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Nie GEZ gezahlt ?!

9.1.2019 Thema abonnieren
 Von 
da_vi-d
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Nie GEZ gezahlt ?!

Hallo alle zusammen,
ich möchte gerne von einem fiktiven Fall berichten und gerne eure Meinung dazu wissen. Angenommen Person A ist seit seiner Kindheit bei seinen Eltern gemeldet (diese zahlen GEZ) , lebt aber seit 3 Jahren (seit 2015) in seiner eigenen Wohnung (Studentenwohnheim) in einem anderen Bundesland (ohne sich dort beim EMA angemeldet zu haben). Person A hat in dieser Zeit noch nie einen Brief der GEZ erhalten und fragt sich nun ob auf ihn irgendwann eine gewaltige Rechnung zukommen könnte. Die besagte Person war zudem für ein Studium zwischen den Jahren 2012-2014 im Ausland ohne sich während dieser Zeit beim EMA abgemeldet (Wohnsitz bei den Eltern) zu haben. Während des Jahres 2018 (also auch während des Meldeabgleiches zwischen dem EMA und der GEZ) war A nochmals für ein Jahr im Ausland. Nun fragt sich A ob er sich mit seinem neuen Mietvertrag (Beginn September 2018 / Vorher Ausland) beim EMA anmelden kann, ohne Angst haben zu müssen das Nachzahlungsforderungen für die letzten Jahre auf ihn zukommen. A würde zudem gerne seine Steuererklärung der letzten 3 Jahre abgeben und müsste beim Finanzamt seinen Studentenjob angeben (mit der Adresse an der er offiziell nie gemeldet war). Wäre toll wenn Ihr mir mit diesem Fall weiterhelfen könntet
Beste Grüße

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Anami
Status:
Student
(2781 Beiträge, 735x hilfreich)

Zitat (von da_vi-d):
Nun fragt sich A ob er sich mit seinem neuen Mietvertrag (Beginn September 2018 / Vorher Ausland) beim EMA anmelden kann,
Ja.Natürlich. A hätte sich längst beim EMA anmelden müssen.

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#2
 Von 
hiphappy
Status:
Bachelor
(3627 Beiträge, 1988x hilfreich)

Zitat (von da_vi-d):
Nun fragt sich A ob er sich mit seinem neuen Mietvertrag (Beginn September 2018 / Vorher Ausland) beim EMA anmelden kann, ohne Angst haben zu müssen das Nachzahlungsforderungen für die letzten Jahre auf ihn zukommen.

Nur wenn er die Angst bekämpfen kann. Weil die Nachforderung könnte durchaus kommen.
Mal davon abgesehen ist A ja verpflichtet, sich selbst beim Beitragsservice zu melden.

Die Bußen in Höhe von bis zu je 1000 EUR für die Verstöße gegen die Meldepflicht kommen natürlich auch noch hinzu. Die dürften die 87,50 EUR Nachzahlung seit September dann doch auf jeden Fall übertreffen.

A sollte sich daher schleunigst melden, dann kommt er vermutlich je nach Stadt mit 100-150 EUR Bußgeld, mit viel Glück auch ohne Bußgeld davon.

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#3
 Von 
Dezent
Status:
Schüler
(226 Beiträge, 86x hilfreich)

Zitat (von Anami):
Zitat (von da_vi-d):
Nun fragt sich A ob er sich mit seinem neuen Mietvertrag (Beginn September 2018 / Vorher Ausland) beim EMA anmelden kann,
Ja.Natürlich. A hätte sich längst beim EMA anmelden müssen.

Korrekt. Macht gleich zwei Verstöße.

Einmal bezüglich Melderecht und einmal bezüglich RBStV.

Rein Interessehalber an den Threadstarter:

Wie kommt man auf solche Ideen? Das man vielleicht nicht freiwillig Beitrag zahlen MÖCHTE, mag ja noch diskutabel sein. Aber wieso meldet man sich nicht beim Einwohnermeldeamt an?

Kindliche Naivität, d.h. Hoffnung das System "austricksen" zu können?

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#4
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(16957 Beiträge, 7423x hilfreich)

Wir zahlen ja gerne die Beiträge für die Nutzer mit, die sich nicht anmelden. :neck:

Signatur:Nur wer sich bewegt, hört seine Ketten rasseln.
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