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Nutzungsrechte von Grundstücken

Geschlossen Neuer Beitrag
 Von 
TJ2013
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 0x hilfreich)
Nutzungsrechte von Grundstücken

Hallo an alle,

ich habe heute ein ausführliches und bestimmt auch ein weitläufiges Thema mitgebracht.

Im allgemein geht es um ein eingefriedetes (Maschendrahtzaun) nicht erschlossenes Grundstück mit ca 4000qm, außerhalb einer kleinen Ortschaft auf dem Land. Dieses Grundstück liegt zwischen Zwei Äckern, einen Stück Wald mit dahinter angrenzenden Kiesteich und hinter einer direkt angrenzenden nicht öffentlichen Zufahrt für die Bauern liegt ein kleiner Bach und hinter dem Bach liegen in etwas Entfernung einige (Einfamilien) Wohnhäuser und eine Kleigartensiedlung.

Nun kommt ein Interessent und möchte dieses in Zukunft wie folgt nutzen:

Das Landschaftsbild soll von der Aussenansicht erhalten bleiben, jedoch soll für die Freizeit ein kleines Haus errichtet werden ähnlich wie eine Gartenlaube oder ein Mobilheim gerne mit einer Outdoorküche. Zudem soll der vormals vorhandene Teich (Grundeigener Teich, nicht der Kiesteich) erneuert ggfs vergrößert werden. Außerdem soll auf den Grundstück die Selbstversorgung der Familie stattfinden im Sinne von Obst und Gemüseanbau sowie späterer Tierhaltung wie Hühner. Sodass in Zukunft vielleicht auch auf eine normale Immobillie (Haus, Wohnung etc.) verzichtet werden kann.

Nun zu den Fragen.

1. Als was muss das Grundstück eingetragen sein um o.g. Vorhaben im allgemein durchzuführen ?
Zu 1. Muss das Land als Freizeitgrundstück eingetragen sein oder ginge das auch wenn es sich um Ackerland oder ein Waldgrundstück handelt bzw wie sieht es aus wenn es in mehrere Flurstücke unterteilt ist und mit unterschiedlichen Nutzungsrechten eingetragen ist.

2. Wie groß darf das entstehende Haus/ Mobilheim sein ? Bezugnehmend auf die jeweiligen Antwort aus Frage 1.

3. Wie kann man eine Wohnberechtigung für dieses Grundstück erwirken, bzw benötigt man diese, wenn man dort dauerhaft verweilen möchte (mit und ohne anderweitige Postanschrift.
Zu 3. Die Frage bezieht sich auf das Thema des autonomen Leben oder bewegt sich zumindest darauf hin.

Meine bisherigen Recherchen im Internet und einer anderweitigen Gemeinde eines anderen Landkreis, haben folgendes ergeben.

1. Prinzipiell darf der deutsche Staatsbürger innerhalb Deutschland leben wo er möchte, sofern er eine Postanschrift hat an dieser er regelmäßig anzutreffen ist.
Zu 1. An einen Dauerwohnsitz muss jedoch hygienisches Wasser zur Verfügung stehen und ein Nachweis über dieses und dessen einwandfreie Entsorgung erbracht werden.
Zu 1. Als Dauerwohnsitz wird jener Ort bezeichnet, an dem man den Hauptanteil seines leben verbringt ungeachtet dessen ob dieser als Hauptwohnsitz zugelassen ist.
2. Bauen darf prinzipiell jeder auf seinen eigenen Grundstück unter Einhaltung der baulichen Verordnung (hier die ohne Baugenehmigung) und weiterer wie Natur - und/ oder Landschaftsschutzgebiet.
Zu 2. Das Wendburgerland teilte einst folgendes mit: ein Freizeitgrundstück in einen Natur- und Landschaftsschutzgebiet darf ohne Baugenehmigung mit einen Haus von bis zu 24qm bebaut werden sofern sich dieses in die Landschaft und die Natur einfügt und diese nicht beschädigt. Auch die Bebauung von mehreren Häusern auf selbiger Fläche unterliegt obiger Regelung mit den Zusatz, das die Häuser unter einander nicht baulich verbunden sein dürfen.

Falls etwas nicht verständlich ist, bitte einfach höflich erfragen. Und falls sich wer fragt, wie ich jetzt darauf komme nachdem ich vor kurzem erst Fragen zum Thema AlGII hatte, möchte ich folgendes mitteilen:
Dies ist eine Interessenfrage für die Zukunft um sich auf solch ein Fall etwas vorbereiten zu können.

Danke und liebe Grüße

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Haus Grundstück Frage


12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Daggi40
Status:
Schüler
(233 Beiträge, 54x hilfreich)

Das hängt erstmal vom Planungsrecht ab und dazu muss in der Gemeinde/Stadt der Flächennutzungsplan eingesehen werden, geschaut werden, ob es einen Bebauungsplan gibt und, wenn das Grundstück im Außenbereich gem. § 35 BauGB geschaut werden, was man da errichten darf.
zu 1. der dt. Staatsbürger darf aber nicht ein Haus im Außenbereich bauen und dort leben.
zu 2. und da ist der Haken: ... wenn es zulässig ist.... Auch wenn es gemäß LSG-VO zulässig ist, so kann es nach Baurecht verboten sein.
Und: ein Freizeitgrundstück ist kein Dauerwohnland.
Wald ist übrigens auch geschützt und kann nicht einfach entfernt werden.
Es könnte beim Bauordnungsamt der Stadt/des Landkreises eine Bauvoranfrage gestellt werden.

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#2
 Von 
Anami
Status:
Senior-Partner
(6805 Beiträge, 1241x hilfreich)

Zitat (von TJ2013):
Nutzungsrechte von Grundstücken
Der jetzige Grundstückseigentümer sollte möglichst bei den zuständigen Behörden nachfragen, was dort erlaubt ist bzw. welche Nutzungsänderung auf diesem Grundstück ermöglicht würde. Er wird sicher nicht etwas verkaufen oder verpachten wollen, was dem Interessenten und ihm dann möglicherweise größte Probleme bereitet.
Mit diesem Wissen könnte der Grundstückseigentümer dem Interessenten aufzeigen, was von dessen Vorstellungen umsetzbar wäre.
Dann könnte der Interessent nach ausreichend Bedenkzeit dem Grundstückseigentümer mitteilen, ob er weiterhin Interesse hat.
Der Interessent sollte sich für evtl. weitere Suchen klar darüber werden, dass es in D nur wenige Orte gibt, wo man außerhalb/im Außengebiet einer Ortschaft als Selbstversorger und Dauernutzer wohnen darf.
Dort wohnt meist schon jemand.
Manchmal sind es Bauwagen. Selten wird so wie einst geduldet, dass neue Bauwagen hinzukommen.
Ein Plan wie der oben skizzierte verlangt zur Durchsetzung Geld, Zeit, Geduld, Wissen.

Fragen: Warum ist dieses Grundstück jetzt eingezäunt? Wie wird es jetzt genutzt? Liegt es in einem Naturschutzgebiet? Liegt es in einem Landschaftsschutzgebiet?

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
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#3
 Von 
TJ2013
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo

und Danke erst einmal für die Antworten.



Also, ja das Grundstück ist an mindestens 3 Seiten eingezäunt und das schon seid ewigen Zeiten, das sind die Seiten zur Straße der Bauern und zu den zwei Äckern, zum Waldstück/ Baumreihe mit Naturbegrünung ist es nicht ersichtlich. Nach Hören Sagen, wird das Grundstück als Garten bezeichnet und wurde als solches früher auch genutzt, bis irgendwann nix mehr passierte. Und ja irgendwo stehen Schilder zwecks Landschaftschutzgebiet und Naturschutzgebiet, in wie weit diese auf dieses Grundstück auszulegen sind weiß ich nicht, da neben an wie bereits erwähnt ein Kiesteich ist, der sogar noch in Nutzung ist und an einen Angelverein verpachtet ist.

Habe jetzt noch folgendes gefunden: Freiszeitgrundstücke/ Eigentümergärten sind was bauliche Maßnahmen angeht nach Kleingartenrecht zu beurteilen, was bedeutet das ohne Baugenehmigung ein Gebäude erbaut werden darf inkl. überdachter Terasse und ohne Aufenthaltsraum und ohne Toilette bis 24qm.
Bei der Hobbymäßigen Ackerbau bis 40qm unter selbigen Voraussetzungen wie oben. Alles natürlich unter Einhaltung weiterer Vorschriften des Baurecht und des allgemeinen Natur- und Landschaftsschutzgesetz.

Mal eine Frage am Rande, weiß wer was im baurechtlichen als Aufenthaltsraum gewertet wird, oder ist das wider Auslegungssache ?

LG

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#4
 Von 
Anami
Status:
Senior-Partner
(6805 Beiträge, 1241x hilfreich)

Zitat (von TJ2013):
Nach Hören Sagen, wird das Grundstück als Garten bezeichnet und wurde als solches früher auch genutzt, bis irgendwann nix mehr passierte.
Das alles kann nur der jetzige Grundstückseigentümer wissen. Warum man sich nun auf Hörensagen verlässt und solche *Überlebensplanung* entwickelt, verstehe ich echt nicht.
Was alles daneben, davor und dahinter ist, dürfte zweitrangig sein. Wenn jemand DIESES Grundstück nutzen will, sollte er DIESE Fragen zu diesem Grundstück klären. Mit dem Grundstückseigentümer selber.
Zitat (von TJ2013):
Und ja irgendwo stehen Schilder zwecks Landschaftschutzgebiet und Naturschutzgebiet
Achso. Hier bei mir um die Ecke steht auch so ein Schild. Ich weiß aber, welches Gebiet damit gemeint ist.

Zitat (von TJ2013):
Habe jetzt noch folgendes gefunden:
Gilt das für das Wunderland/diesen Ort?
Dort dürfte eben kein Gebäude mit Aufenthaltsraum und Toilette errichtet werden. Das Gebäude dürfte max. 24/40 qm groß mit der Terrassenfläche sein.

Am Rande gibts immer Wiki: https://de.wikipedia.org/wiki/Aufenthaltsraum
Nein, bei Aufenthaltsraum gibts keine Auslegung.

Noch eine Randfrage: Liegt das Grundstück in Deutschland?

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
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#5
 Von 
Daggi40
Status:
Schüler
(233 Beiträge, 54x hilfreich)

Und, schon meine Ideen von 10:54 Uhr in Erwägung gezogen?
Kleingartenrecht gilt übrigens für Kleingärten in Kleingartenanlagen, nicht für irgendwelche Grundstücke im Außenbereich.
Die untere Naturschutzbehörde des Landkreises kann auch die genauen Grenzen vom LSG oder vom NSG erklären.
Ich denke, noch mehr Spekulation und Internetsuche führen zu nichts. Es sollten die zuständigen Behörden aufgesucht werden.

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#6
 Von 
TJ2013
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo nochmal

und danke erst einmal an alle weiteren Antworten.

1. Habe ich nie behauptet, das ich mich auf Hören Sagen verlasse sondern dieses angeführt, damit deutlich wird was mir bisher zugetragen wurde.
2. Was hat Überlebensplanung mit meiner Wortwahl zum autonomen Leben bzw dahingehend, zu tun.
3. Ja man kann mal etwas vergessen, in meinen Fall, wo die Schilder genau stehen. Und aufgrund erlerntes bezüglich Natur und Landschaftsschutz zum Erhalt des Sportfischerpass, kann ich nun sagen, dass dieses Grundstück nicht dazu zählt.
4. Wunderland ?, ehrlich ? Zu diesen Standpunkt bin ich durch Internetrecherche gelangt mit diversen Querverweisen. Kann man da nicht einfach höflich bleiben und zb mitteilen; nach meinen Standpunkt/ Erfahrungen ist dein Kenntnissstand falsch, schau doch mal hier (link einfügen).
5. Klar und deutlich JA, zu der Frage ob das Grundstück in Deutschland liegt.
6. Ja zum jetzigen Zeitpunkt nennt man es wohl Spekulieren, aber ich finde es nicht in Ordnung das mir unterstellt wird das ich es dabei belasse oder belassen werde. Denn ich suche nur nach hilfreichen Informationen, damit ich es später vielleicht einfacher habe.
7. Ich bin ein Mensch, der sich gerne so gut es geht absichert, sodass ich mir durch staatliche Ämter meine aber auch eure Infos schriftlich bestätigen lassen würde.
8. Ich gebe für meine Anliegen immer soviele Informationen wie möglich, denn ich weiß ja eben zu diesen Zeitpunkt der Fragestellung nicht genau was relevant ist und was nicht.

Und hier noch einmal, ich wollte folgendes wissen (unter der Beachtung, was ich vor habe mit dem Grundstück, siehe Fragestellung):

Darf ich das auf einen Freizeitgrundstück ?
Darf ich das auf Ackerland ?
Darf ich das auf einen Waldgrundstück ?

Wenn ja, welches Gebäude und/ oder Bauten darf ich in welcher Größe und Ausführung und wie viele darf ich auf den jeweiligen eben benannten Grundstücken erbauen.

Und inwieweit darf weiteres Vorhaben (Selbstversorgung) in welche Größe auf eine der eben benannten Grundstücken vollzogen werden ?

Die Fragen sind an euch, die Mitglieder gerichtet, denn wie erwähnt hole ich mir die Bestätigung durch die zuständigen Ämter.

Ich hoffe ich bin keinen auf die Füße getreten, denn ich möchte keinen Beleidigen, doch dies sind meine Meinungen und so gehe ich nun mal vor.

Danke und lG

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#7
 Von 
DumitruKurier
Status:
Schüler
(459 Beiträge, 132x hilfreich)

Um deine Fragen zu beantworten : NEIN, NEIN, NEIN
Du kannst du aber einen Geräteschuppen bauen 16qm

Aber hole dir doch eine Absage von der Gemeinde zu der dein Grundsück gehört, geht ganz schnell. Die lachen bis du das Haus verlassen hast

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#8
 Von 
Daggi40
Status:
Schüler
(233 Beiträge, 54x hilfreich)

Die Fragen sind schon verständlich formuliert, aber dabei wird das Pferd von hinten aufgezäumt.
Erst bei den Behörden informieren. Ich fühle mich nicht auf die Füße getreten, aber die Hinweise zum Verfahrensweg waren doch nun eindeutig. Wir können hinsichtlich eines uns unbekannten Grundstückes nur allgemeine Hinweise geben. All die Fragen können die zuständige Behörde beantworten.

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#9
 Von 
Anami
Status:
Senior-Partner
(6805 Beiträge, 1241x hilfreich)

Gern nochmal mein Verständnis zur Sache:

1. Hörensagen sind keine Fakten, auf die man sich verlassen sollte bei einem solchen Vorhaben
2. Überlebensplanung nehme ich gern zurück. Ersetze es durch *weitere Lebensplanung *
3. ----
4. Ich habe erklärt, was dort in diesem Ort NICHT erlaubt wäre und den Link für die Frage *Aufenthaltsraum* gesetzt. Was ist daran unhöflich ?
5. ---
6. Ich unterstelle nichts. Ich frage niemanden aus. Ich stelle Fragen, um evtl. dann mit Infos weiter helfen zu können.
7. Erst nach Antragstellung und Prüfung/Bearbeitung können Ämter und Behörden evtl. durch Erlaubnis, Genehmigung, Ablehnung o.ä. deine Anträge bescheiden. Mit einem behördlichen Bescheid. Sie bestätigen dir nichts. Ämter bescheiden.
8. Relevant für ganz genau Angaben wäre hier nur die ganz genaue Angabe des Ortes, in dem dieses Grundstück liegt. Ebenso relevant ist, in wessen Eigentum dieses Grundstück ist.

Zitat (von TJ2013):
Darf ich das auf einen Freizeitgrundstück ?
Darf ich das auf Ackerland ?
Darf ich das auf einen Waldgrundstück ?
Ich kenne weder das Bundesland noch den Landkreis, nicht die Kommune und auch nicht die geltenden örtlichen Bestimmungen für genau dieses beschriebene Grundstück.
Schon aus diesen Gründen kann ich nicht einmal mit Ja oder Nein antworten.

Deine Fragen sind inzwischen zu einem umfangreichen Katalog geworden. Erwartest du, dass User hier in ihrer Freizeit und vor allem *ins Blaue* für 16 Bundesländer und ca 300 Landkreise und Tausende örtl. Bestimmungen und Satzungen recherchieren?
Ich bin der Meinung, damit erwartest du eindeutig zuviel von einem Forum. Ich bin außerdem der Meinung, das sind keine Fragen für ein Rechtsforum.

Ich sehe hier weiterhin nur den Weg, der auch schon empfohlen wurde: Bei den zuständigen Ämtern und Behörden durch Anträge in Erfahrung bringen, was dort ---baurechtlich---möglich und erlaubt ist.

Zitat (von TJ2013):
dies sind meine Meinungen und so gehe ich nun mal vor.
Bitte sehr. Das bleibt dir unbenommen.

Signatur:Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen. Karl V.
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#10
 Von 
TJ2013
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich stelle Fragen zum Recht der Bauordnung etc., hat also nix hier zu suchen. Ist klar.

Fragenkatalog, ja kommt hin, habe aber auch erwähnt das es umfangreich ist.
Und nein, die Forumsmitglieder sollen doch nicht suchen, sondern Antworten wenn Sie etwas nachweislich wissen oder eigene Erfahrungen einpflegen. Ich antworte doch auch nur wenn ich so etwas kann oder weiß. Und genau dafür ist oder sollte dieses Forum doch da sein.

Und noch einmal, da ich selbst bis heute an keine fundierten Aussagen durch Ämter und oder Eigentümeŕ gelangt bin, habe ich hier gefragt ob mir jemand hier schon man hilfreich zur Seite stehen kann.

Und ich finde gewisse Antworten bzw dessen Wortwahl als unpassend und teilweise herablassend und verstehe einfach nicht, wie man eigene Meinungen und Wissen so verpacken kann. Ja vielleicht bin ich da auch etwas zu persönlich aus eurer Sicht, meine Eltern würden das jedoch wie sie mich erzogen haben als unhöflich, respektlos und anmaßend bezeichnen.

Im folgenden und letzten Beitrag, werde ich nur noch den neuen heutigen Stand bekannt geben und danach diesen Beitrag schließen, da mehr gestritten und diskutiert wird anstatt angemessene, höfliche und hilfreiche Antworten vorhanden sind.

LG

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#11
 Von 
TJ2013
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 0x hilfreich)

Die zuständige Samtgemeinde teilte telefonisch heute mit

Bekanntes Grundstück liegt auf Ackerland und ist laut Flächennutzungsplan als Kleingarten ausgewiesen.

Folgendes wurde auf die Frage, ob mein Vorhaben durchführbar ist, ebenfalls von der zuständigen Samtgemeinde telefonisch wie folgt beantwortet mit

Bitte rufen Sie das zuständige Bauamt an, diese müssen Ihnen dieses kostenlos telefonisch oder vor Ort mitteilen.

Dort habe ich angerufen und es wurde telefonisch mitgeteilt das

Sie als Bauamt keinen Flächennutzungsplan mit der Ausschreibung als Kleingarten vorliegen haben und der Chef persönlich nach seinen Urlaub am kommenden Montag darauf angesetzt wird.

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#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(70021 Beiträge, 32160x hilfreich)

Zitat (von TJ2013):
Und nein, die Forumsmitglieder sollen doch nicht suchen, sondern Antworten wenn Sie etwas nachweislich wissen oder eigene Erfahrungen einpflegen.

Es kommt halt darauf an, welche Vorschriften für das spezielle Grundstück gelten. Das kennen wir aber nun nicht.

Da ist dann auch nur die Landesbauordnung und das Nachbarschaftsrecht des Bundeslandes relevant, die kommen ganz am Ende, geben nur den groben Rahmen vor.
Entscheidend sind die regionalen Regelungen wie z.B. Bau- und Nutzungsordnungen der Gemeinde und Regelungen die sich mit dem Grundstück beschäftigen (Grundbuch, Baulastenverzeichnis, … ;) .

Und Regelungen zu Natur- und Wasserschutzgebieten können auch noch relevant sein.


Da nützen allgemeine Erfahrungen nicht wirklich was, denn vor Ort werden in der Regel ganz andere Bedingungen herrschen.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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