unautorisierte Lastschrift

1. März 2011 Thema abonnieren
 Von 
Sauerjoe
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 3x hilfreich)
unautorisierte Lastschrift

Thema nicht autorisierte Lastschrift

Hallo!

Folgendes beschäftigt mich zum Thema Lastschriftverfahren:

Ich habe bei Bank A ein Depot und bei Bank B ein Girokonto.
Da in dem Depot seit einigen Jahren das Geld in Fonds investiert ist und die jährliche Ausschüttung gerade jetzt in den Krisenjahren starkt schwankt, kann es bedingt durch die Kontokosten, Ausz***ersand etc. zu kleineren Fehlbeträgen kommen.
Vor 3 Jahren entstand so ein Soll von 4,50€! Die Bank schrieb mich an mit der Bitte um Ausgleich oder die beiliegende Einwilligung für das Lastschriftverfahren auszufüllen.

Da es bei dieser Bank öfter unzulässige Gebühren berechnet worden sind, war mir die Teilnahme am Lastschriftverfahren nicht geheuer!!! Ich vernichtete das Formular für das Lastschriftverfahren und überwies ganz einfach 5€ von meinem Girokonto bei Bank B an das Depot bei Bank A und glich somit problemlos das Soll aus.

Jetzt im Januar musste ich feststellen, das Bank A einfach, ohne mich in irgendeiner Form zu informieren, sich bei meinem Girokonto bei Bank B per Lastschrift bedient hat!!!!

Es wurde mir keine Mitteilung über dieses Vorgehen überbracht. Ferner habe ich NIE die Kto-Nummer Bank A mitgeteilt, geschweige denn eine Einwilligung zum Lastschrifteinzug gegeben!!!
Die haben sich bei dem Überweisungsvorgang vor 3 Jahren einfach die Bankverbindung notiert und ohne meine Einwilligung einfach per Lastschrift bedient....das kann doch nicht angehen!
Gerade um diesen Punkt zu umgehen und auch eine bessere Kontrollmöglichkeit zu erhalten, habe ich die letzten Jahren nie einem Lastschriftverfahren zugestimmt! So ohne Information, das hinterrücks und heimlich zu starten kann doch nicht rechtens sein! Einen kurzen Anruf oder Kleines Schreiben muss das doch wert sein?

Kennt sich jemand damit aus?

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
CBW
Status:
Lehrling
(1635 Beiträge, 995x hilfreich)

Hallo,
ja das mit den Lastschriften ist so ne Sache! Möglich, das Bank B sich kurzerhand derer bedient hat, ohne Berechtigung! Das einzige was du machen kannst, ist der Lastschrift zu widersprechen (innerhalb 6 Wochen)! Bank B erwartet keine Begründung, interessiert sie auch nicht!
Oder hattest du eine ganz bestimmte Frage???
Jeder sollte seine Kontoauszüge genau kontrollieren! Denn nahezu jedes Unternehmen kann Lastschriften bei der Bank einreichen - keine Bank überprüft deren Berechtigung!

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#2
 Von 
guest-12306.05.2011 11:25:43
Status:
Student
(2720 Beiträge, 1179x hilfreich)

Mit so einem Laden machst du noch Geschäfte :-)

Die werden wohl einen Fehler gemacht haben, können aber nicht mehr feststellen wer das war. Natürlich kannst du die Lastschrift zurückgeben.

quote:
So ohne Information, das hinterrücks und heimlich zu starten kann doch nicht rechtens sein! Einen kurzen Anruf oder Kleines Schreiben muss das doch wert sein?

Weltfremd das jemand der hinterrücks und heimlich Geld abbucht das vorher noch mitteilt :-)

Uwe

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1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Sauerjoe
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 3x hilfreich)

Jaaaa....Leute, da habt ihr recht....mit so einem Laden mache ich noch Geschäfte :o)))) Das wird sich bald ändern...

Ich wurde schon des öfteren da über den Tisch gezogen und deshalb auch nie meine Kontonummer preisgegeben oder eine Einzugsermächtigung erteilt!

Die Frage ist, ist es gesetzlich zulässig die Kontonummer irgendwie zu "googeln" :o))) irgendwie abschreiben oder was auch immer... und dann so zu tun, als bestünde da ne Einzugsermächtigung?

Das ist ja Datenklau/Urkundenfälschung oder sonst was!

Gerade weil ich ja immer ein Auge auf die ganze Sache haben will/muss, sind weitere Bankverbindungen, Vollmachten nie Ausgegeben worden.

Wie können die Bankmitarbeiter das über meinen Kopf hinweg entscheiden/veranlassen? Auch wenn sich keiner daran bereichert hat und mir auch kein Schaden entstanden ist, aber irgendeine Form des Betruges ist das doch!

Zum einem einfach ne Kontonummer raussuchen und zum anderen gibt es auch Regeln für den Lastschriftverkehr, auch wenn da von den Banken nichts überprüft wird, aber ohne Auftrag/Vollmacht kann man nicht wirklich an anderer Leute Geld ran????

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1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
guest-12306.05.2011 11:25:43
Status:
Student
(2720 Beiträge, 1179x hilfreich)

Und was willst du, das sich eine Kapitalgesellschaft entschuldigt ??
Für eine Lastschrift reicht eine mündliche Zusagen, also wurde keine Urkunde gefälscht. Da die "Lastschrift" niemals gültig würde ist nichts passiert, das Risiko liegt bei den Banken.

Uwe

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1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Sauerjoe
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 3x hilfreich)

@ Labersack

:o))) ...entschuldigen :o))) Du bist fröhlich... das würde ja vorraussetzen, Banker hätten ein Unrechtsbewusstsein!

Nein, die Frage ist nur, warum existieren denn Einzugsermächtigungen und ähnliche Vollmachten? Dann kann doch jeder gleich die zufällig ergatterte Kto.-Nr. oder mit google oder ähnlichen Massnahmen ermittelte Daten nehmen und abbuchen! Für was auf eine Überweisung warten, wenn ich mich selbst direkt an anderer Leute Konto bedienen kann?
Es kann nicht angehen, das es legal ist ohne Wissen und Zutun des Inhabers sich an dessen Konto zu bedienen. Dadurch könnten auch durchaus Nachteile für den Inhaber entstehen. Beispielsweise das evtl. nachfolgende Zahlungen nicht mehr gedeckt sind oder Dispozinsen fällig werden.

Also einfach die Daten ausspähen und loslegen, kann nicht wirklich legal sein!

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1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest-12306.05.2011 11:25:43
Status:
Student
(2720 Beiträge, 1179x hilfreich)

Jeder kann mit einer " zufällig ergatterte Kto.-Nr. " Geld einziehen. Er muss nur eine Einzugsermächtungs-Vereinbarung mit seiner Bank machen. Es gibt keine - aber auch gar keine Kontrolle durch die Bank.

Sag mir deine Nummer und ich zieh man ein paar Euro ein :-)

Das Problem bei dem Betrug ist das die Lastschriften platzen und Gebühren verursachen (da freut sich die Bank). Wenn die ersten 1000 Strafanzeigen zusammen sind wird die Staatsanwaltschaft aktiv und friert das Konto ein. Danach gibt es ein Strafverfahren.

Bis dahin kannst du gut leben :-)

Übrigens haftet die Bank und erstattet alles.

Uwe

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#7
 Von 
Sauerjoe
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 3x hilfreich)

Ok Uwe... das klingt gut! Warum gehe ich dann noch arbeiten? :o)))) .....das Leben kann so schön sein! Sich selbst bischen Geld überweisen....die Hälfte merkt vielleicht nicht, das Geld fehlt....

Alles regt sich über phishing etc. auf...ei was ein unnötiger Aufwand!!!

LG
Joachim

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1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
guest-12306.05.2011 11:25:43
Status:
Student
(2720 Beiträge, 1179x hilfreich)

Je nach Staatsanwalt und Schadenshöhe hat du nur kurz Freude an dem Spaß. Ist wie mit dem Banküberfall da hat man auch viel Geld auf einmal, meist nicht lange.

Uwe

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