GEZ - Mahngebühren aufgrund von Mahngebühren .. obwohl Beiträge bezahlt werden

1. April 2024 Thema abonnieren
 Von 
Franziskuss
Status:
Frischling
(34 Beiträge, 1x hilfreich)
GEZ - Mahngebühren aufgrund von Mahngebühren .. obwohl Beiträge bezahlt werden

Hallo,

ich zahle meine GEZ-Beiträge per Dauerauftrag - trotzdem werden immer wieder Mahngebühren erhoben, weil 2 Mahngebühren strittig sind . Widerspruch wurde eingelegt - aber noch niemals ein Widerspruchsbescheid in dieser Sache erlassen, gegen den ich hätte klagen können. Statt dessen werden aufgrund dieser ausstehenden Mahngebühren, immer neue Mahngebühren erhoben.....

Beitrag ist Beitrag - Mahngebühr ist Mahngebühr ...beides zu verrechnen dürfte rechtswidrig sein, v.a. weil ich keinen Widerspruchsbescheid in dieser Mahngeschichte erhalte ...

Desweiteren ist dieser sog. Beitragsservice weder per Fax noch per Email erreichbar - und am Tel. wird man behandelt wie der letzte Dreck.....

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5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(120173 Beiträge, 39840x hilfreich)

Zitat (von Franziskuss):
ich zahle meine GEZ-Beiträge per Dauerauftrag

Den sollte man mal umstellen, immerhin gibt es die GEZ schon lange nicht mehr.



Zitat (von Franziskuss):
Widerspruch wurde eingelegt

Und der war auch gerichtsfest?



Zitat (von Franziskuss):
beides zu verrechnen dürfte rechtswidrig sein,

Nö.
Eine Verrechnung von Forderungen aus dem gleichen Forderungsverhältnis ist durchaus zulässig



Zitat (von Franziskuss):
Desweiteren ist dieser sog. Beitragsservice weder per Fax noch per Email erreichbar

Die sind sogar ganz prima erreichbar.
Es wird wohl eher daran liegen, das der BS keinen Kommunikationsbedarf sieht.




Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(32202 Beiträge, 5658x hilfreich)

Zitat (von Franziskuss):
Beitrag ist Beitrag - Mahngebühr ist Mahngebühr ...beides zu verrechnen dürfte rechtswidrig sein, v.a. weil ich keinen Widerspruchsbescheid in dieser Mahngeschichte erhalte ...
Gegen welchen *Bescheid* des BS von wann hast du wann Widerspruch erhoben?

Und: Hast du eigentlich auch eine Frage?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
cruncc1
Status:
Richter
(8042 Beiträge, 4510x hilfreich)

Zitat (von Franziskuss):
ich zahle meine GEZ-Beiträge per Dauerauftrag - trotzdem werden immer wieder Mahngebühren erhoben, weil 2 Mahngebühren strittig sind .

Der DA entspricht dem Zahlungsrhytmus des Beitragsservice?

Laut Beitragsservice gibt es folgenden Zahlungsrhytmus:

"Sie können den Zahlungs­rhythmus wie folgt wählen:

gesetzliche Zahlungs­weise in der Mitte von drei Monaten 55,08 Euro
vierteljährlich im Voraus zum Ersten eines Quartals für drei Monate 55,08 Euro
halbjährlich im Voraus zum Ersten eines Halb­jahres für sechs Monate 110,16 Euro
jährlich im Voraus zum Ersten eines jeden Jahres für zwölf Monate 220,32 Euro"

https://www.rundfunkbeitrag.de/zahlung/index_ger.html



0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Dezent
Status:
Praktikant
(509 Beiträge, 176x hilfreich)

Zitat (von Franziskuss):
Beitrag ist Beitrag - Mahngebühr ist Mahngebühr ...beides zu verrechnen dürfte rechtswidrig sein,


Und da liegt auch schon Ihr Denkfehler.

Zahlungen die Sie leisten werden laut Satzung zuerst auf die Kosten und dann auf jeweils älteste Schuld verrechnet.

Wenn Sie weniger überweisen als gefordert wird fehlt am Ende dieser Betrag zum begleichen des aktuellen Beitrags.

Beispiel:

Sie haben mit Säumniszuschlag 63,08 Euro zu zahlen. Sie zahlen "stur" aber nur 55,08 Euro.

Dann werden zuerst 8,00 Euro mit dem Säumniszuschlag verrechnet. Es bleiben 47,08 Euro für den aktuellen Rundfunkbeitrag. Es fehlen also 8,00 Euro an Rundfunkbeitrag, die wieder einen neuen Säumniszuschlag auslösen.

Kann es sein, dass Sie "Mahngebühr" mit "Säumniszuschlag" gleichsetzen?

Eine "Mahnung" verschickt der Beitragsservice meines Wissens nach nur einmal. Dann folgt die Vollstreckung, und keine weitere "Mahnung". Je nach Bundesland und zuständiger Landesrundfunkanstalt kann es auch sein, dass Sie gar keine "Mahnung" erhalten.

Was sein kann ist aber, dass Sie mehrere Säumniszuschläge berechnet bekommen haben.

Sie zahlen keinen "Säumniszuschlag" auf "Säumniszuschlag", genausowenig wie Sie eine "Mahngebühr" auf eine "Mahngebühr" zahlen.

Zitat (von Franziskuss):
Desweiteren ist dieser sog. Beitragsservice weder per Fax noch per Email erreichbar


Warum sollte zu den vielen Kontaktformularen die auf der Homepage dort angeboten werden zusätzlich eine E-Mail Adresse bereitgestellt werden?

Zitat (von Franziskuss):
Widerspruch wurde eingelegt


In welchem Zusammenhang denn genau?

Liegen Sie da vielleicht genauso falsch wie oben erklärt?

Schildern Sie doch bitte mal warum Sie denken berechtigt Widerspruch eingelegt zu haben.

1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
-Laie-
Status:
Weiser
(16984 Beiträge, 5892x hilfreich)

Zitat (von Franziskuss):
Hallo,.......
nette Geschichte.

Signatur:

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