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Gez Säumniszuschlag trotz Zahlung

13.2.2020 Thema abonnieren
 Von 
go538730-31
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Gez Säumniszuschlag trotz Zahlung

Hallo guten Tag und Moin Moin,
Ich habe folgendes Problem,
Ich habe im Oktober die Zahlung für August September Oktober veranlasst wie mit der guten Dame am Telefon vereinbart.

Darauf hin sagte sie mir das die nächste Zahlung dann für die Monate November Dezember Januar wäre
diese überwies ich um 2:35 am 02.02.2020.

Gestern am 12.02.2020 erreichte mich zu hause ein Schreiben der Rundfunkanstalt das ich bitte den ausgebliebenen Betrag von 60,50 zahlen möge Plus weitere 8 Euro.
Wer sich auskennt sieht sofort
Wie 60,50 das sollte doch nur 52,50 sein...
Ja da ist schon ein Säumniszuschlag drauf :D
Nachdem ich bei der Zentrale anrief sagte man mir das es leider nicht möglich ist die weiter aufgetretenen 8 Euro aus dem System zu nehmen und ich sie trotzdem zahlen müsse...
Ist es nicht aber so das eine postale Zustellung mit 3 Tagen gerechnet wird und ich somit vor eintreffen der Mahnung gezahlt hatte?

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11 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guyfromhamburg
Status:
Lehrling
(1754 Beiträge, 349x hilfreich)

Zitat:

Sie können den Zahlungs­rhythmus wie folgt wählen:
- gesetzliche Zahlungs­weise in der Mitte von drei Monaten 52,50 Euro
- vierteljährlich im Voraus zum Ersten eines Quartals für drei Monate 52,50 Euro
- halbjährlich im Voraus zum Ersten eines Halb­jahres für sechs Monate 105,00 Euro
- jährlich im Voraus zum Ersten eines jeden Jahres für zwölf Monate 210,00 Euro

Zitat:

Der Rund­funk­beitrag ist gemäß Rund­funk­beitrags­staats­vertrag (§ 10) unauf­gefordert zu zahlen. Der Beitragsservice ist nicht verpflichtet, eine gesonderte Zahlungserinnerung zu verschicken. Wenn Sie die Zahlung Ihres Rundfunkbeitrags versäumt haben und Ihr Beitragskonto in Rückstand gerät, erhalten Sie einen Festsetzungsbescheid. Sollten Sie die Rundfunkbeiträge bisher im Voraus gezahlt haben, wird spätestens mit dem Versand des Festsetzungsbescheids der Zahlungsrhythmus auf die Zahlung in der Mitte eines Dreimonatszeitraums umgestellt. Bitte zahlen Sie den rückständigen Betrag umgehend.

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#2
 Von 
radfahrer999
Status:
Schlichter
(7720 Beiträge, 4518x hilfreich)

Wie in #1 ersichtlich erfolgen die Zahlungen zu spät und die Erhebung des Säumniszuschlages ist demnach korrekt.

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
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#3
 Von 
aspergius
Status:
Schüler
(435 Beiträge, 146x hilfreich)

Ich hab zu Hause einen ganzen Stapel Papier des BS. Es sind alles Zahlungserinnerungen des BS.
Anzumerken ist, dass ich vierteljährlich per Dauerauftrag zum 10. in der Quatalsmitte bezahle. Es gibt keinerlei Rückstände...und trotzdem diese Zahlungserinnerungen. Wenn wirklich Zahlungspflicht ohne Erinnerung besteht, wie vorhin erwähnt, scheint der BS unwirtschaftlich zu arbeiten, denn solche Kunden wie mich, die per Dauerauftrag überweisen, gibt es Hunderttausende.
Und komm mir keiner ich soll irgendjemand Verfügungsgewalt per Einzugsermächtigung über mein Konto einräumen. Das werde ich nur in Ausnahmefällen zulassen. Es ist meine persönliche Entscheidung wie ich bezahle.

Signatur:
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#4
 Von 
radfahrer999
Status:
Schlichter
(7720 Beiträge, 4518x hilfreich)

Zitat (von aspergius):
scheint der BS unwirtschaftlich zu arbeiten
Scheint nur so. Wenn deren Kosten steigen, dann steigt auch der Beitrag. Daher sind die an einer Wirtschaftlichkeit nur mäßig interessiert.

Signatur:Wenn dir die Antwort nicht gefällt, solltest du die Frage nicht stellen... ;-)
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#5
 Von 
Anami
Status:
Unparteiischer
(9937 Beiträge, 1648x hilfreich)

Zitat (von aspergius):
Ich hab zu Hause einen ganzen Stapel Papier des BS.
Den kannst du aber regelmäßig entsorgen. Wie unverlangte Werbung. Und ausgelesene Zeitungen.

Diese Erinnerungen oder auch die vorsorglichen Schreiben, dass eine Befreiung bald abläuft--- die verschickt der Herr PC-System. Da ist kein Kraut gegen gewachsen.
Diesem hilft es auch nicht, dass der Beitrags­service nicht verpflichtet ist, eine gesonderte Zahlungs­erinnerung zu verschicken. Aber er darfs, kanns und machts-- ist eben mal seinerzeit so eingerichtet.
Man mag sich nicht vorstellen, dass der BS mit Papierfabriken und der Post verbandelt ist...

Es ist evtl. unwirtschaftlicher, dass laufende Erinnerungs-System mit den Erinnerungsschreiben einfach abschaffen.

(Automatische) Ressourcen-Verschwendung--- alle wissens, alle reden drüber, die wenigsten tun was dagegen. Der kleine, brave Beitragszahler kann nicht für die Großen richten.

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#6
 Von 
Dezent
Status:
Schüler
(354 Beiträge, 118x hilfreich)

Zitat (von aspergius):
Ich hab zu Hause einen ganzen Stapel Papier des BS. Es sind alles Zahlungserinnerungen des BS.
Anzumerken ist, dass ich vierteljährlich per Dauerauftrag zum 10. in der Quatalsmitte bezahle. Es gibt keinerlei Rückstände...und trotzdem diese Zahlungserinnerungen. Wenn wirklich Zahlungspflicht ohne Erinnerung besteht, wie vorhin erwähnt, scheint der BS unwirtschaftlich zu arbeiten, denn solche Kunden wie mich, die per Dauerauftrag überweisen, gibt es Hunderttausende.
Und komm mir keiner ich soll irgendjemand Verfügungsgewalt per Einzugsermächtigung über mein Konto einräumen. Das werde ich nur in Ausnahmefällen zulassen. Es ist meine persönliche Entscheidung wie ich bezahle.

Zahlungserinnerungen oder Zahlungsaufforderungen?

Eine Zahlungsaufforderung ergeht vor der Fälligkeit. Da keiner weiß, ob du tatsächlich zahlst, ist diese legitim.

Eine Zahlungserinnerung ergeht nach der Fälligkeit. Dann hast du vielleicht gezahlt, in Relation zur Fälligkeit aber zu spät.

Zahlungserinnerung und pünktlich gezahlt passt nicht zusammen.

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#7
 Von 
aspergius
Status:
Schüler
(435 Beiträge, 146x hilfreich)

Wer lesen kann erkennt, dass ich per Dauerauftrag bereits am 10. der Quartalnitte bezahle.
Demnach müsste es eine Zahlungsaufforderung sein. Die Berechtigung eine Zahlungsauforderung zu senden habe ich nirgends in Fragecgestellt.
Ich frage mich nur wozu eine Zahlungsaufforderung, wenn ohnehin eine Bringschuld besteht.
100.000 Briefe und Papier ..Greta lädt grüßen...könnten gespart werden, wenn nur Zahlungserinnerubgen bzw Mahnungen ein paar Minuten nach Ablauf des Zahlungstermins versendet werden. Dies konnte der BS sehr gut programmtechnisch realisieren. Ich bleib dabei..der BS arbeitet nicht wirtschaftlich.

Signatur:
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#8
 Von 
Osmos
Status:
Lehrling
(1593 Beiträge, 558x hilfreich)

Zitat (von aspergius):
100.000 Briefe und Papier ..Greta lädt grüßen...könnten gespart werden, wenn nur Zahlungserinnerubgen bzw Mahnungen ein paar Minuten nach Ablauf des Zahlungstermins versendet werden

Man könnte auch einfach per Lastschrift zahlen, dann bucht der BS termingerecht ab und es gibt keinerlei weitere schriftliche Korrespondenz.

Signatur:Meine persönliche Meinung
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#9
 Von 
aspergius
Status:
Schüler
(435 Beiträge, 146x hilfreich)

Wer lesen kann ist besser dran. Siehe vorige Beiträge.
Ich gebe niemand unnötig Vollmacht über mein Konto, wenn es anders geht. Oder würdest du mir eine Einzugsermächtigung erteilen? Ich schwör..ich bin ehrlich und du hast ja auch das Recht dein Geld wieder zurückzuholen... Es sei denn der Betrag ist strittig.
Nicht mal das Finsnzamt hat eine Einzugsermächtigung von mir. Warum sollte ich diese also den BS erteilen? Nur weil die das immer noch nicht auf die Reihe kriegen?

Signatur:
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#10
 Von 
Dezent
Status:
Schüler
(354 Beiträge, 118x hilfreich)

Zitat (von aspergius):
Wer lesen kann erkennt, dass ich per Dauerauftrag bereits am 10. der Quartalnitte bezahle.
Demnach müsste es eine Zahlungsaufforderung sein.

Ich kann lesen, danke.

Zitat (von aspergius):
Ich hab zu Hause einen ganzen Stapel Papier des BS. Es sind alles Zahlungserinnerungen des BS.

Da du dich hier grundsätzlich doch sehr akkurat ausdrückst, darf die Nachfrage erlaubt sein, warum du von Zahlungserinnerungen sprichst, wenn du Zahlungsaufforderungen meinst. :grins:

Meine Nachfrage ist Ergebnis deines falsch genutzten Begriffs. Sorry. :cheers:

Zitat (von aspergius):
Warum sollte ich diese also den BS erteilen? Nur weil die das immer noch nicht auf die Reihe kriegen?

Die bekommen es auf die Reihe. Die schicken dir vor Fälligkeit eine - wenn auch nicht von dir gewünschte - Zahlungsaufforderung zu. Finde ich nichts verwerfliches drann.

Hierzu

Zitat (von aspergius):
Wenn wirklich Zahlungspflicht ohne Erinnerung besteht
steht das ganze auch nicht im Widerspruch.

Der Hintergedanke ist doch sicherlich der, hier eine Verwaltungsvereinfachung kraft Gesetz festzulegen. Keiner, der behauptet, er hätte keine Zahlungsaufforderung bekommen, soll sich mit der Begründung aus der Affäre ziehen können. Das ist doch die klassische Ausrede: "Habe ich niiiiieeee bekommen, konnte ich nicht bezahlen."
Tja, pech gehabt.

Vorliegend ist die Ausrede sogar besonders unsinnig: Im Gesetz steht wie viel zu zahlen ist (52,50 Euro alle drei Monate), und wann zu zahlen ist. Viermal im Jahr, immer wiederkehrenden zu den gleichen Terminen, bei denen sich nur die Jahreszahl ändert.

Die Leute, die brav zahlen, bekommen "netterweise" ihre Zahlungsaufforderung (ob gewünscht oder nicht).

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#11
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(74093 Beiträge, 32858x hilfreich)

Zitat (von aspergius):
Ich gebe niemand unnötig Vollmacht über mein Konto, wenn es anders geht.

Und hier geht es ja anders dank SEPA-Lastschrift. Vollmacht über das Konto will der Beitraggservivce gar nicht haben, damit sind die überfordert.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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