Fahrtkosten bei geplatzten Hauskauf?

23. Juni 2007 Thema abonnieren
 Von 
Selemin
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Fahrtkosten bei geplatzten Hauskauf?

Frage: Wir hatten 2 Tage vorher einen Notertermin (Hauskauf) abgesagt, weil in dieser Zeit ein Dachdecker nochmals sehr starke Mängel am Dach des Objektes feststelltef und sich die Kosten zusätzlich auf über 22000 Euro belaufen würden.

Wir unterrichteten die Maklerin davon und sie sollte sich mit dem Verkäufer nochmals über den Verkaufspreis unterhalteln, da wir so nicht gewillt sind, dass Haus zu kaufen. 2 Tage vor dem Notartermin sagte uns die Maklerin, dass der Verkäufer nur 2000 Euro bereit sei runterzugehen und sie eh alle Termine abgesagt hätte. Wir sagten dann, dass uns 2000 Euro zu wenig sind und sie es sein lassen sollte.

Jetzt zur eigentlichen Frage: Wir haben keinen Vertrag usw. unterschrieben und die Maklerin hatte auch den Notartermin ausgemacht. Nun fortert der Verkäufer von uns Reisekosten, die ihm entstanden sind, da er im Ausland wohnt und er den Flug nicht mehr stonieren konnte. Müssen wir diese Kosten zahlen???? (die Maklerin sagte uns zwahr, dass der Verkäufer extra aus dem Ausland anreisen würde, aber in der vorläufigen Ausfertigung vom Kaufvertrag steht ist der Wohnort des Verkäufers in Deutschland).




3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Was weiss ich?
Status:
Student
(2270 Beiträge, 808x hilfreich)

Ich denke mal, dass der Verkäufer auf seinen Kosten sitzen bleibt. Es ist sein Risiko, wenn derartige Mängel am Haus auftreten und er nicht bereit ist euch entgegen zu kommen. Auch hätte er eine Reiserücktrittversicherung abschließen können, denn man muss immer von Unwägbarkeiten ausgehen. Da ihr euch zu nichts verpflichtet habt durch einen evtl. Vorvertrag o.ä. würde ich meinen, dass ihr auch nichts zahlen braucht.

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"Scientia potentia est."

-- Editiert von Was weiß ich? am 23.06.2007 11:31:20

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#2
 Von 
cobold64
Status:
Lehrling
(1051 Beiträge, 842x hilfreich)

Ich bin auch der Meinung, dass der Verkäufer hier keine Chance hat, die Reisekosten von Euch zu bekommen. Für die Unterzeichnung des Notarvertrages hätte er auch einen Bevollmächtigen benennen können, so dass die Reise ohnehin nicht nötig gewesen wäre.

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#3
 Von 
guest123-2128
Status:
Bachelor
(3817 Beiträge, 1611x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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