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Sparda Bank - Umstellung auf TEO

21.2.2021 Thema abonnieren
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2151 Beiträge, 1131x hilfreich)
Sparda Bank - Umstellung auf TEO

Moin in die Runde,

das Konto meiner Frau - bei der Sparda Bank Nbg. - ist plötzlich nicht mehr per Onlinebanking erreichbar. Der Grund, es wurde auf TEO umgestellt. Davon abgesehen, dass wir diese "Neuerung" nicht nutzen wollen und schon gar nicht die AGBs lesen und durcharbeiten werden, ist das Netz voll von Kritik und datenschutzrechtlichen Bedenken bezüglich dieser Innovation...

Ein Anruf bei der Hotline ergab, dass diese Umstellung nicht zurückgenommen werden kann und somit meine Frau von der Onlinenutzung des Kontos ausgeschossen wurde. Ein Umstand, der mehr als nur ärgerlich für uns ist.

Mir stellt sich die Frage, ob die Bank das so einfach - und für uns überraschend - machen darf. Zumal das neue System nicht mit unserem Browser kompatibel ist und diese Umstellung gegen einen (für uns) wichtigen Grundsatz*, besonders bei Geldgeschäften verstößt.

Meinungen dazu sind erbeten und willkommen.

VG
Roland


*tue nichts, was Du nicht verstehst ;-)

Signatur:

Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.

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9 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Bachelor
(3100 Beiträge, 895x hilfreich)

Zitat:
und schon gar nicht die AGBs lesen und durcharbeiten werden,

Das ist Ihr Problem

Zitat:
Zumal das neue System nicht mit unserem Browser kompatibel ist und diese Umstellung gegen einen (für uns) wichtigen Grundsatz*, besonders bei Geldgeschäften verstößt.

Das ist Ihr Problem

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#2
 Von 
smoerf
Status:
Frischling
(27 Beiträge, 11x hilfreich)

Zitat (von Roland-S):

das Konto meiner Frau - bei der Sparda Bank Nbg. - ist plötzlich nicht mehr per Onlinebanking erreichbar. Der Grund, es wurde auf TEO umgestellt. Davon abgesehen, dass wir diese "Neuerung" nicht nutzen wollen und schon gar nicht die AGBs lesen und durcharbeiten werden, ist das Netz voll von Kritik und datenschutzrechtlichen Bedenken bezüglich dieser Innovation...

Ob ihr die AGB lesen und durcharbeiten wollt oder nicht, ist tatsächlich euer Problem. Die datenschutzrechtlichen Probleme sieht die Sparda-Bank anscheinend nicht, so dass sie derzeit wohl nur das Online-Banking per App eben über diese App anbietet. Wenn ihr das nicht wollt, könnt ihr die Bankgeschäfte bestimmt herkömmlich in der jeweiligen Filiale regeln.

Zitat (von Roland-S):

Mir stellt sich die Frage, ob die Bank das so einfach - und für uns überraschend - machen darf. Zumal das neue System nicht mit unserem Browser kompatibel ist und diese Umstellung gegen einen (für uns) wichtigen Grundsatz*, besonders bei Geldgeschäften verstößt.

Kam die Umstellung wirklich total überraschend oder habt ihr vielleicht eine entsprechende Mitteilung der Bank, in der genau diese Umstellung zu Datum X angekündigt wurde, ignoriert oder einfach nicht wahrgenommen? Ich kann mir schwer vorstellen, dass bei einer so großflächigen Umstellung die einzelnen Sparda-Banken ihrer Informationspflicht nicht nachgekommen sein sollen.
Aus eigener Erfahrung (sowohl von Kunden als auch von der Seite des Informierenden) kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass es immer wieder Fälle gibt, in denen die Anschreiben direkt ungelegen im Müll oder wenn man sich auf elektronische Kommunikation geeignet hat, im Spamordner landen.

Gruß
smoerf

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#3
 Von 
Klawuttke
Status:
Beginner
(67 Beiträge, 4x hilfreich)

Gut es war nach Meinungen gefragt.

Ihren Unmut kann ich verstehen.

Zur Rettung der Sparda-Bank Ehre kann ich sagen, dass mir über zwei Ecken im Dezember von einer Umstellung berichtet wurde. Es kam also nicht ganz überraschend.

Mein Tipp damals und jetzt:
Die Frage ist halt, wieviel Gängelei man mit macht. Wenn man ein Verfahren für sich als unsicher oder zu kompliziert empfindet, trennen sich die Wege. Auch andere Geldinstitute haben Glaspaläste und schönen Marmor.

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#4
 Von 
drkabo
Status:
Philosoph
(12209 Beiträge, 8027x hilfreich)

Zitat:
Mir stellt sich die Frage, ob die Bank das so einfach - und für uns überraschend - machen darf.

Ja - weil maximal das Onlinebanking an sich, aber nicht die Form des Onlinebankings Vertragsbestandteil ist.
Als Sparda-Kunde kann ich bestätigen, dass die Umstellung schon lange angekündigt war - so lange, dass es möglicherweise schon wieder in Vergessenheit geraten ist.

Ansonsten:
Ich kann auch keine überschäumende Begeisterung für TEO entwickeln - aber man kann sich dran gewöhnen. Viel überflüssiger Schnickschnack dabei, aber den muss man ja nicht nutzen. So schlimm, wie es in manchen Berichten gemacht wird ist es nicht.
Losgelöst von TEO ist die Sparda-Bank auch nicht mehr das was sie mal war. Service und Konditionen sind auch nicht (mehr) besser als bei anderen Banken. Wenn man unzufrieden ist, wechselt man halt.

Signatur:Für alle meine Beiträge gilt §675(2) BGB.
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#5
 Von 
Roland-S
Status:
Student
(2151 Beiträge, 1131x hilfreich)

Herzlichen Dank für die Antworten/Meinungen.

Tatsächlich wird man sich damit abfinden müssen, dass Unternehmen ihre Kunden in Abhängigkeit bringen und anschließend "zur Steigerung der Nutzererfahrung" Neuerungen einführen, auch wenn diese (noch) unausgegoren und, wie im vorliegenden Fall, datenschutzrechtlich bedenklich sind.

Und ja, irgendwie haben auch wir mitbekommen, dass da mit TEO eine Neuerung ins Haus steht. Dass diese unvermittelt und alternativlos ist - war uns entgangen. Selber schuld!(?). Immerhin scheint man bei der Sparda gelernt zu haben. Heute habe ich eine email bekommen, dass auch mein Konto morgen umgestellt wird und auf dem alten Weg nicht mehr online erreichbar sein wird…

Das Durcharbeiten der AGBs für TEO erspare ich mir trotzdem. Die Energie wurde verwandt um bei einem anderen Institut deren übersichtlicheren Kram zu lesen und den Kontoumzug dort hin vorzubereiten.

Tschüss Sparda.


VG
Roland

Signatur:Das Problem bei Gerichtsbeschlüssen ist, dass regelmäßig nur eine Partei IHR Recht bekommt.
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#6
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1785 Beiträge, 227x hilfreich)

Zitat (von Roland-S):
Das Durcharbeiten der AGBs für TEO erspare ich mir trotzdem. Die Energie wurde verwandt um bei einem anderen Institut deren übersichtlicheren Kram zu lesen und den Kontoumzug dort hin vorzubereiten.
Du hast aber keine Garantie, dass nicht auch das "neue" Kreditinsitut auf den "TEO Zug" aufspringt.

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#7
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(86232 Beiträge, 34800x hilfreich)

Zitat (von Roland-S):
Selber schuld!(?).

Leider ja.



Zitat (von Roland-S):
Heute habe ich eine email bekommen, dass auch mein Konto morgen umgestellt wird und auf dem alten Weg nicht mehr online erreichbar sein wird…

Diese Frist ist natürlich viel zu kurz - man könnte gerichtliche dagegen vorgehen.



Meine Sparda will jetzt fürstliche 2 EUR dafür das sie mir eine Nachricht ins elektronische Postfach sendet, das eine Lastschrift geplatzt ist und auch fürstliche 2 EUR dafür das sie mir eine Nachricht ins elektronische Postfach sendet, das ein Dauerauftrag nicht ausgeführt werden konnte.
Da ist auch das letzte Wort noch nicht gesprochen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#8
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1785 Beiträge, 227x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Roland-S):
Heute habe ich eine email bekommen, dass auch mein Konto morgen umgestellt wird und auf dem alten Weg nicht mehr online erreichbar sein wird…
Diese Frist ist natürlich viel zu kurz - man könnte gerichtliche dagegen vorgehen.
Falsch! Weil die Umstellung auf das neue Verfahren schon vor Monaten angekündigt wurde. Und die letzte Mail einfach eine "Nettigkeit" der Bank ist.

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#9
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(86232 Beiträge, 34800x hilfreich)

Zitat (von user08154711):
Falsch!

Nö, denn das war ja nur die Ankündigung ohne einen konreten Termin.
Die Kunden erhalten alle einen konkreten Abschalttermin, da die diese Umstellung in mehreren Wellen machen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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