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Zaunbau / Widerspruch / Beiladung

 Von 
Inceptor
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)
Zaunbau / Widerspruch / Beiladung

Hallo liebes Forum,

der Kläger A (mein lieber Nachbar) hat die Stadt B verklagt.
Es geht um ein Betonzaun (2m Hoch den ich Bauen will = Baugenehmigungsfrei in Sachsen). Der B-Plan sieht aber nur 1,4m vor wofür ich eine Befreiung (Satzung B-Plan) bekommen habe. Da der Widerspruch gegen die Befreiung von meinem Nachbar abgelehnt wurde, klagt er jetzt vor dem Verwaltungsgericht gegen die Stadt B. Das Verwaltungsgericht hat beschlossen, dass ich beigeladen werde.

1. Ich kann laut Hinweis zur Beiladung, Anträge und Rechtsmittel stellen. Was für Anträge und Rechtsmittel sind das?
2. Lohnt sich jetzt einen Anwalt zu nehmen/Erstberatung? Wenn ja, was genau würde ein Anwalt jetzt unternehmen?

3. Besitzt dieses schreiben eine aufschiebende Wirkung für den Bau meines Zauns (nicht auf Grundstücksgrenze)?

Danke für eure Aufklärung



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Nachbar Bau Grundstücksgrenze Stadt


7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14707 Beiträge, 2215x hilfreich)

Zitat (von Inceptor):
Es geht um ein Betonzaun (2m Hoch den ich Bauen will = Baugenehmigungsfrei in Sachsen).
Sächsische LBO? Nach welchem § wäre dein geplanter MauerZaun *baugenehmigungsfrei*?
Was hat dir als Antragsteller die Baubehörde geschrieben?
Womit wird die Befreiung denn begründet, die du erhalten hast, d.h. warum dürftest du so etwas 2m hoch bauen?


-- Editiert von Anami am 25.09.2020 12:07

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#3
 Von 
Inceptor
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo Black Widow,

danke für deine Ausführliche und schnelle Antwort dir mir geholfen hat.

Kannst du grob einschätzen was ein Anwalt für so einen Fall verlangen könnte? Bitte nicht auf die Rechtsanwaltsgebührentabelle verweisen :) .

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#5
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14707 Beiträge, 2215x hilfreich)

Zitat (von Black Widow):
Argumente zu Begründung der 2 m Zaun:
Der TE hat doch eine Befreiung. Die Befreiung wegen besonderer Gründe ist allen Beteiligten bekannt.
Ich meine, es kommt eher auf die Argumente des Klägers an.
Zitat (von Black Widow):
Sofern eine Befreiung vorliegt kannst beginnen, eine aufschiebende Wirkung besteht hier nicht.
Damit wäre ich vorsichtig. So pauschal könnte das falsch sein.

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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#7
 Von 
Anami
Status:
Wissender
(14707 Beiträge, 2215x hilfreich)

Zitat (von Black Widow):
vors Gericht muss das Gericht ERNEUERT überzeugt werden, dass der Zaun notwendig und begründet ist.
Woraus ergibt sich das? Das macht doch hoffentlich die Beklagte/Stadt B, bzw. deren rechtl. Vertretung, oder?
Der TE ist notwendigerweise Beigeladener. Der kann Anträge stellen. Muss er aber nicht. Kann Rechtsmittel einlegen, muss er aber nicht.
Zitat (von Black Widow):
Es ist eigentlich pure Dummheit zu warten nur was die Gegenseite sagte,
Das hast du falsch verstanden. Der Kläger wird doch AUCH seine Gründe vor Gericht vortragen/verteidigen.

Zitat (von Black Widow):
Mal zu Info mehr als 80%-90% diese Art Klagen gehen Bundesweit verloren,
Na, wenn das so ist, kann der TE doch sehr beruhigt und ohne große vorherige Aufwendungen der Beiladung folgen. Ein Anwalts-Beratungs-Termin erübrigt sich vermutlich auch, weil er ja mit der Stadt B ---eine Partei--- bildet (vermutlich das gleiche will)

Also jetzt schon mal die Mauer 2m hochziehen... bei Gericht einfach erneut begründen, was schon im Antrag steht und was in der Befreiung steht und fast schon ... hat der Kläger verloren? Na, wenn das so ist--- was ist mit den 10-20%? wo der Kläger gewinnt? Erfolgt dann der Rückbau?

Zitat (von Black Widow):
Aus eigene Erfahrung (andere Bundesland) die 2m Zäune durchsetzen sich gegen eine B-Plan und es ist nun eine anerkannte Rechtsprechung.
Hast du evtl. einen Link---zur anerkannten Rechtsprechung über 2-m-Betonzäune?

Signatur:auch ich verweise auf § 675 (2) BGB.
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