Herkunftsnachweis bei Einzahlungen von 10000 Euro und mehr

24. Dezember 2022 Thema abonnieren
 Von 
Victor Laszlo
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Herkunftsnachweis bei Einzahlungen von 10000 Euro und mehr

Ich habe zu Hause eine 5-stellige Summe Bargeld liegen und möchte diese da es wieder Zinsen gibt neu anlegen. Das Geld resultiert aus einer Schenkung meines Vaters vom Dezember 2020. Ich habe einen Teil des Geldes umgehend zum Jahreswechsel 2020/21 in Aktienfonds angelegt. Die habe ich aufgrund immer größer werdender Verluste zu Anfang Mai diesen Jahres wieder gekündigt habe. Die Verluste sind seitdem noch größer geworden. Der Verkaufserlös wurde auf mein Girokonto überwiesen. Von dort habe ich das Geld dann Stück für Stück abgehoben und zu Hause im Safe gelagert.

Nun gibt es inzwischen ja die Auflage die Herkunft von Summen ab 10000 Euro nachweisen zu müssen. Der Einzahlungsautomat meiner Bank verarbeitet in einem Gang nur max. 10000 Euro. Aus heutiger Sicht würde ich das Geld nächstes Jahr in 3 Teilen zu 2 x 5000 und 1 x 10000 Euro anlegen. Für letzteres würde ich etwas weniger als die 10000 Euro auf das Girokonto einzahlen damit ich unter der besagten Summe bleibe. Nun habe ich gelesen, dass es durchaus sein kann, dass ein Herkunftsnachweis verlangt werden, wenn innerhalb eines kürzeren Zeitraums größere Geldsummen gestückelt eingezahlt werden und diese unter 10000 Euro liegen. Desweiteren habe ich gelesen, dass viele Banken keinen Herkunftsnachweis der älter als 3 Monate ist akzeptieren. Ich hätte zwar mit der Jahresabrechnung 2022 der Bank, bei der ich das Aktiendepot hatte einen aktuellen Nachweis. Nur war die Kündigung bereits Anfang Mai. Vom Girokonto ist das Geld auch schon länger als 3 Monate runter. Davon abgesehen war alles nur ein Durchlaufposten auf meinen Namen. Das Geld habe ich im Dezember 2020 bekommen. Was noch länger her ist. Den Kontoauszug dazu hätte ich noch da. Kann es möglicherweise bei meinen geplanten Einzahlungen dazu kommen, dass trotz weniger als 10000 Euro ein Herkunftsnachweis verlangt wird ? Wenn ja kann ich den mit meinen Kontoauszügen erbringen ? Wenn nicht, was passiert mit meinem eingezahlten Geld ? Ich denke mal, dass ich alles im ersten Quartal in den besagten 3 Etappen über die Bühne bringe. Das Geld wird eingezahlt und dann sofort an die für die Geldanlage übermittelte Bankverbindung weitergeleitet.

-- Editiert von User am 24. Dezember 2022 19:49

-- Editiert von User am 24. Dezember 2022 19:53

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(116213 Beiträge, 39225x hilfreich)

Zitat (von Victor Laszlo):
Nun habe ich gelesen, dass es durchaus sein kann, dass ein Herkunftsnachweis verlangt werden, wenn innerhalb eines kürzeren Zeitraums größere Geldsummen gestückelt eingezahlt werden und diese unter 10000 Euro liegen.

Richtig, die Filter der Geldwäschebeauftragten der Banken erfassen auch solche Umgehungsversuche.



Zitat (von Victor Laszlo):
Desweiteren habe ich gelesen, dass viele Banken keinen Herkunftsnachweis der älter als 3 Monate ist akzeptieren.

Sollte eine Bank rechtswidrigerweise einen Nachweis nicht akzeptieren, würde man sie wohl verklagen müssen.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

2x Hilfreiche Antwort


#3
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(46693 Beiträge, 16552x hilfreich)

.



-- Editiert von User am 5. Januar 2023 08:40

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
amz621718-85
Status:
Schüler
(197 Beiträge, 17x hilfreich)

Zitat (von Victor Laszlo):
Die Verluste sind seitdem noch größer geworden. Der Verkaufserlös wurde auf mein Girokonto überwiesen. Von dort habe ich das Geld dann Stück für Stück abgehoben und zu Hause im Safe gelagert.
Wo ist denn nun das Problem mit dem Herkunftsnachweis?

0x Hilfreiche Antwort

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