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Fragen zum Geometer

25.8.2007 Thema abonnieren
 Von 
Mia76
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 53x hilfreich)
Fragen zum Geometer

Hallo zusammen,

wir befinden uns in der Planung unseres Hauses (Fertighaus). Unser Anbieter hat uns nun einen Auftrag zur Vermessung des Grundstückes vorgelegt. Das Baugebiet ist bereits voll erschlossen und zu 90% auch schon bebaut.

Der Auftrag enthält 2 Positionen:

+ + + + + + +

1) Enwturfsvermessung (Lageplan und Geländeschnitt für Planungszwecke, Lagepläme 5 fach, Geländeschnitte und Abstandflächenplan je 3 fach zum Baugesuch)

2) Bauvermessung (Geländeabsteckung mit Höhenangabe, Einschneiden des Schnurrgerüstes mit Höhenangaben)

Die Abrechnung erfolgt im Rahmen der HOAI zum Festpreis von 1.600 € inkll. Märchensteuer.

+ + + + + + +

Bisher wurde bei dem Hausanbieter noch nichts unterschrieben. Die Vermessungsunterlagen werden laut Bauunternehmen zur Planung benötigt - unabhängig ob wir nachher bei diesem Unternehmen unterschreiben oder nicht.

Ist dies aus Eurer Sicht ok bzw. die Preise in Ordnung?

Ist diese Praxis ok oder versucht der Hausanbieter uns dadurch an ihn zu binden? Muss ich später erneut einen Geometer in Auftrag geben, falls wir doch mit einem anderen Anbieter bauen sollten? Nein oder?

Danke für Eure Antworten und Hilfestellung.

Gruß
Mia

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
ikarus02
Status:
Master
(4412 Beiträge, 1029x hilfreich)

Nein, das ist nicht in Ordnung.
Ihr habt noch keinen Auftrag für das Haus vergeben, seid aber Eigentümer des Grundstückes?
Alle Kosten für das Haus, auch die Honorare für Architekten und Ingenieure, dazu gehören auch die Vermessungskosten, gehören in das Angebot mit genauer Leistungsbeschreibung.
Nach genauer Prüfung des Angebotes, evtl. durch eine/n unabhängigen Fachmann/frau
wird der Auftrag erteilt. Erst danach o.g. Kosten. Bezüglich der Höhe googelt mal unter
HOAI.
Gruß

-----------------
"behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest."

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#2
 Von 
Mia76
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 53x hilfreich)

Hallo ikarus02,

danke für Deine Anwort.

Uns liegen drei Angebote von unterschiedlichen Fertighausanbeitern vor. In diesen werden die Grundstücksvermessungs Kosten jeweils bei den Baunebenkosten also als Zusatzkosten augeführt. Die Architekten Kosten sind dagegen im Preis enthalten.

Dies als Ergänzung.

Gruß
Mia

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#3
 Von 
Chylla
Status:
Student
(2086 Beiträge, 613x hilfreich)

Ich habe, leider, mit OKAL gebaut und musste die Geometerleistung auch selbst bezahlen. Kostete noch etwas mehr.

Wäre aber bei einem anderen Haushersteller auch nicht im Preis drin gewesen. TIP. Lerne aus meinem Fehler und trete vor der Unterschrift dem Verband privater Bauherren bei !

-----------------
"Chylla"

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#4
 Von 
ikarus02
Status:
Master
(4412 Beiträge, 1029x hilfreich)

Natürlich müssen immer Vermessungskosten gezahlt werden. Allerdings nicht vor einem Kaufvertrag.
Gruß

-----------------
"behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest."

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#5
 Von 
Commodore
Status:
Lehrling
(1521 Beiträge, 432x hilfreich)

Hallo,

die 1. Position ist die Grundstücksvermessung. Die muss erfolgen bevor ein Grundstück gekauft wird. Sind immer Bau-Nebenkosten.

Die 2. Pos. ist immer vom Bau abhängig. Je nachdem welcher Bauträger die Baumaßnahme erstellt, legt das auf seine Leistung ausgelegte Geometer fest, nämlich ins Grundstück *einmessen* >> Unterkante Sohlplatte, Entwässerung usw.!! Das ist immer Bestandteil der Baukosten.

MfG

-----------------
"Der Beitrag ist keine Rechtsberatung, lediglich ein hoffentlich hilfreicher Beitrag im Laien-Forum!"

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#6
 Von 
Chylla
Status:
Student
(2086 Beiträge, 613x hilfreich)

So ist es. Und es gibt Bauträger, die schicken den eigengenen Geometer vorbei. Aber das ist die Ausnahme. Meist muss dieser extra bezahlt werden.

Und nach Haus-Bezug kommt nochmal die Stadt und vermisst, um das Gebäude so wie gebaut in die Unterlagen auszunehmen. Kostete mich nochmal 800 Euro.

-----------------
"Chylla"

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