Hallo zusammen,
ich möchte mit meiner Freundin zeitnah ein Haus bauen.
Meine Freundin hat ein Grundstück von ihren Eltern geerbt, was bereits auf sie umgeschrieben wurde.
Wir sind nicht verheiratet - allerdings haben wir uns bereits verlobt und die Eheschließung wird nächstes Jahr passieren.
Ich möchte natürlich nicht den Teufel an die Wand malen und das soll auch nicht Teil der Diskussion sein, aber wie sieht es bei Trennung und gemeinsamen Hauskauf aus?
Sollte ich nicht auch im Grundbuch stehen?
Bei den Eltern meiner Freundin ist es allerdings auch so, dass nur ihr Vater im Grundbuch steht.
Das Haus wurde Anfang des Jahres auf meine Freundin umgeschrieben. Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch nicht verlobt.
Der Notar meinte damals wohl, dass ich nicht zwingend im Grundbuch stehen müsste, sondern wir (meine Freundin und ich) wie ein Art Vertrag beim Notar machen könnten, wenn wir zusammen ein Haus kaufen / bauen.
Die genauen Einzelheiten wie der Vertrag aussieht und beinhaltet, kenn ich allerdings nicht.
- Wie sieht der weitere Schritt für mich aus?
- Hat hier jemand selbst schon Mal Erfahrung damit gemacht?
Hauskauf mit Freundin (Ehefrau) - Grundbucheintrag?
zB den kürzlich geschriebenen Beitrag und die Antwort dazu nochmal lesen?Zitat :Wie sieht der weitere Schritt für mich aus?
https://www.123recht.de/forum/familienrecht/Hausbau-vor-Eheschliessung-__f602139.html
Dann stehst du als Ehemann nicht im Grundbuch.Zitat :aber wie sieht es bei Trennung und gemeinsamen Hauskauf aus?
Nö, ich nicht, aber man hört und liest häufig davon.Zitat :Hat hier jemand selbst schon Mal Erfahrung damit gemacht?
--->Im übrigen ist das kein *Baurechts-Thema*.
ok, d.h. es gibt eigentlich gar keine Optionen außer dass ich im Grundbuch stehe?
Ich frage deshalb, damit wir den Bau beschleunigen können.
Die Hochzeit ist bereits für dieses Jahr geplant.
Auf Frag-einen-Anwalt.de antwortet Ihnen ein Rechtsanwalt innerhalb von 2 Stunden. Sie bestimmen den Preis.
Was für einen Grund gibt es, dass du im Grundbuch stehen sollst?
Zitat :Was für einen Grund gibt es, dass du im Grundbuch stehen sollst?
Siehe Antwort hier:
https://www.123recht.de/forum/familienrecht/Hausbau-vor-Eheschliessung-__f602139.html
NÖ. Für den Hausbau musst du nicht im Grundbuch stehen.Zitat :es gibt eigentlich gar keine Optionen außer dass ich im Grundbuch stehe?
Für die Hochzeit musst du auch nicht im Grundbuch stehen.
Es bleibt nur das Risiko, welches du schon an die Wand gemalt hattest.
Zitat :Meine Freundin hat ein Grundstück von ihren Eltern geerbt
Zitat :Bei den Eltern meiner Freundin ist es allerdings auch so, dass nur ihr Vater im Grundbuch steht.
Wurde denn geerbt oder leben die Eltern noch?
Zitat :Das Haus wurde Anfang des Jahres auf meine Freundin umgeschrieben.
Ich dachte es wurde ein Grundstück geerbt, auf dem gebaut werden soll. Wo kommt da plötzlich ein Haus her? Dann muss ja nicht mehr gebaut werden. Oder soll es abgerissen werden?
Die Schilderung des Sachverhaltes ist leider so wirr und unverständlich, das man da nicht seriös drauf antworten kann.
Am besten noch mal alles überarbeiten, will man brauchbare Antworten.
Es ist so, das Grunstück gehört erst mal deiner Freundin, auch nach der Heirat. Alles was ihr nach der Heirat in den Haubau investiert gehört euch zusammen, weil es aus euren gemeinsamen Einkünften finanziert wird. Rein steuerlich gesehen seid ihr eine Einheit. Es spielt also keine Rolle ob du 80% und deine spätere Frau nur 20% zum Hausbau beiträgt.
Wenn also das Grundstück 100.000 Wert ist und der Hausbau 300.000 kostet trägt deine Freundin /Feau 100.000 + 150.000 = 250.000 und du 150.000 bei. So könntet ihr einen entsprechenden %Satz 250.000 zu 150.000 für jeden im Grundbuch eintragen lassen
Dies ist meine Meinung als Laie
Zitat :Zitat (von vished):
Meine Freundin hat ein Grundstück von ihren Eltern geerbt
Zitat (von vished):
Bei den Eltern meiner Freundin ist es allerdings auch so, dass nur ihr Vater im Grundbuch steht.
Wurde denn geerbt oder leben die Eltern noch?
Zitat (von vished):
Das Haus wurde Anfang des Jahres auf meine Freundin umgeschrieben.
Ich dachte es wurde ein Grundstück geerbt, auf dem gebaut werden soll. Wo kommt da plötzlich ein Haus her? Dann muss ja nicht mehr gebaut werden. Oder soll es abgerissen werden?
1. Meine Freudin hat von ihren ein Grundstück geerbt.
2. Ja, die Eltern leben noch. Ich meinte BEI DEM HAUS DER ELTERN, ist es allerdings auch so, dass nur ihr Vater im Grundbuch steht. (Das hat nichts mit unserem Grundstück etc. zu tun).
3. Sorry, nicht das Haus wurde umgeschrieben, sondern das Grundstück, bzw. auf dem Grundstück steht noch ein Haus, das aber abgerissen wird (weil zu alt).
Zitat :Ja, die Eltern leben noch.
Dann kann Deine Freundin das Grundstück nicht geerbt haben. Es wurde ihr von den Eltern geschenkt.
Es ist grundsätzlich problematisch, vor der Hochzeit Eigenkapital in den Bau eines Hauses zu stecken, obwohl man nicht Eigentümer des Grundstücks ist.
Richtig ist, dass es neben einer Übertragung eines Anteils am Grundstück auch noch weitere Möglichkeiten gibt, um sich abzusichern.
Zitat :Dann kann Deine Freundin das Grundstück nicht geerbt haben. Es wurde ihr von den Eltern geschenkt.
Es ist grundsätzlich problematisch, vor der Hochzeit Eigenkapital in den Bau eines Hauses zu stecken, obwohl man nicht Eigentümer des Grundstücks ist.
Richtig ist, dass es neben einer Übertragung eines Anteils am Grundstück auch noch weitere Möglichkeiten gibt, um sich abzusichern.
ja, sie hat es geschenkt bekommen.
Ok, welche weitere Möglichkeiten gibt es?
Ich meine man kann bestimmt irgendwie festhalten wieviel Eigenkapital ich bei einem Hauskauf eingebracht habe, aber was passiert im Falle einer Scheidung? Stichwort hierzu auch: Inflation.
Zitat :Ok, welche weitere Möglichkeiten gibt es?
Ich meine man kann bestimmt irgendwie festhalten wieviel Eigenkapital ich bei einem Hauskauf eingebracht habe, aber was passiert im Falle einer Scheidung? Stichwort hierzu auch: Inflation.
Was konkret hat Dir denn an den Antworten hier https://www.123recht.de/forum/familienrecht/Hausbau-vor-Eheschliessung-__f602139.html
nicht gefallen?
Ja, selbstverständlich. Solche Verträge macht man am besten bei einem Notar.Zitat :Ich meine man kann bestimmt irgendwie festhalten wieviel Eigenkapital ich bei einem Hauskauf eingebracht habe,
Wenn man ein Haus kauft oder bauen will, braucht man sowieso einen Notar für den Kauf-/Bauvertrag.
Im Falle einer Trennung (Scheidung kommt später) versucht das Ehepaar, alles zu trennen, was getrennt werden soll. Möglichst einvernehmlich, dann müssen sich nicht noch Anwälte daran abarbeiten.Zitat :aber was passiert im Falle einer Scheidung?
Man könnte zu dieser Zeit wegen des Hauses in den Notarvertrag schauen, und finden, was man damals alles vereinbart hat. zB Wem was gehört, zu wie viel %, wer wieviel Kapital eingebracht hat...usw.
Wenn du nicht im Grundbuch stehst, also weder vor der Heirat noch später--- dann siehts vielleicht schlecht für dich aus, ich kenne deine Frau nicht.
Inflation? Die kommt und geht. Für alles und jedes. Ob man baut oder sich trennt oder scheiden lässt.
Und jetzt?
- Keine Terminabsprache
- Antwort vom Anwalt
- Rückfragen möglich
- Serviceorientierter Support
- Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
- mit Empfehlung
- Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
-
1 Antworten
-
3 Antworten
-
11 Antworten
-
6 Antworten
-
5 Antworten
-
3 Antworten