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GEZ Zwangsanmeldung trotz laufender Zahlung

25.6.2014 Thema abonnieren
 Von 
GEZLER
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
GEZ Zwangsanmeldung trotz laufender Zahlung

In der Vergangeheit bekam ich immer wieder Briefe von der "GEZ" mit Anfragen zu meinem Beitrag. Ich sollte Auskunft geben, ob ich zahle. Nun kam ein Schreiben und darin die Zwangsanmeldung.

Was mich ärgert: da wird seit viele Jahren (auch schon vor der Reform) von meinem Konto der Beitrag abgebucht und nun eröffnet man für mich ein neues Beitragskonto, auf dem schon ein größerer Betrag aufgelaufen ist, den ich nun bezahlen soll.
Ich werde als säumiger Beitragszahler hingestellt, obwohl immer pünktlch durch Abbuchung von meinem Konto bezahlt wird.
Muss ich mich bei jedem der mich verdächtigt, ich würde die Gebühren nich bezahlen, rechtfertigen. Muss man nicht umgekehrt mir nachweisen, dass ich nicht bezahle.

Das Kto von dem abgebucht wird lautet auf meinen und den Namen meiner Frau. Wenn man sich einmal die Mühe machen würde, zu schauen, von wem man da Geld kassiert, wäre man schlauer.
Was ist zu tun? Eigentlich will ich nichts tun, da ich meine Beitrags- oder Gebührenpflicht ordentlich erfülle.
Es ärgert mich einfach, dass man da offensichtlich seit der Umstellunf im Jahre 2013 die Daten auf der anderen Seite nicht ordentlich einsortiert bekommt.

Ist es nicht ein Rechtsgrundsatz, dass man mir erst nachweißen muss, dass ich ein säummiger Zahler bin, bevor man hergeht und einfach ein Konto für mich eröffnet auf dem nun Monat für Monat Beträge auflaufen, die ich bezahlen soll?

Vielleicht versteht jemand meinen Ärger.

Einen schönen Abend noch
und vielen Dank schon mal, dem, der sich die Mühe macht, mir zu antworten.

HW



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""

-- Editiert von Moderator am 26.06.2014 13:51

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(26166 Beiträge, 14391x hilfreich)

Und Sie haben jetzt keine Lust, dem Beitragsservice zu antworten und wollen warten, bis die Sache so richtig eskaliert? Das ist garantiert keine kluge Idee...

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" Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!"

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#2
 Von 
radfahrer999
Status:
Schlichter
(7237 Beiträge, 4410x hilfreich)

quote:
von GEZLER am 25.06.2014 19:10

Was ist zu tun?



Mit dem Beitragsservice kommunizieren

quote:
von GEZLER am 25.06.2014 19:10

In der Vergangeheit bekam ich immer wieder Briefe von der "GEZ" mit Anfragen zu meinem Beitrag. Ich sollte Auskunft geben, ob ich zahle.
(...)
Eigentlich will ich nichts tun
(...)
Vielleicht versteht jemand meinen Ärger.



Du hast anscheinend die ganze Zeit nichts getan. Die Konsequenz dieses nichts tun war die Zwangsanmeldung über die du dich jetzt ärgerst. Das kann ich nicht verstehen.

-----------------
""Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zum Problem." CJS"

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#3
 Von 
Lilex
Status:
Schüler
(211 Beiträge, 97x hilfreich)

Ein kleines Schreiben (per Einschreiben), dass Du bereits regelmäßig zahlst (mit Kundennummer oder wie das bei denen heißt) hätte ausgereicht. Obwohl ich Deinen Frust und Ärger verstehe.

Dann schreib doch jetzt wenigstens noch hin und teile Ihnen Deine Daten mit und fordere sie auf, dass neue (unberechtigte) Konto zu löschen.

LG Lilex

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""

-- Editiert Lilex am 26.06.2014 11:16

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#4
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(26166 Beiträge, 14391x hilfreich)

Ich rate in solchen Fällen stets, sich an den Geschäftsführer des Beitragsservices zu wenden, Dr. Stefan Wolf. Aber dazu müssen Sie halt aktiv werden und nicht einfach abwarten, bis der Gerichtsvollzieher kommt...

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" Lebenslänglich sind NICHT 25 Jahre!"

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#5
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(69067 Beiträge, 31991x hilfreich)

quote:
Eigentlich will ich nichts tun, da ich meine Beitrags- oder Gebührenpflicht ordentlich erfülle.

Dann sollte man auch noch die Dritte Pflicht erfüllen, die Auskunfstpflicht?





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"Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB ."

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#6
 Von 
fragenachrat
Status:
Beginner
(80 Beiträge, 47x hilfreich)

quote:
In der Vergangeheit bekam ich immer wieder Briefe von der "GEZ" mit Anfragen zu meinem Beitrag.

In diesen Briefen stand bestimmt eine Vorgangsnummer.
Mit dieser Nummer kann man sich nämlich auf rundfunkbeitrag.de anmelden und dort die Beitragsnummer des zahlenden Mitglieds angeben, der im gleichen Haushalt wohnt.

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