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Garagenriss - wer trägt Gutachterkosten

15.4.2019 Thema abonnieren
 Von 
sysarda
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 0x hilfreich)
Garagenriss - wer trägt Gutachterkosten

Wir sind gerade dabei unseren Neubau zu entrichten. Direkt auf der Grenze steht Nachbarsgarage, wir bauen unsere mit 20cm Abstand "dagegen". Da dies alles von der Statik nicht ganz so einfach ist, hielten wir Rücksprache inkl Vorortbegehung mit dem Bauunternehmer des Nachbarn.

Nun wurde am Wochenende ausgekoffert für die Fundamente und plötzlich meldet sich Herr Nachbar und will Risse in seiner Garage bei uns geltend machen.

Sein Bauunternehmer sagt, dass die Risse keinesfalls davon stammen können, da aktuell sogar Druck entnommen wurde von der Wand.

Wie ist das jetzt bei einem Sachverständigen? Wer zahlt diesen? Der, der ihn bestellt oder der "Schuldige"?

Möchte selbstverständlich nicht auf den Kosten sitzenbleiben, wenn die Risse nicht durch unsere Arbeiten entstanden sind.

Vielen Dank

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
spatenklopper
Status:
Senior-Partner
(6060 Beiträge, 3078x hilfreich)

Zitat (von sysarda):
Wer zahlt diesen? Der, der ihn bestellt oder der "Schuldige"?

Erstmal der der ihn bestellt und danach vermutlich der Schuldige, sofern es einen gibt.

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#2
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(33418 Beiträge, 11922x hilfreich)

Zitat:
wir bauen unsere mit 20cm Abstand "dagegen".

In welchem Bundesland ist denn so etwas erlaubt?

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#3
 Von 
Anami
Status:
Bachelor
(3349 Beiträge, 803x hilfreich)

Zitat (von sysarda):
Sein Bauunternehmer sagt,
Und was sagt deiner?

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
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#4
 Von 
hausfrau66
Status:
Praktikant
(847 Beiträge, 607x hilfreich)

Zitat:
Nun wurde am Wochenende ausgekoffert für die Fundamente und plötzlich meldet sich Herr Nachbar und will Risse in seiner Garage bei uns geltend machen.

Sein Bauunternehmer sagt, dass die Risse keinesfalls davon stammen können, da aktuell sogar Druck entnommen wurde von der Wand.

Durch Arbeiten im Baugrund kann es durch fehlende Auflast und Verdichtungsarbeiten zu Verschiebungen an bestehenden Fundamenten kommen und Risse in der Bausubstanz entstehen. Auch eine Entlastung kann zu Verschiebungen im Baugrund führen.

Ich empfehle immer, im Vorfeld der Baumaßnahme eine gemeinsame Beweissicherung zu erstellen und den Istzustand mit Fotos festzuhalten. Das muss kein Sachverständiger erledigen.

Zitat:
Wie ist das jetzt bei einem Sachverständigen? Wer zahlt diesen? Der, der ihn bestellt oder der "Schuldige"?

Wer ihn bestellt, bezahlt ihn.

Gerne werden alte Risse als neue Risse verkauft. Frische Risse erkennt man recht genau, da die Rißufer des durchtrennten Materials sehr sauber sind. Bei sehr alten Rissen sind Umweltverschmutzungen in den Riß gezogen und haben den Riß dunkel verfärbt.



-- Editiert von hausfrau66 am 16.04.2019 11:18

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