Schuldhaftentlassung

5. Februar 2013 Thema abonnieren
 Von 
charnelfire
Status:
Beginner
(57 Beiträge, 17x hilfreich)
Schuldhaftentlassung

Liebe Forummitglieder,

ich bitte um Ratschläge zum folgenden Sachverhalt:
Anfang 2010 haben meine Ehefrau, ich, sowie ihre Mutter und ihr Vater zu gleichen Anteilen eine Immobilie erworben (finanziert). Es gibt also eine eingetragene Grundschuld. Tilgung sollte über 2 Bausparverträge, die über eine Tochtergesellschaft der Bank laufen, geschehen.
Anfang 2012 haben meine Frau und ich uns getrennt, nun soll eine Schuldhaftentlassung erfolgen - meinen Anteil erwirbt sie, ihre Mutter und ihr Vater zu jeweils 1/3, ohne mich dabei auszuzahlen. Für diejenigen, die nach dem Sinn des ganzen fragen - es ist noch nichts getilgt, ich will bloß diesen Kredit vom Hals haben und da raus sein.

Angeblich gibt es ein mündliches Okay seitens der Bank (Aussage meiner Frau). Es gibt bereits einen notariellen Vertragsentwurf. Der Termin für die Beurkundung steht bereits.

Meine Frage ist - inwiefern muss die Bank mir bestätigen, dass nach der Beurkundung die Schuldhaftentlassung erfolgen wird, also dass mein Teil des Kredits auf die restlichen Käufer übertragen wird?
Ich befürchte das Szenario, dass nach der Beurkundung ich zwar dem Grundbuch nach alle Ansprüche verliere, jedoch den Kredit beibehalten werde, wenn die Bank hinterher nichts unternimmt.

Vielen Dank im Voraus!

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16161x hilfreich)

Das ist ganz alleine das Problem ihrer Ex-Frau. Der Notar wird sich absichern, dass die Bank zugestimmt hat, entweder indem er eine schriftliche Bestätigung einholt oder indem ihre Ex-Frau beim Notarstermin sehr deutlich gefragt wird, ob die Bank hier zugestimmt hat bzw. indem deutlich gesagt wird, dass die Zusage einer Bank und Änderungen an der Finanzierung nicht relevant sind.

Insofern gibt es zwei Varianten. Entweder einfach darauf vertrauen, dass es klappt oder beim Notar mit in den Vertrag reinschreiben lassen, dass man damit auch aus Kreditpflichten entlassen wird.

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"Meine Beiträge stellen keine Rechtsberatung dar. Sicherheit gibts nur beim Anwalt."

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#2
 Von 
charnelfire
Status:
Beginner
(57 Beiträge, 17x hilfreich)

auf Nachfrage beim Notar, bzw. bei dem dort beschäftigten Sachbearbeiter, wurde mir geraten, ganz akribisch darauf zu achten, dass eben die Entlassung durch Bank erfolgt, damit das von mir befürchtete Szenario nicht eintritt.
Diese Auskunft wurde mir vor mehreren Wochen erteilt, und daher kommt auch meine Sorge.

Im Notarvertrag gibt es eine Passage, die ich in diesem Moment leider nur ungefähr zitieren kann, die besagt in etwa, dass die Käufer alles nötige tun werden, um mich vor den Ansprüchen der Bank zu schützen, falls die Bank die Schuldhaftentlassung nicht vollzieht

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#3
 Von 
mepeisen
Status:
Unsterblich
(24959 Beiträge, 16161x hilfreich)

Dann lass dir doch von der Bank schriftlich bestätigen, dass sie dich mit Vollzug der Umtragung aus der Schuld entlässt. Dann ist alles geregelt.

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1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
charnelfire
Status:
Beginner
(57 Beiträge, 17x hilfreich)

Übrigens gibt es im Notarvertrag doch eine Passage, die besagt, dass die Eigentumsübertragung erst dann vollzogen werden soll, wenn die Grundpfandrechtsgläuberin (also die Bank, wenn ich das richtig verstehe), den Vorgang bestätigt.

So in etwa, ich denke, es sollte dann auch ausreichend sein, oder?

Auf jeden Fall, vielen Dank lieber mepeisen!

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