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Aufforderung zur Zahlung der GEZ für mein Einzelunternehmen, dass ich in meiner Wohnung betreibe

15.9.2021 Thema abonnieren
 Von 
CineManBln
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
Aufforderung zur Zahlung der GEZ für mein Einzelunternehmen, dass ich in meiner Wohnung betreibe

Ich habe eine Aufforderung zur Zahlung der GEZ für mein Einzelunternehmen, dass ich in meiner Wohnung betreibe, bekommen.
Daraufhin teilte ich mit, dass sich die Betriebsstätte in meiner Wohnung befindet, für dass ich bereits GEZ bezahle.
Nun kam eine Bestätigung meiner Betriebsstätte, die ab sofort kostenfrei ist, allerdings auch eine Nachforderung in Höhe von 280 € für die Zeit davor.
Muß ich das tatsächlich nachzahlen??

Vielen Dank im Voraus für die schnelle Antwort.

Herzliche Grüße

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8 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(91889 Beiträge, 35767x hilfreich)

Zitat (von CineManBln):
Ich habe eine Aufforderung zur Zahlung der GEZ für mein Einzelunternehmen, dass ich in meiner Wohnung betreibe, bekommen.

Das dürften wohl Betrüger sein, denn die GEZ gibt es schon fast 10 Jahre nicht mehr.

Ernst nehmen muss man nur Schreiben des "ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice" bzw. der Landesrundfunkanstalten.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
CineManBln
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Ich meinte natürlich den RBB als Rundfunkanstalt, der Einfachheit halber habe ich GEZ geschrieben...

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#3
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(91889 Beiträge, 35767x hilfreich)

Zitat (von CineManBln):
Ich meinte natürlich den RBB als Rundfunkanstalt

Dann würde ich es mal versuchen mit einem Antrag auf Rückwirkende Befreiung. Mit etwas Glück geht das glatt durch.



Zitat (von CineManBln):
llerdings auch eine Nachforderung in Höhe von 280 € für die Zeit davor.

In welcher Form? Einfaches Schreiben oder als Bescheid?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#4
 Von 
CineManBln
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
In welcher Form? Einfaches Schreiben oder als Bescheid?


Als einfaches Schreiben, mit dem Hinweis, das erstmal auf ein Erstellung eines Widerspruchsbescheides verzichtet wird.
Wenn ich den Klageweg beschreiten will, bietet man mir einen rechtsmittelfähigen Widerspruchsbescheid an.

Wirkt für mich etwas wirr...

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(91889 Beiträge, 35767x hilfreich)

Zitat (von CineManBln):
Wirkt für mich etwas wirr...

Nennt sich Bürokratieabbau ... wenn man einverstanden ist, zahlt man einfach. Es wird weniger versendet, es sterben weniger Bäume fürs Papier, die Mitarbeiter bekommen weniger Fingerkrämpfe vom Mausklicken, ...



Zitat (von CineManBln):
mit dem Hinweis, das erstmal auf ein Erstellung eines Widerspruchsbescheides verzichtet wird.

Den kann man ja noch nachfordern ...


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB

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#6
 Von 
CineManBln
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)

Dann schreibe ich erstma

Zitat (von Harry van Sell):
Dann würde ich es mal versuchen mit einem Antrag auf Rückwirkende Befreiung. Mit etwas Glück geht das glatt durch.


Dann probiere ich es erstmal damit. Lieben Dank.

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#8
 Von 
Dezent
Status:
Schüler
(438 Beiträge, 150x hilfreich)

Zitat (von CineManBln):
Nun kam eine Bestätigung meiner Betriebsstätte, die ab sofort kostenfrei ist, allerdings auch eine Nachforderung in Höhe von 280 € für die Zeit davor.


Immerhin kam kein OWI-Anzeige, weil die eigenständige Anmeldung versäumt (böse formuliert: ignoriert) wurde.

Nur weil eine Betriebsstätte in der Wohnung ggf. beitragsfrei ist, bedeutet dies nicht, dass sie nicht anmeldepflichtig ist.

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