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Online Banking betrug

10.5.2022 Thema abonnieren
 Von 
fb419198-44
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 9x hilfreich)
Online Banking betrug

Hallo.

Unbekannte hatten gestern unbefugt 9877 Euro von mein Konto (Sparda Bank), auf ein mir unbekanntes Konto, in meinem Namen online überwiesen. Wie dies möglich ist, weiß ich nicht. Die Bank teilte mir mit, dass es über meine (eine) SecureGo plus in meinem Namen abgewickelt wurde. Dass ein andrer mein Smartphone hätte dafür nutzen können, ist nicht möglich gewesen. Der Fall wurde sofort polizeilich aufgenommen. Ist es ratsam, einen Anwalt einzuschalten, um irgendwie wieder an mein Geld zukommen?

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7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
bostonxl
Status:
Lehrling
(1733 Beiträge, 252x hilfreich)

Wenn die VR Bank nachweisen kann, dass die Transaktion über die SecureGo plus App bestätigt wurde, hast Du schlechte Karten. Da hilft dann auch ein Anwalt wohl nicht mehr viel.

Weil:
- Sollte nur Dein Smartphone für die SecureGo App registriert sein, hätten die Betrüger genau dieses in die Hand nehmen müssen. Zudem noch den PIN Code oder das Passwort kennen, dass für die Online Anmeldung notwendig ist. Im übrigen speichert die VR Bank neben der IP Adresse auch geräterelevante Informationen und einen eindeutigen Key der SecureGo App. Damit ist die Zuordnung zu Deinem Smartphone möglich.

- Sollte ein weiteres Smartphone registriert sein (m.E. in der Online Anwendung nachzusehen), hätten die Betrüger ebenfalls Deinen PIN Code/Passwort kennen müssen. Zudem erfolgt die Freischaltung der SecureGo App über einen Freischaltcode, der ausschließlich postalisch an den Kontoinhaber versendet wird. D.h. die Betrüger hätten auch noch Deine Post abfangen müssen.

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(100228 Beiträge, 37051x hilfreich)

Zitat (von fb419198-44):
Dass ein andrer mein Smartphone hätte dafür nutzen können, ist nicht möglich gewesen

Und diese Behauptung könnte man nun wie konkret beweisen?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
fb419198-44
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 9x hilfreich)

In der Zeit, wo die Aktion ablief, war ich mit meinem Freund im Wald. Das Smartphone war in meinem Auto im Handschuhfach. Wenn jemand eingebrochen wäre, sich gezielt mein Handy gegriffen, um in der Zeit Geld auf sein Konto zu über weißen hielt ich bisher für ausgeschlossen. Auch wurde der Wagen nicht aufgebrochen. Es scheint, dass es wohl möglich ist, wie auch immer diese App zu hacken.

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#4
 Von 
bostonxl
Status:
Lehrling
(1733 Beiträge, 252x hilfreich)

Zitat (von fb419198-44):
Es scheint, dass es wohl möglich ist, wie auch immer diese App zu hacken.
Von der Funktionalität der App her ist ein Hacken nicht möglich.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(100228 Beiträge, 37051x hilfreich)

Zitat (von fb419198-44):
Wenn jemand eingebrochen wäre, sich gezielt mein Handy gegriffen, um in der Zeit Geld auf sein Konto zu über weißen hielt ich bisher für ausgeschlossen. Auch wurde der Wagen nicht aufgebrochen.

Also wäre ein physischer Zugriff schon mal weitgehend ausgeschlossen.
Bleibe noch der elektronische



Zitat (von fb419198-44):
Es scheint, dass es wohl möglich ist, wie auch immer diese App zu hacken.

Da wäre mir aktuell kein Weg bekannt, wenn dann wurde wohl eher das Smartphone gehackt.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#6
 Von 
Immobilienhai
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 1x hilfreich)

Es ist möglich, die SecureGo plus zu umgehen. Eine Google Recherche ("SecureGo plus phishing") fördert das zutage. So wie ich das verstanden habe, geschieht das mittels Phishing.

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#7
 Von 
bostonxl
Status:
Lehrling
(1733 Beiträge, 252x hilfreich)

Zitat (von Immobilienhai):
Es ist möglich, die SecureGo plus zu umgehen. Eine Google Recherche ("SecureGo plus phishing") fördert das zutage. So wie ich das verstanden habe, geschieht das mittels Phishing.
Zuerst müsste per Phishing der PIn Code als Zugang zur Onlineanwendung entwendet werden. Dann könnte mach Anmeldung im Online Konto ein neues Smartphone für SecureGo plus registriert werden. Die zugehörige SMS mit dem Aktivierungscode wird aber an das ursprüngliche Smartphone gesendet. Dieser Code müsste dann wieder duch Phishing abgegriffen werden, in dem der TE einen Link in einer Mail klickt und dort den per SMS empfangenen Code eingibt. Insgesamt also mehr als unwahrscheinlich. Und sollte der TE das so gemacht haben, triftt ihn trotzdem die Schuld.

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