binnen 14 Tagen den entwerteten original Titel auszuhändigen.

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#4
 Von 
fb515153-17
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von mepeisen):
Das ergibt keinen Sinn. Dazu braucht es keinen extra Auftrag. Und des ergibt auch keinen Sinn dass da weiterhin Geld einbehalten wird. Die Bank macht hier offenbar Unsinn.

Wie dem auch sei. Dann würde ich zur Vermeidung weiteren ärgers ausrechnen wie hoch der Betrag nun samt zinsen ist. Die Bank schriftlich auffordern das an den Gläubiger zu überweisen und den Rest des einbehaltenen Geldes wieder auf dem Konto gut zu schreiben.

Danach den Gläubiger anweisen binnen 14 Tagen den entwerteten original Titel auszuhändigen.

Die Nachfrage bei der Bank ergab den Sachverhalt den ich geschildert habe.

Er hat jetzt den Auftrag auf Überweisung erteilt. siehe Bild

Ich verstehe aber immer noch nicht, wo das Geld der letzten 10 Monate hin ist.

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#5
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(22410 Beiträge, 14835x hilfreich)

Das muss die Bank beantworten, wo das hin ist. Wenn die Pfändung erledigt ist, muss die Bank das auch wieder auf dem Konto gutschreiben. Also das, was übrig blieb davon.

-- Editiert von mepeisen am 15.05.2019 06:45

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