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Gewerbe in der Wohnung angemeldet, bis 2020 befreit, da ich Leistungen erhalte, nun kam Post, was tu

15.5.2019 Thema abonnieren
 Von 
synergie7
Status:
Frischling
(47 Beiträge, 1x hilfreich)
Gewerbe in der Wohnung angemeldet, bis 2020 befreit, da ich Leistungen erhalte, nun kam Post, was tu

Hallo,

ich habe ein Gewerbe angemeldet, was mir bis jetzt nur minimale Einkünfte gebracht hat. Meine Tätigkeit ist überwiegend im Internet über Laptop (Seiten aufbauen u.a.) ich habe weder Lagerraum, noch ein Büro in meiner 2Raum Wohnung, noch kommen Kunden. So gesehen ist mein Arbeitsplatz oder "Betriebsstätte" mein Laptop, das nicht an einem Ort gebunden ist.

Außerdem habe ich eine Befreiiung für die Mietwohnung bis 2020. Aufgrund einer gesundheitlichen Einschränkung läuft das ganze bei mir noch auf ziemlich niedrigem Niveau, mache im Schnitt wenn überhaupt 20-40€. Ich sehe das aktuell noch als ein Learning by doing, während ich mein Selbststudium fortsetze.

Aktuell ist zum wiederholten Mal ein Formular von denen gekommen, die Fragen zur Anmeldung meines Unternehmens beinhalten. Wie ist da die Rechtslage und wie kann ich es ausfüllen, dass mir da keine Gebühren entstehen?

-- Editiert von synergie7 am 15.05.2019 17:55

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Flo Ryan
Status:
Senior-Partner
(6731 Beiträge, 4661x hilfreich)

Gar nicht. Das ist eine Betriebsstätte und eine Betriebsstätte kann nur befreit werden, wenn sie sich in einer Wohnung befindet, für die ein Beitrag bezahlt wird. Punkt.

Signatur:Wo lagert die Post eigentlich die ganzen Briefe, die angeblich nie zugestellt worden sind?
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#2
 Von 
cirius32832
Status:
Lehrling
(1848 Beiträge, 649x hilfreich)

Sehe ich -leider- auch so. Du verdienst nur 40 EUR im Monat? Dann ist es kein Gewerbe sondern Liebhaberei

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#3
 Von 
synergie7
Status:
Frischling
(47 Beiträge, 1x hilfreich)

Danke, wie ist es eigentlich für Promoter zB? Die arbeiten auch selbstständig, aber immer mit verschiedenen Einsatzorten außerhalb. Ein Fahrzeug, falls vorhanden, wird da ja auf jeden Fall genutzt.

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#4
 Von 
Spejbl
Status:
Praktikant
(702 Beiträge, 81x hilfreich)

Zitat (von cirius32832):
Sehe ich -leider- auch so. Du verdienst nur 40 EUR im Monat? Dann ist es kein Gewerbe sondern Liebhaberei

Wo steht, daß das nicht sogar jährlich ist?

Wie dem auch sei, "Verdienen" da sind sicher die Einnahmen gemeint. Kommen die Ausgaben mit in das Spiel, dann ist eh Null bis Minus. Dann wird es Hobby. Gut Hobbys können teuer werden. Ist eben Liebhaberei.

Wenn sich die Einnahmen nicht zum Positiven ändern, und zwar schnell und zwar radikal, dann sollte man diesen "Fake" beenden abmelden. Spart Aufwand für das FA (Div. Steuererklärungen), die GEZ hat keine Grundlage und und und.

Verursacht nur Kosten, Bürokratie und ein Haufen Mehrabreit. Da machst du beispielsweise 1/3 für die eigentliche Sache, der Rest ist Nebenarbeit wegen "Gewerbe".


-- Editiert von Spejbl am 04.06.2019 16:01

Signatur:Jeder für sich allein, ist nichts. Zusammen aber, sind wir ein unschlagbares Team!
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#5
 Von 
spatenklopper
Status:
Senior-Partner
(6341 Beiträge, 3156x hilfreich)

Zitat (von Spejbl):
Wenn sich die Einnahmen nicht zum Positiven ändern, und zwar schnell und zwar radikal, dann sollte man diesen "Fake" beenden abmelden.

Es ist völlig normal, dass neue Unternehmen in den ersten Jahren keine schwarzen Zahlen schreiben.

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#6
 Von 
cirius32832
Status:
Lehrling
(1848 Beiträge, 649x hilfreich)

Zitat (von synergie7):
Danke, wie ist es eigentlich für Promoter zB? Die arbeiten auch selbstständig, aber immer mit verschiedenen Einsatzorten außerhalb. Ein Fahrzeug, falls vorhanden, wird da ja auf jeden Fall genutzt.

Promoter werden in vielen Fällen auf Lohnsteuerkarte und kurzfristig beschäftigt. Das Modell der Rechnung schreibenden Promoter ist rückläufig. Ein Promoter wird unter Umständen nämlich als Scheinselbvstständig angesehen. Und die Prüfungen auf Scheinselbstständigkeit gehen gerade wie eine Lawine durch Deutschland.

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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