erbpachtvertrag oder grundstücksnutzungübertragung

6. Mai 2007 Thema abonnieren
 Von 
guest-12324.10.2011 13:23:32
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Schüler
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erbpachtvertrag oder grundstücksnutzungübertragung

also: ein grundstück ist bebaut mit zwei häusern, abstand zwischen den häuser 2 m, teilung des grundstückes nicht möglich, da abstand zu gering, nun die frage: kann man das zweite haus verkaufen und dann entweder: für die fläche um dieses haus herum einen erbpachtvertrag machen (ca fläche incl haus 100 qm) oder kann man lediglich für diese fläche eine grundstücksnutzung incl wegerecht machen lassen? es geht ja darum, dass das grundstück um das haus herum sowie die zufahrt zu diesem haus (was hinter dem ersten liegt) für "immer und ewig" auch für diesen eigentümer nutzbar und freiverfügbar ist??

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9 Antworten
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#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
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Zunächst einmal vorweg:
Man kann nicht Häuser verkaufen, sondern nur Grundstücke.

Die Ideen, die Du hier hast, sind daher rechtlich nicht durchführbar.

Wer hat Dir eigentlich gesagt, dass die Teilung des Grundstücks nicht möglich ist?

Wenn das tatsächlich so ist, dann bleibt nur die Möglichkeit der Aufteilung i Wohnungseigentum nach dem Wohnungseigentumsgesetz. Das wird typischerweise auf Eigentumswohnungen angewendet, kann aber auch hier gemacht werden.

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#2
 Von 
guest-12324.10.2011 13:23:32
Status:
Schüler
(440 Beiträge, 188x hilfreich)

weil der abstand zu gering zwischen den häusern ist! eben nur 2 m.

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#3
 Von 
hh
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Unbeschreiblich
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weil der abstand zu gering zwischen den häusern ist! eben nur 2 m.

Handelt es sich dabei um eine offizielle Stellungnahme des Katasteramtes oder glaubst Du nur, dass eine Teilung des Grundstücks nicht möglich ist?

Nach meiner Kenntnis ist der Abstand von 2m kein zwingender Ausschlussgrund für die Grundstücksteilung.

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#4
 Von 
guest-12324.10.2011 13:23:32
Status:
Schüler
(440 Beiträge, 188x hilfreich)

das katastaramt hat gesagt, der abstand müsste mindestens die hälfte der höhe des ersten hause plus die hälfte des zweiten hauses sein, das wären dann knapp 25 meter.

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#5
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(48079 Beiträge, 16984x hilfreich)

Und wie habt Ihr dann eine Baugenehmigung bekommen?

Die Regel gilt nämlich auch, ohne dass zwischen den Häusern eine Grundstücksgrenze verläuft.

In welchem Bundesland wohnt Ihr?

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#6
 Von 
guest-12324.10.2011 13:23:32
Status:
Schüler
(440 Beiträge, 188x hilfreich)

die häuser sind um 1900 gebaut worden und stehen in niedersachsen

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#7
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(48079 Beiträge, 16984x hilfreich)

Die Grundstücksteilung ist dann in § 94 NBauO geregelt. Danach darf durch die teilung kein verstoß gegen die NBauO geschaffen werden.

Du wohnst aber nicht zufällig im Landkreis Cuxhaven, Emsland oder Osnabrück, bzw. in der Stadt Lüneburg oder Oldenburg?

Ob man hier aber argumentieren kann, dass die Verletzung der Abstandsvorschriften (§ 10 Abs. 1 NBauO) ja bereits besteht und durch die Grundstücksteilung sich daran ja gar nichts ändert, kann ich nicht genau sagen. Die Teilung schafft daher ja keinen Verstoß gegen die NBauO. Versuchen würde ich das jedenfalls.

Sollte das wirklich nichts helfen, dann ist die einzige vernünftige Alternative die Aufteilung in Wohnungseigentum nach dem WoEigG.

-- Editiert von hh am 08.05.2007 15:10:07

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#8
 Von 
guest-12324.10.2011 13:23:32
Status:
Schüler
(440 Beiträge, 188x hilfreich)

vielen dank, ich werde da nochmal nachhaken, ja klar der abstand ist ja so oder so zu gering, schon immer gewesen, was die aber wahrscheinlich sagen werden ist, dass das zweite haus, um das es geht, als nebengebäude mal erbaut wurde, aber eine teilung nach WoEigG müsste ja auf jeden fall gehen.

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#9
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(48079 Beiträge, 16984x hilfreich)

Außerdem solltest Du dabei darauf hinweisen, dass die Vorschrift in den genannten Landkreisen und Städten nicht gilt. Dort wäre so eine Teilung also problemlos möglich.

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