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Wegerecht bei Wiederverkauf

 Von 
BetPat
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Wegerecht bei Wiederverkauf

Hallo zusammen,
als wir vor 12 Jahren unser Haus gekauft haben hatte unser Nachbar schon ein Wegerecht über unser Grundstück, das würde auch noteriell bestätigt.

Jetzt möchte dieser Nachbar sein Haus verkaufen. Haben wir jetzt eine Möglichkeit das Wegerecht neu zu verhandeln?

Außerdem steht im Grundbuch " Je eine Grunddienstbarkeit-Versorgungsleitungsrecht-für den jeweiligen Eigentümer der Grundstücke". Kann mir das jemand bitte übersetzten?

Mit freundlichen Grüßen,
B. van Heek

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Wegerecht Nachbar Haus Grundstück


7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(11311 Beiträge, 4881x hilfreich)

Zitat (von BetPat):
Haben wir jetzt eine Möglichkeit das Wegerecht neu zu verhandeln?
Ihr habt IMMER die Möglichkeit das Wegerecht neu zu verhandeln, das geht jederzeit!

Signatur: Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28
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#2
 Von 
0815Frager
Status:
Master
(4969 Beiträge, 2202x hilfreich)

Zitat (von -Laie-):
Zitat (von BetPat):
Haben wir jetzt eine Möglichkeit das Wegerecht neu zu verhandeln?
Ihr habt IMMER die Möglichkeit das Wegerecht neu zu verhandeln, das geht jederzeit!

Scherz gemacht?
Nach wie vor muss entweder der alte oder der neue Rechtinhaber seine Zustimmung zur Löschung geben, ohne Geld gibt keiner ein Wegerecht oder Leitungsrecht her.

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69945 Beiträge, 32150x hilfreich)

Zitat (von 0815Frager):
Scherz gemacht?

Nö, verhandeln kann man doch immer, jederzeit?
Wie erfolgreich das ist, hängt dann von der Güte der Argumente ab. Ob das dann immer Geld sein mag oder was anderes, sei mal dahingestellt.



Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#4
 Von 
0815Frager
Status:
Master
(4969 Beiträge, 2202x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Nö, verhandeln kann man doch immer, jederzeit?

Klar so gesehen schon, nur hat der Eigentümer des belasteten Grundstück keinen Anspruch.
Wegerechte sofern es eine zweite Zufahrt gibt werden so um 30.000€ aufwärts vielleicht als Verhandlungsbasis gesehen, wenn sonst keine Zufahrt, wohl unbezahlbar, da müsste man wohl selbst das Haus kaufen.
Und noch besser schaut es mit dem Recht auf die Durchführung der Versorgungsleitungen aus, die Leitungen werden zu den anderen Grundstücken schon im Boden liegen, na die Kosten für die Umverlegung und die Summe für das Duchleitungsrecht durch anderen Grundstücke mehr als eine Hausnummer.

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#5
 Von 
-Laie-
Status:
Gelehrter
(11311 Beiträge, 4881x hilfreich)

Zitat (von 0815Frager):
.... nur hat der Eigentümer des belasteten Grundstück keinen Anspruch.
Das war auch nicht die Frage. Es bedarf einfach keines Grundes wenn man mal wieder über ein eingetragenes Wegerecht verhandeln möchte. Das kann man jederzeit. Das ist dem Fragesteller wohl nicht klar.

Signatur: Folgende Nutzer werden von mir blockiert und ich kann deren Beiträge nicht lesen: Xipolis; Jule28
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#6
 Von 
die wölfin
Status:
Schüler
(188 Beiträge, 65x hilfreich)

Hallöle!

Zitat (von BetPat):
...
Außerdem steht im Grundbuch " Je eine Grunddienstbarkeit-Versorgungsleitungsrecht-für den jeweiligen Eigentümer der Grundstücke". Kann mir das jemand bitte übersetzten?
...

Das heißt einfach, er hat das Recht dort Rohre, Leitungen etc. langlaufen zu lassen, die das Grundstück versorgen bzw. entsorgen, z.B. mit Wasser bzw. Abwasser, Gas, Strom Telefon, aber auch was sonst noch so alles dazu gehört, wie z.B. Versorgungsschächte etc. Auch muss man Wartungsarbeiten etc.daran dulden.
Aber aufgepasst: im notariellen Vertrag kann auch vereinbart werden / worden sein, dass der Grundstücks-Eigentümer (also nicht der Nutzer!) für die Wartung und Instandhaltung zuständig ist und diese auch auf eigene Kosten durchzuführen hat!

Schöne Grüße,

wölfin

Signatur:"Der unzufriedene Mensch findet keinen bequemen Stuhl." (Benjamin Franklin)
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#7
 Von 
cruncc1
Status:
Junior-Partner
(5495 Beiträge, 3552x hilfreich)

Den genauen Inhalt der Grunddienstbarkeit entnimmt man der Urkunde (Bewilligung) auf deren Grundlage die Eintragung erfolgt ist. Falls man diese nicht (mehr) hat, kann man beim Grundbuchamt eine Kopie erhalten.

-- Editiert von cruncc1 am 21.03.2017 19:17

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