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Halten Sie die Verschärfung des Waffenrechts für notwendig?

19.6.2002 Thema abonnieren
 Von 
Wischnek
Status:
Beginner
(98 Beiträge, 34x hilfreich)
Halten Sie die Verschärfung des Waffenrechts für notwendig?

das waffengesetz wurde verschärft.

feine sache das. bleiben aber trotzdem fragen.

warum darf zum beispiel weiterhin munition zuhause gelagert werden? zuhause kann man doch als sportschütze eh nichts damit anfangen. bei der bundeswehr bauen sie um munitionsdepots sicherheitsriegel mit hohen zäunen, wachen und allem schnickschnack. auch im sportbereich sollte das zeug im panzerschrank mit alarmanlage und luftschutzsirene gesichert sein. bei einer streuung unter zigtausend schützen kann man die sorgfältige verwahrung gar nicht garantieren. nicht vergessen, der erfurter kollege war sportschütze. wenn sportschützen unbedingt mit großkalibrigen waffen schießen wollen, dann sollte die muni nur dort sein, wo sie es tun dürfen: im verein.

und: medizinisch-psychologisches gutachten. das ich nicht lache. wie will man denn gewährleisten, dass jeder potentielle waffenbesitzer getestet wird. die subkultur deutscher schützenvereine bietet da genügend schlupflöcher. außerdem darf die wirksamkeit solcher tests in zweifel gezogen werden.

zu guter letzt kommt der hammer: im schützenverein soll die jugend von psychologisch geschultem personal ausgebildet werden. kommen sie vom lande? dann wissen sie wer dort im schützenverein ist. wer soll denn da pyschologisch schulen? das sind vereine zum gemeinsamen rein- und draufhämmern. da verirren sich nicht mal hobbypsychologen hin.

fazit: gut gemeint, im ansatz macht das sinn, aber letztlich wäre nur eine regelung konsequent gewesen:
in diesem lande haben großkalibrige waffen außer beim bund und der polizei nichts verloren, aber auch gar nichts.

als amokläufer würde ich mich ab jetzt sowieso dem bogenschießen zuwenden ;) .

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39 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Hank
Status:
Praktikant
(919 Beiträge, 224x hilfreich)

MPU für Schützen...das ist wirklich zum Schreien. Wer soll das eigentlich bezahlen, etwa der Schützenanwärter selbst?

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#2
 Von 
Hubernatz
Status:
Frischling
(37 Beiträge, 10x hilfreich)

Sobald es erlaubt ist, kann ich ihnen sagen, habe ich eine scharfe Waffe zu hause. WEr unberechtigt mein Haus betritt, hat dann Pech gehabt. My home is my Castle.

Ich habe auch jetzt eine durchladene Schreckschusswaffe im Nachtkästchen. Beim geringsten Geräusch, daß auf einen Einbrecher schliessen lässt, hat dieser ein 9mm grosses Problem.

Haben Sie schon mal mit Opfern eines Einbruchs gesprochen. Das schlimme ist nicht der materielle Schaden, sondern das zerstörte Sicherheitsempfinden, denn in seiner Wohnung fühlt man sich sicher.

Es ist schade, daß Sie auf den Zug der allgemeinen Hysterie aufspringen. Die wenigsten Straftaten werden mit registrierten Waffen begangen. Schätzungen sprechen von Millionen nich reg. Waffen in Deutschland.

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#3
 Von 
Anonymus
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 2x hilfreich)

Wenn Sportschützen so verantwortungslos sind, wie von Ihnen dargestellt. Warum ist dann der Anteil an Straftaten, die von Sportschützen begangen werden verschwindent gering, obwohl der Anteil der Sportschützen an der Gesamtbevölkerung sehr viel höher ist (mehr als 5 mio)?!!!
Das ist schnell erklärt. Im Sportschiessen ist (schon zur eigenen Sicherheit ) Selbstdisziplin unabdingbar. Sie wird dem Schützen praktisch eingeimpft. So furchtbar der Erfurter Amoklauf war, kann man dennoch nicht alle die zufällig dem selben Sport nachgehen, in die selbe Kategorie einordnen. Man darf nicht von einem Vorfall auf eine allgemeine Verhaltensweise schließen. Das ist reine Hysterie und der Sache keinesfalls dienlich. man muss im Gegenteil die Ursachen die hinter einem solchen Fall stehen, genau ergründen und die bekämpfen anstatt unbescholtene Bürger die Ihrem Hobby nachgehen zu Sündenböcken zu machen.

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#4
 Von 
Wischnek
Status:
Beginner
(98 Beiträge, 34x hilfreich)

Hallo Anonymus,
dann ergründen wir mal die ursachen ganz genau, machen psychologische Gutachten, und diskutieren das ganze endlos aus. bis..., ja bis uns wieder einer durch die lappen geht und lustig drauflosballert. und dann fangen wir wieder an zu diskutieren, es gibt ja neue aspekte...
ich sach ja nicht, dass alle sportschützen potentielle amokläufer sind. aber naturgemäß sind in den vereinen auch die faulen eier. schließlich gehts da ja ums schiessen. der schütze von erfurt war bis zu seinem amoklauf auch ein unbescholtener bürger. kein vorsorgesystem kann gut genug sein, um 100% sicherheit zu schaffen. schon gar nicht bei 5 mio schützen, sie sagen es. ergo, ich bleib dabei: keine großen waffen!! wenn es ihnen um den sport geht, darum, das schwarze zu treffen, dann kann doch das kaliber nicht entscheidend sein. und dagegen, dass die muni schön verriegelt bleibt, können sie doch auch nichts haben. so machen die das beim bund ja auch.
@ hubernatz: das ist doch wohl nicht ihr ernst, oder? ich kenne opfer von üblen gewaltverbrechen. die rennen deshalb noch lange nicht mit der kniffte durch die welt. auch wenn sie mit dem sicherheitsempfinden, trauma etc. natürlich recht haben. das, sie werden verzeihen, ist eine ganz schwache argumentation. auch mit einer pistole im haus wird ihr sicherheitsempfinden nach einem einbruch gestört sein.
ich mache ihnen einen anderen vorschlag: bauen sie sich am bett eine notrufleitung zur polizei ein. damit sind sie definitiv besser beraten. die wissen, wie sie in so einer situation vorgehen.

viele grüße
martin

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#5
 Von 
Gerod1
Status:
Beginner
(58 Beiträge, 10x hilfreich)

Zuerst einmal möchte ich ganz klar aussagen, dass sich mir sämtliche Haare sträuben, wenn ich den Beitrag vom Martin Wischnek zum Thema Waffenrecht und seine Argumentationsweise verfolge.

Wer sich mit legalem Waffenbesitz befaßt, trifft immer auf dieselben "Fakten", die benutzt werden, um Restriktionen zu fordern oder Waffenbesitzer zu diskreditieren. Unsere amerikanischen Vorturner nennen diese (Schein-)Fakten "factoids", da sie stetz ungeprüft verwebdet werden, ohne auch nur ansatzweise einen Bezug zur Realität zu haben.

1. Beispiel:
"Mehr Waffen bedeuten mehr Mißbrauch von Waffen"

Staaten mit einer geringen Anzahl von Waffen weisen Mordraten auf, die über der von Texas liegen, wo die höchste Waffendichte zu finden ist.

Staaten, die nahezu gleich viele Schußwaffen (wie in Texans) aufweisen, Beispiel Vermont, liegen in der Mordrate um den Faktor zwanzig niedriger (vergleichbar mit Deutschland oder Schweiz).


2. Beispiel:
"Erschwerter Zugang zu Waffen bedeutet weniger Mißbrauch von Waffen"

New York hat ein sehr restriktives Waffenrecht mir einer sehr hohem Mordrate, Vermont ein sehr liberales Waffenrecht mit geringen Mordraten. Vermont hat aber dreimal soviele Waffen im Volk. England erlebt derzeit ein anderes Paradox: Nach dem "Handgun Ban" sank die Zahl der Waffen im Volk nicht wie erwartet, die Waffenbesitzer wichen nur auf andere erlaubte Feuerwaffen aus. Gleichzeitig stellte der Zoll einen stark zunehmenden Zustrom von verbotenen Waffen (Pistolen/Revolver) nach England fest. Daneben steigt derzeit in England die Zahl der bewaffneten Raubdelikte massiv an - trotz des Verbotes der Faustfeuerwaffen.


3. Beispiel:
"Scharfe Waffengesetze bedeuten geringere Waffenzahlen im Volk"


Diese Behauptung wird permanent in allen Staaten mit scharfen Waffengesetzen widerlegt. Deutschland stand lange Jahre im Ruf, das schärfste Waffengesetz zu haben. Dennoch galt es gleichzeitig als das Land mit der größten Anzahl illegaler Waffen "im Volk". England geht derzeit den gleichen Weg: Trotz Verbot von Faustfeuerwaffen steigt die Zahl der Waffen im Volk permanent an.

Von ca. 2.851 Straftaten gegen das Leben (Mord und Totschlag inkl. -versuchen) wurden im Jahr 1999 381 mit Schußwaffen, davon 22 legale Schußwaffen, begangen. In Prozentzahlen: 86 % der Tötungsdelikte wurden nicht mit Schußwaffen verübt, nur bei 0,7 % der Tötungsdelikte wurden legale Schußwaffen verwandt (wobei ca. 2/3 der mit legalen Schußwaffen begangenen Taten sogenannte "Beziehungstaten" sind, die nach Auffassung der Kriminologie ohnehin nicht verhindert werden können.)

Es ist einfach völlig daneben, bei den Sportschützen anzusetzen, weitere Restriktionen voranzutreiben wo bei von dieser Gruppe legaler Waffenbesitzer die geringste Gefahr ausgeht. Ganz im Gegenteil muss doch heute jeder legale Waffenbesitzer fürchten, dass Ihm beim jedem Fehlverhalten (einmal betrunken Autofahren, ein Verkehrsunfall mit Körperverletzung,...) gleich sein Hobby und die Waffen genommen werden! Die jetzige Stimmungsmache ist ganauso eine politische Stimmungsmache und Volks(selbst)befriedigung wie zu RAF-Zeiten die Verschärfung des Waffenrechtes!! (Bader-Meinhof und Co. habe ja auch mit Sportwaffen geschossen und nicht mit Maschinenpistolen... gelle!!)

Und wenn wir schon mal dabei sind, dann sollten wir gleich alle Autos, Fulgzeuge, Küchenmesse, Kochlöffel und Besenstile in eimem Sicherheitsschrank, mit mindestens Stufe B verwahren und auf jedenfall Treibstoff und Autos getrennt aufbewahren!!

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#6
 Von 
Wischnek
Status:
Beginner
(98 Beiträge, 34x hilfreich)

Hallo Gerod,

wie heisst das? "factoids"? da sind Sie ein freund von, oder? sie stellen hier behauptungen oder thesen in den raum, die sie mit keiner einzigen quelle belegen. und selbst wenn ihre darlegungen von untersuchungen gestützt werden. Sie wissen ja: "Stört die Wahrheit, nütze listig die Produkte der Statistik." sie schmeissen hier mit ergebnissen um sich, dass einem schwindelig wird. dabei vergessen sie geflissentlich zwischen absoluten und relativen zahlen zu differenzieren, vergleichen völlig verschiedene grundgesamtheiten, erhebungsgestände und und und... sie wollen doch wohl nicht ernsthaft vermont und new york city über einen kamm scheren, oder? äpfel und birnen vergleicht man besser nicht.
habe das zwar damals nicht berücksichtigt, mir aber nochmal gedanken gemacht. um amokläufern gerecht zu werden, müssen wir wohl absolute zahlen zugrunde legen. schließlich zählt ja eine tat, nicht wahrscheinlichkeiten oder das stistische mittel.
legen wir das zugrunde, fällt ihr beispiel schon aus den wolken. mal angenommen, unter 1.000.000 waffenbesitzern findet ein missbrauch statt. geben wir noch einer millionen menschen eine waffe, findet der missbrauch trotzdem statt. die wahrscheinlichkeit, mehr als einen missbrauch zu haben, steigt. nehmen wir aber 500.000 leuten die waffe weg, sinkt die wahrscheinlichkeit des missbrauchs. natürlich spielen da viele einflussfaktoren eine rolle, keine frage. an der generellen rechnung ändert sich nichts. da können sie viel lamentieren und factoiden.
zu klärung ihrer anderen ausführungen könnten wir viele flaschen wein an langen winterabenden vorm kamin leeren, z.b. dass eine verschärfung des waffenrechts nichts mit dessen umsetzung zu tun hat. aber das ist müssig. ich freue mich auf ihre antwort, aber bitte erst aus dem glashaus raus, sonst gibts noch bruch :) .

viele grüße
wischnek

PS: "Ein Mensch mit sechzig war zwanzig Jahre im Bett und hat drei Jahre gegessen."

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#7
 Von 
Gerod1
Status:
Beginner
(58 Beiträge, 10x hilfreich)

...nehmen wir aber 500.000 leuten die waffe weg, sinkt die wahrscheinlichkeit des missbrauchs.

Dieser Satz sagt für mich doch schon alles!! Wo Sie doch gerade dabei sind, nehmen Sie doch sämtliche freiheitlich demokratische Grundrechte gleich ebenfalls mit, legen Sie die Leute in Ketten oder sperren Sie alle die sich für Waffen, Schießsport interessieren gleich mit ein. Nur blöd, dass man damit die Gruppe erwischt, welche am wenigsten Unsinn mit den Waffen anrichtet.

Zahlen und Fakten habe ich in meinem letzten und ausführlichen Posting genung gebracht; aber es ist mir durchaus klar, dass jemand der nicht verstehen will, lieber dem allgemeinen Aktionismus glaubt als sich für die Realität zu interessieren.

...amokläufern gerecht zu werden, müssen wir wohl absolute zahlen zugrunde legen.

Falsch! Diesen Amokläufern kann man nicht gerecht werden! Diese Personen sind unberechenbar und wenn der Attentäter von Erfurt keine legale Waffe gehabt hätte, dann hätte er sich eben eine illegale besorgt, oder er wäre mit dem Auto in eine Gruppe Schulkinder mit Lehrer gefahren, oder, oder, oder...

Nach den Schätzungen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist davon auszugehen, daß sich in Deutschland folgender Waffenbestand im Umlauf befindet:

Erlaubnispflichtige Waffen ca. 30 Millionen Stück, davon illegal ca. 20 Millionen Stück,
davon legal ca. 10 Millionen Stück.

Wie sinnvoll ist es denn jetzt bei den legalen Waffenbesitzern die Gesetze zu verschärfen? In meinen Augen völliger Humbuck und Stimmungsmache!! Zumal es immer so dargestellt wird als könne sich jeder einfach mal so eine Wumme kaufen.

In den Medien werden ganze Waffenarsenale gezeigt welche bei Huasdurchsuchungen, bei Rockerbanden und sonstigen Personen gefunden werden, die mit Ihren Vorstrafenregistern niemals eine legale Waffe erwerben könnten. Im Anschluss wird völlig aus dem Zusammenhang von legalem Waffenbesitz gesprochen und wie einfach man doch an eine solche Waffe gelangen könnte!

Welcher kriminelle wird sich denn bitteschön 2 Jahre vor seinem geplanten Bankraub, Überfall oder Mord auf den Mühsamen weg machen und durch lange Mitgliedschaft in einem Schützenverein, Bedürfnissüberprüfung durch die Behörde, Überprüfung des Führungszeugnisses usw... eine legale Waffe für sein Verbrechen besorgen, wenn er innerhalb von wenigen Stunden so ein Ding illegal erwerben kann?! Die Amokkanidaten wird es immer geben, ob mit Schusswaffen oder auf andere Art und Weise.

Die Mehrheit der Schützen, welche unbescholtene Bürger sind, die Ihrem Hobby nachgehen zu Sündenböcken zu machen ist wohl unter jeder Gürtellinie!

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#8
 Von 
Wischnek
Status:
Beginner
(98 Beiträge, 34x hilfreich)

tja lieber gerod,
da machen sie leider genauso weiter wie vorher. über den ersten absatz mit den grundrechten legen wir mal das deckmäntelchen des schweigens.
stimmt, zahlen und fakten haben sie genug gebracht. nur über deren herkunft und glaubwürdigkeit besteht noch aufklärungsbedarf, stichwort factoids.
sie bezeichnen meine aussage mit den absoluten zahlen als falsch, nur um eine begründung zu präsentieren, die sich gar nicht auf die aussage bezieht.
und weil sie es so gerne wollen: dann differenzieren wir doch mal zwischen illegallem und legalem waffenbesitz. dem illegalen waffenbesitz kommt man mit verboten natürlich nur bei, wenn man diese verbote auch durchsetzt. das problem liegt derzeit natürlich bei der durchsetzung. aber entscheidend ist: eine durchsetzung erfordert naturgemäß erst einmal eine grundlage, ergo ein verbot. ist doch gar nicht so schwer.
was die legalen betrifft: der amokläufer von erfurt war meinem kenntnisstand nach im schützenverein und durfte waffen mit sich führen. wenn es sie interessiert:
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.extra4_61458.php
na, wenn das nicht legal ist und mein argument trifft, dann weiss ich auch nicht.
wenn der amokläufer die genehmigungen nicht gehabt hätte, hätte er sie sich natürlich illegal besorgen können. sie werden aber zugeben, dass die beschaffung eine deutlich höhere hürde gewesen wäre, als eben mal bei frankonia reinzuschlürfen. und so fällt ihre ganze argumentation mit dem punkt, den sie selbst widerlegen wollten. der besitz war legal!!! analog kann man übrigens bei den fällen argumentieren, in denen kids an papis waffenschrank gehen. also erzählen sie mir bitte nicht das märchen vom räsonablen sportsmann. "welcher kriminelle würde schon...?" antwort: herr steinhäuser hat.
und abschließend nochmal zu den sportschützen, um ein wenig feuer rauszunehmen: ich behaupte mitnichten, die mehrheit der sportschützen wären wilde ballermänner. aber wer die berichte über illegalen waffenhandel unter dem deckmäntelchen des dachverbandes der sportschützen (keine ahnung mehr, wie der heisst) verfolgt hat, der folgert: wenn die schützen ihre schwarzen schafe nicht in den griff kriegen, dann muss das halt die gesellschaft tun. aus reinem eigenschutz.

viele grüße, lassen sie was von sich hören

martin

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#9
 Von 
wissbegierig
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 1x hilfreich)

ICH HOFFE, DAS HIER IST DER RICHTIGE THREAD, UM MAL MEINEN STANDPUNKT UND MEIN PROBLEM BZGL. DES NEUEN WAFFENGESETZES DARZULEGEN. ERWÜNSCHEN WÜRDE ICH MICH (AUCH GERNE UNVERBINDLICH) NÜTZLICHE ANTWORTEN. MFG

betrifft neues waffengesetz

sehr geehrte damen und herren,

bzgl. des neuen waffenrechts bietet sich mir eine groteske situation. als kleiner 10 jähriger kam es

vor, dass man mit klappmessern (butterflies) gespielt hat (das meine ich im wahrsten sinne des wortes).

wurfsterne waren der hit, um sie sich an die wand zu heften. in einem aggressiven milieu hat man sich

definitiv nicht bewegt, da keiner jemals einen anderen bedroht hatte oder sonstiges. es zählte zur

kategorie "artistik", wer war am geschicktesten mit den händen etc. oder einfach nur alles bis auf

jegliche gewaltanwendung.

nun bin ich bald 22 und habe in meinem keller so viel gerümpel, wo sowohl sicherlich ein butterfly

(nicht mal schwarf soweit ich mich zurück erinnere) und desweiteren 3 wurfsterne zu finden sein würden.

(wenn denn da jemand lust drauf hat). von gewalt halte ich so gut wie nichts, und von waffengewalt schon

gar nicht. man lernt mit dem alter, zumindest war das bei mir so.

bin ich jetzt verpflichtet, mit einer öllampe meinen keller zu durchforsten, und in mühseeliger

kleinarbeit die dinger rauszukramen? bin ich verplichtet, gegenstände (egal jedwelcher art!) mit denen

vergangene zeiten stark assoziiert werden, wegzuschmeissen, weil sich eben was auf dem papier geändert

hat? bin ich verpflichtet, mir das antun zu müssen, obwohl ich frei von jedweder gewalt bin und ebenso

keinerlei zugriff auf diese gegenstände besteht? ein gutes erbstück egal welcher art gibt man auch nicht

einfach so ab, weil es irgendein satz in irgendeinem buch verlangt. in diesem fall zumindest wär das

unrational und persönlichkeitsschädigend. (es geht zumindest in diese richtung)

ich möchte anmerken, dass ich einen kleinen waffenschein seit erscheinen besitze, da ich mich eingeengt

gefühlt habe, nicht die möglichkeit zu haben, im notfall oder an sylvester mti einer

schreckschusspistole "nach draussen" zu gehen und diese bei mir zu führen. 50 euro sind hier ferner

totale verschwendung. da liegt nicht mehr der sinn zur vermeidung wie beispielsweise erfurt dahinter,

sondern reiner staatswucher. 10 euro hätten es auch getan, egal was für verwaltungsaufwand dahinter

stand. als normaler "otto" ist man irgendwie grundsätzlich der dumme.

gut denn, de facto möchte ich nun wissen, wie ich mich verhalten soll"TE". mit bedacht auf nützlichkeit

und vernunft bitte.

tschüs!
wissbegierig

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#10
 Von 
Hank
Status:
Praktikant
(919 Beiträge, 224x hilfreich)

Wenn diese Teile nicht im kleinen Waffenschein, den Du ja hast, drin sind, müsstest Du tatsächlich in den Keller gehen und die Teile verschrotten. Ich glaube die Amnestyfrist zur ABgabe solcher gegenstände bei der Polizei ist gerade abgelaufen.

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#11
 Von 
devilstick
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 6x hilfreich)

Schusswaffen (ob legal oder illegal) dienen ausschließlich der Tötung und das leider vorwiegend von Menschen. Im 21 Jtsd. ist es noch nicht mal mehr nötig Wildbestände mit Schusswaffen zu "verwalten". Wofür also überhaupt Waffen produzieren?? Würden keine Waffen mehr produziert wäre diese Diskussion hier überflüssig. Dann hätts auch keinen Amoklauf gegeben. Der Typ hätte dann wohl eher wild um sich geschlagen. Und damit wird man wohl leichter fertig.
Keine Waffen - kein Krieg!
Kein Krieg - Mehr Geld um die Probleme zu lösen die Krieg verursachen.

@Hubernatz
Du bist gefährlich und potentieller Amokläufer! Ich hoffe Du erziehst keine Kinder, denen Du so nen ****** weitergeben kannst. Ne MPU wäre in Deinem Fall wohl angebracht . . .

ME sollte der Besitz von Schusswaffen (legal oder illegal) generell verboten sein. Wird jemand dennoch mit einer Waffe angetroffen werden, sollte automatisch "Tötungsabsicht" angenommen werden und genauso bestraft werden wie Mord selbst.

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#12
 Von 
Gerod1
Status:
Beginner
(58 Beiträge, 10x hilfreich)

ME gehören diese militant regulierungswütigen Wattebällchenwerfer, welche von der Materia offensichtlich so viel Ahnung wie ne Kuh vom Kaffekochen haben, für Ihre Äusserungen auf den Mond verbannt.

Klar Waffen sind nur zum töten da und Wasser nur zum Waschen!

Komisch z.B. dass bis 76 sämtliche Langwaffen ohne jegliche EWB erworben werden durften... und wie kann das sein... wir leben doch noch!

Übrigens werden sämtliche PC´s mit Windoof demnächst auch EWB-pflichtig oder ganz und gar als verbotene Gegenstände eingestuft. Die potentielle Gefahr der Virenverbreitung ist einfach nicht mehr vertretbar! Wird jemand mit einem illegalen Laptop angetroffen, so sollte unbedingt ein terroristischer Hintergrund angenommen werden, und der Übeltäter zur Einzelhaft in Guantanamo verurteilt werden! *lol*

Das ganze Thema ist doch nur politische Stimmungsmache gepaart mit blindem Aktionismus, welcher besonders vor Wahlkämpfen dazu dient, von den eigentlichen gesellschaftlichen Problemen abzulenken.

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#13
 Von 
devilstick
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 6x hilfreich)

Gerod1:
Es ist sehr bezeichnend für Dich, dass Du Menschenleben mit Software auf eine Stufe stellst.
Klar war das bis 76 so und wie viele Morde sind seither durch die Einführung des Gesetzes vehindert worden. Wir werden es wohl nie erfahren . . .
Ach...wärst Du nur Software . . . geil . . . man könnte Dich einfach deinstalliern. Da Du aber nun mal Mensch bist können wir nur hoffen, dass sich ein Programmierer findet der Deine Software editieren kann . . .
Hier lenkt auch keiner von Problemen ab - sonder zeigt hier ein sehr grosses auf . . . nämlich, dass durch den Gesetzgeber Morde mit Waffen billigend in Kauf genommen werden. Das könnte mit z.B. einem Produktionsverbot geändert werdne. . .

Aber es ist mir klar, dass Dein Horizont dafür wohl leider nicht reicht.

Viele Grüsse

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#14
 Von 
Gerod1
Status:
Beginner
(58 Beiträge, 10x hilfreich)

@devilstick
Falls Du es noch nicht verstanden hast... Eine Waffe tötet niemand und hat noch nie jemand getötet!

Es ist der Mensch dahinter der entscheidet und für seine Taten verantwortlich ist!

M.E. können die Strafen ruhig drakonischer Art sein, wenn jemand damit unschuldige Menschen tötet.

Die Freiheit eine Waffe zu besitzen und damit umzugehen sollte jedoch jeder haben, dem auch erlaubt wird verantwortungsbewußt mit eine Auto zu fahren und für Vater Staat in den Krieg zu ziehen!

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#15
 Von 
taurus
Status:
Beginner
(113 Beiträge, 14x hilfreich)

Das meine ich auch. Natürlich wäre die schlagartige Einführung des freien Waffenbesitzes in Europa nicht einfach so machbar, da hier eben die Menschen nicht daran gewöhnt sind, und zahlreiche Verrückte dann die Waffe wahllos einsetzen würden.
Ich wäre aber auch für

(1) schrittweise Einführung des freien Waffenbesitzes, zumindest aber des Rechtes, eine Waffe im Haus oder Auto zur Selbstverteidigung zu halten.
Natürlich im Zuge der schrittweisen Einführung intensive Aufklärung der Bevölkerung und unmissverständliche Warnungn vor Missbrauch.

(2) drastische Verschärfung der Strafen für Körperverletzung und Tötung (außer Notwehr) mit Schuswaffen. Einführung Todesstrafe, aktuell auch wegen der Terroristen.
(oder letztere als Versuchspersonen für HIV-Impfstoffe nutzen)

(3) natürlich lebenslanges Waffenverbot für jeden, der schon mal kriminell wurde, ganz besonders wer schon mal eine Waffe mißbraucht hat. Drastische Strafen für Waffenhaltung trotz Verbot, ggf. auch unangemeldete Kontrollen !

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#16
 Von 
devilstick
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 6x hilfreich)

Natürlich ist es der Mensch der letzten endes abdrückt . . . nichts desto trotz muss der mögliche Missbrauch (was ja eigentlich kein Missbrauch ist - denn die Waffe wird ja dazu eingesetzt wofür sie gebaut wurde - zum Töten) nicht auch noch durch gesetze begünstigt werden. Keiner aber auch wirklich keiner hat das recht, darüber zu entscheiden ob er eine waffe einsetzt oder nicht. Dazu kommt noch dass die Hemmung den Finger zu krümmen wesentlich schwächer ist, als z. B. mit einem Messer zuzustechen. Auch hat ME auch Papa Staat nicht das Recht Menschen zu töten. Seis in Form der Todesstrafe, seis im zuge einer kriegerischen auseinandersetzung.
Um sich selbst zu verteidigen reichen waffen die nicht töten völlig aus . . . Polizei und Militär entwickeln mit Nachdruck Waffen, die nicht töten . . . um Straftäter dann auch zur Verantwortung ziehen zu können.
@ gerold
stell dir mal vor du eine waffe daheim . . . lt deiner eigene aussage, wärst du auch bereit diese gegen einen Einbrecher einsetzen . . . stell dir weiter vor du hast einen pubertierenden Sohn, dem du aus gegebenen Anlass hausarrest gegeben hast . . . Dein Sohn hat aber keinen bock darauf, sich deinem verbot zu fügen und schleicht sich heimlich aus dem haus . . . spät abends, du schläfst schon und hast sein verschwinden nicht gemerkt, schleicht er sich wieder zurück ins haus . . . du hörst dies, greifst zu waffe und schießt auf die dunkle gestalt die gerade in dein haus einsteigt . . . DEIN SOHN bricht tödlich getroffen zusammen . . . UND DAS NENNST DU RECHT???? eine Waffe zu besitzen . . . vergiss es . . . eure argumentationen entbehren jeder grundlage . . . DIE DURCH DEN GESETZGEBER GEBILLIGTE TÖTUNG VON MENSCHEN IST KEIN MENSCHENRECHT!!! ganz im gegenteil, der staat hat dafür zu sorgen, dass wir steuerzahler sicher sind . . . das sehe ich als dienstleistung am bürger . . . Durch die Duldung eines Waffenbesitzes gefährdet der Staat aktiv diese Sicherheit . . .
ich persönlich empfinde es als äußerst leichtfertig einem 20 jährigen Polizisten eine Waffe anzuvertrauen. Ob polizist oder nicht . . . ein 20 jähriger kann einfach noch nicht die persönlichkeit entwickelt haben um die waffe wirklich verantwortungsbewusst einzusetzen. Der verliert in Stresssituationen leicht den überblick und feuert (wahrscheinlich auch aus angst) seine waffe wahllos ab . . . Dagegen, steht dass waffen die nicht töten genau diese fehler verzeiht . . . . . . Aber ein kopfschuss ist nun mal nicht rückgängig zu machen . . .
Mit der Argumentation, dass bereits vorbestrafte Menschen keine Waffe besitzen dürfen widersprecht Ihr Euch selbst - haben die kein recht auf selbstverteidigung - nur weil sie in ihrer jugend mal nen fehltritt hatten??? Und jemand mit enormer krimineller Energie, der aber noch nicht erwischt wurde, kann sich dann frank und frei eine Waffe zulegen???? Das kann doch nicht euer ernst sein . . . Der Staat hat sogar die Pflicht gegenüber seiner Bürger dies 100% auszuschließen. Und das geht ME am Besten mittels eines generellen Verbotes Waffen zu produzieren oder zu importieren. Natürlich sträubt sich ein ganzer Wirtschaftszweig gegen ein solches Verbot. Aber es kann doch nicht sein, dass in der sog. 1. Welt tatsächlich tausende von Menschen ihren lebensunterhalt mit der tötung von Menschen bestreiten. . . Dies ist einfach nicht dulden . . .

Schönes Wochenende

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#17
 Von 
heroe
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 12x hilfreich)

Völlig blöd- und unsinnige Diskussion.

Allein der Schwachsinn, den hier Nicht-Waffenbesitzer über das Waffengesetz loslassen, ist ein humoristisches Buch wert.

Das Deutsche Waffengesetz ist ein gutes Gesetz, mit einigen Haken und Ösen, aber brauchbar.
Es ist nur merkwürdig, daß der Gesetzgeber einem 18jährigem ein vollautomatisches G36 in die Hand drückt, aber wenn dieser 18jährige eine 9mm Sportpistole haben will, dann wird er abgewiesen und auf ein höheres Alter und die MPU für U-25jährige verwiesen.

Sicher gibt es unter den Deutschen Legalwaffenbesitzern schwarze Schafe, genau wie bei der Polizei oder in der Politik, aber wer sich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigen möchte dem empfehle ich die HP des Forum Waffenrecht ( www.fwr.de )

Dort gibt es Fakten und nicht solchen Blödsinn, den einige hier verzapfen.

So, ich muß jetzt meinen 38er putzen, damit ich beim nächsten Training ein "sauberes" Gewissen habe, Tschüß heroe

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#18
 Von 
devilstick
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 6x hilfreich)

@heroe
. . . Deine kritik an der Diskussion ist nicht gerade konstruktiv . . . das bloße Aufstellen von Behauptungen bereichert eine Debatte in keinster Weise . . .

ME bist Du ein potenzieller Mörder!!! Denn Du hast die Möglichkeit dazu, einen Menschen sehr schnell und "einfach" zu töten. Und genau dieser Gefahr würde ich als Gesetzgeber. Dich niemals aussetzen. Denn auch wenn Du das anders siehst, der Gesetzgeber (DEINE HEIMAT) ist dafür verantwortlich dass Du Sicher bist - in jeder Hinsicht . . .

Für mich bleibts dabei . . . Produktion, Handel und Besitz von Feuerwaffen muss strikt untersagt werden. Ich sehe keine Notwendigkeit für eine Maschine die ausschließlich zum Töten von Menschen konstruiert und produziert wird.

Jeder hat das Recht auf Selbstverteidigung. Keine Frage . . . es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten, die den Tod des Angreifers mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen und nicht billigen . . . .

Und das ist auch die Zukunft meine Herren . . .
Die Zeiten des wilden Westen sind engültig vorbei . . . Das wird auch Herr Bush spätestens nach der Wahl begreifen . . . Und wenn nicht wird ers lernen ;-)

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#19
 Von 
.45ACP
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo !

@Martin Wischnek:

Zitat: "was die legalen betrifft: der amokläufer von erfurt war meinem kenntnisstand nach im schützenverein und durfte waffen mit sich führen. wenn es sie interessiert:
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.extra4_61458.php
na, wenn das nicht legal ist und mein argument trifft, dann weiss ich auch nicht.
wenn der amokläufer die genehmigungen nicht gehabt hätte, hätte er sie sich natürlich illegal besorgen können. sie werden aber zugeben, dass die beschaffung eine deutlich höhere hürde gewesen wäre, als eben mal bei frankonia reinzuschlürfen. und so fällt ihre ganze argumentation mit dem punkt, den sie selbst widerlegen wollten. der besitz war legal!!! " Ende Zitat

1.) Wer eine WBK hat, darf noch keine Waffe führen. Führen nur mit Waffenschein. Sonst illegal
2.) Waffe legal gekauft. (WBK mit Voreintrag)
soweit legal. Eintrag für Vorderschaftsrepetierflinte gefälscht. (größeres Kaliber eingetragen) Dürfte Urkundenfälschung sein. Ergo: Zuverlässigkeit schwer in Frage gestellt, wenn nicht weg. Aber das sollten Juristen klären.
3.) Nach legalem Erwerb einer Waffe hat man den erwerb binnen 14 Tagen der zuständigen Behörde zu melden.
Steinhäuser hat die Glock Ende Oktober gekauft. Der Verkäufer hat das dem Amt Fristgerecht mitgeteilt. Eintragen lassen hat R.S. das bis zum 26.04. nicht.
Fragen Sie mal beim erfurter Amt nach, warum dem Vorgang nicht nachgegangen wurde.

Wir sollten sachlich diskutieren und nicht irgenwelche Parolen nachplappern.

Ich brauche wohl nicht erwähnen, daß ich Legalwaffenbesitzer bin. Meine Waffen + Mun. werden im vorgeschriebenen tresor der Stufe B verwahrt. Im Urlaub sind die Waffen ausgelagert. (Bei Berechtigten Personen)
Außerdem bin ich Wiederlader. Setze mich Samstags in den Keller und lade fleißig vor mich hin. Mun ist dann nämlich billiger UND präziser. Da wir beim Wettkampf besser schießen möchten als die Konkurrenz also nur eine logische Schlußfolgerung.
Kostet einen Haufen Geld, zigmalige große Überprüfung und eine Menge Auflagen.

P.S Meine Familie (incl. 2Kinder) fühlt sich durch mein Hobby keineswegs beunruhigt.

Aber besuchen Sie ruhig mal einen Wettkampf. Sie werden vermutlich erstaunt sein, wie kollegial es dort zugeht.
Wenn Sie dann noch sehen könnten, wie sicher die meisten Schützen ihre Waffen aufbewahren, würden Sie nicht so haarsträubende Dinge behaupten.

Aber was schreibe ich die Tastatur fusselig.
Ich werde für mein Recht Sportwaffen zu besitzen jedenfalls kämpfen.

Grüße

Der Sportschütze

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#20
 Von 
heroe
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 12x hilfreich)

Mein lieber Teufelsdrummer, das Waffengesetz in Deutschland, dient nur einem, nämlich der Politik.

Wieviel Angst haben den unsere Beamten und Behörden vor einem Bürgerkrieg? So wenig Waffen wie möglich unters Volk ist ja schon lange die Devise, zumindest seit den RAF-Zeiten.

Kein Krimineller und keine Illegale Waffe schert sich einen Dreck um das Waffengesetz. Es wird auch keine Illegale Waffe verhindern und schon gar kein Verbrechen.
Verbrechen werden in D eh nur noch verwaltet. Dank den Politikern, die immer die Innere Sicherheit vorschieben, um den Bürger weiter zu gängeln, aber auf der anderen Seite, werden Polizisten verheizt und rumgeschubst.

Ich kann nur diese Sprüche nicht mehr hören, wie z.B. Keine Waffen=keine Gewalt und ähnlichen Schmonz.

Für mich ist eine Waffe ein Sportgerät, solange es gewisse Kriterien erfüllt. Waffen die nicht diese Kriterien erfüllen, taugen nicht zum Sportschiessen und sind auch von diesen ausgenommen.
Wieviel Leute hier, kennen denn die Punkte an denen sich Sportwaffen messen lassen müssen, um als solche zu gelten?
.... Na, da wird die Luft schon knapp!

Wer hier weiß denn nun genau, wie leicht oder auch schwer es ist, in Deutschland legal an eine scharfe Schußwaffe zu kommen?
.....Na, auch wieder eng?

Wie steht es denn mit den Begriffen Zuverlässigkeit, Aufbewahrung, Notwehr und Notstand, im Sinne des WaffGneu?

Hier wird doch nur größtenteils derselbe geistige Dünnpfiff vom Stapel gelassen, den unsere Politicals dem Tumben Volk vorplappert! DAS IST NICHT KONSTRUKTIV !!!!!!

Ähnlich verhält es sich mit mit Deinem Totschlagwort vom potenziellen Mörder.
Nur weil ich Waffen besitze? Das ist ein wenig flach und populistisch. Sind Polizisten auch pM?

Ich könnte jetzt ähnlich zurückschlagen und sagen: Nicht die Waffe tötet, sondern der Mensch oder auch: ein Tennisschläger tötet.

Wenn Tatwaffen nach der Häufigkeit ihrer Benutzung eingestuft werden, dann müßten alle Küchenmesser, Kissen, Kabel und Hämmer verboten werden. Der Anteil an Schußwaffen als Mordwerkzeuge, ist lt. jährlichem BKA-Bericht, gegenüber Haushaltsgegenständen, verschwindent gering und das ist auf höchster Ebene belegbar, nämlich durch den vorgenannten Bericht.

Weiterhin kommen jedes Jahr, mehr Schußwaffen durch Behördenhände weg, als in 10 Jahren aus Privatbesitz. Das ist der größte Markt, für Illegale Waffen. Wenn man Polizei und Militär die Waffen wegnimmt, senkt man automatisch die Verfügbarkeitsrate für Illegale Waffen.
Ich als Sportschütze muß höhere Auflagen für die Aufbewahrung erfüllen, als Polizei und Militär und das ist gut so, weil ich nicht möchte das meine Waffen in falsche Hände kommen und weil ich den Wert meiner Waffen erhalten will.
Eine Waffe ist nämlich auch ein Stück guter Handwerkskunst und die Herstellung von Waffen, sichert auch Arbeitsplätze.

Zur Selbstverteidigung:
Wenn man sich an bestehende Gesetze hält, ist es einem Sportschützen, eigentlich nicht möglich, sich mit seinen Sportgeräten zu verteidigen. Das ergibt sich allein aus den Aufbewahrungsvorschriften.
Sollte man es trotzdem machen, so empfehle ich einen ausgezeichneten Anwalt und eine plausible Erklärung für den Richter und da wirds eng. Das ist Fakt.

Sollte ich jemals in solch eine Situation geraten, so werde ich alles, ich betone ALLES tun um das Leben meiner Frau und meinen Kindern zu schützen.
Das Grundgesetz schützt meine Wohnung oder mein Haus, aber es verhindert keine Einbrüche. Das muß ich selbst tun, denn die Polizei ist erst da, wenn es passiert oder passiert ist, also zu spät.

Was ein Waffenverbot anrichtet, sehen wir gerade in England. Mittlerweile ist die Chance, einem Raubüberfall zum Opfer zu fallen, in London, 6 mal höher, wie in New York, Tendenz steigend.
Nach Umfragen unter englischen Kriminellen, stellte sich heraus, daß über 56 Prozent der Gauner, es in Kauf nehmen, das die Bewohner während ihres Raubzuges zuhause sind!!!!!
Is Klar, die sind ja auch nicht bewaffnet.
Soviel zum Wilden Westen, den Du hier anführst. Die gern beschworenen Amerikanischen Verhältnisse, haben sich gewandelt. Wenn Du mit solch flachen Sprüchen noch jemand hinter dem Ofen vorlocken willst, dann mußt Du jetzt sagen: ENGLISCHE VERHÄLTNISSE.

Gleiches zeichnet sich auch in Australien ab.
Mir wird auch nicht klar, was George W. Bush mit dem Deutschen Waffengesetz zu tun hat? Dein Populismus ist extrem durchschaubar.

Solche Diskussionen, wie diese hier, habe ich schon oft geführt, mit dem Ergebniss, das es eigentlich nichts bringt, denn die Engstirnigkeit von Leuten Deiner Colouer ist durch nichts umzustimmen. Egal wieviel Recht der andere hat, Ihr kennt nur eine Meinung und das ist Eure eigene.

heroe

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#21
 Von 
heroe
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 12x hilfreich)

Ich habe mir mal kurz die Mühe gemacht und auf der BKA-Site kurz nach Straftaten mit Schusswaffen gesucht.

z.B.

1971:
Straftaten Gesamt 2441413
davon mit Schusswaffen 18996 = 0,78%

2002:
Straftaten Gesamt 6507394
davon mit Schusswaffen 16411 = 0,25%

Wer jetzt noch nach einem schärferen Waffengesetz ruft, leidet eindeutig an Hoblophilie, aber keine Angst, die ist heilbar. Wendn Sie sich bitte an den Schützenverein Ihres Vertrauens, dort könnte Ihnen geholfen werden :-))

und tschüß, heroe

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#22
 Von 
heroe
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 12x hilfreich)

Sorry, es heißt natürlich Hoblophobie ;-)

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#23
 Von 
heroe
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 12x hilfreich)

Was ist denn hier los????
Ist die Luft schon raus? Gerade wo es anfing Spass zu machen, zieht ihr Hoblophilen den Schwanz ein und überhaupt: Wo ist eigentlich der Macher dieses unsäglichen Threads geblieben?

Der wird doch wohl nicht übergelaufen sein??? lol lol lol

Ein gelangweilter heroe grüßt :(

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#24
 Von 
devilstick
Status:
Frischling
(9 Beiträge, 6x hilfreich)

@ heroe

ja alle Polizisten sind potentielle Mörder, oder lass es mich anders ausdrücken, sie laufen Gefahr ihre Waffe einerseits und ihre Macht andererseits zu missbrauchen.

du hast recht: die waffenindustrie sichert Arbeitsplätze . . .
1. Arbeitsplätze, die die Tötung von Menschen ermöglichen, gehören sofort gestrichen . . .
2. Die Produktion von Drogen schafft auch Arbeitsplätze - verbotene . . .
Deine Argumentation hinkt nicht nur - die sitzt im Rollstuhl . . .

Du bist ja ein witziges Kerlchen . . .
das von den Straftaten gesamt zu rechnen ist so plump, dass es schon beleidigend wirkt . . .
. . . da wo alles reingerechnet wird, vom Schwarzfahren über Gras rauchen bis zum "einem alten Mann a Zuckerl in Bart picken" . . .

Also nochmal für ganz langsame:

Küchenmesser:
ein scharfer Gegenstand, der dafür produziert wird um Nahrungsmittel zu schneiden. Manchmal wird es missbraucht um Menschen zu töten.

Hammer:
Werkzeug, das dafür produziert wird, um Nägel in z.B Wände zu schlagen.
Manchmal wird es missbrauch um Menschen zu töten.

Schusswaffe
Ein Apparat, der dafür produziert wird, um Menschen zu töten.
Manchmal wird er missbrauch um z.B. Nägel in die Wand zu schlagen . . .

Immer noch nicht kapiert, stimmt´s . . .
Na ja zumindest behauptest du das . . ., ich kann mir wirklich nicht vorstellen dass jemand soooo doof sein kann . . .

liebe grüsse
Oliver

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#25
 Von 
heroe
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 12x hilfreich)

Hmm,... Du bist wie einer meiner Söhne, als sie ca. 1 Jahr alt waren:

Aus den Augen aus dem Sinn !!!

Wie soll ich denn Deiner Meinung nach rechnen?
Eine Straftat ist eine Straftat, egal ob ich dazu eine Schußwaffe benutze oder nicht. Sicher, manchmal kommt es vor, daß jemand eine Waffe, die nur zu dem Zwecke des Sportschiessens entwickelt und gebaut wurde (Von den Illegalen, die eh vom Waffgesetz her verboten sind, will ich gar nicht reden, denn die machen den Hauptanteil aus.)
, zu einer Straftat benutzt wird.

Aber eben nur in hömäopatischen Mengen, aber das passt ja nicht in Dein Weltbild, in dem Du nur von Mördern und Totschlägern umgeben bist, die ausgerechnet nur Dir ans Leder wollen. (Stichwort: Hoblophobie.)

Das Deine sogenannten potenziellen Mörder, aus allen Berufs- und Gesellschaftsschichten kommen, Zuverlässig sind, mehrfach überprüft und durchleuchtet, weiterhin Steuernzahlende Wähler und Gesetzes- und Staatstreue Bürger sind, die Du hier beleidigst, ist schon ein starkes Stück.
(Kommas waren im Angebot, ich hoffe es stört Dich nicht sehr?) :-)

Schwarzfahren ist übrigens eine OWI und keine Straftat. Das was das BKA aufzählt ist schon das Herbere und nicht aus Opas Bart.
Aber ich sehe schon, Du hast keine Stichhaltigen Argumente mehr und bleibst Deiner Engstinigkeit treu, nach dem Motto: Es gibt nur eine Meinung und das ist meine!

Was mich aber viel brennender interessiert ist, was Dir persönlich widerfahren ist, das Du so gegen Schußwaffen aller Art bist, sogar gegen die der Polizei?

Ich meine z.B. das ich etwas gegen BMW-Fahrer habe, weil ich mit diesen (nicht allen) schon schlechte Erfahrungen im Strassenverkehr gemacht habe. Bist Du schon mal mit einer Waffe bedroht worden oder hat man Dich schon mal angeschossen?

Oder gehörst Du zu den Leuten, die gerne eine Waffe hätten, aber keine bekommen haben? Vielleicht bist Du ja ein verkappter Waffenfetischist? Ach so viele Fragen :(

Aber Deinen Lieblingsfilm kenne ich: Bowling for Columbine LOL ;)

Gruß heroe,
voller Sehnsucht nach Antworten, die das Leben nicht klärt.

PS. ich hatte schon Angst, das Du aufgibst.


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#26
 Von 
Hank
Status:
Praktikant
(919 Beiträge, 224x hilfreich)

quote:
Schwarzfahren ist übrigens eine OWI und keine Straftat

Schwarzfahren ist das "Erschleichen von Leistungen". Steht im Strafgesetzbuch. Das ist sehr wohl eine Straftat...

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#27
 Von 
heroe
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 12x hilfreich)

==============================
"Schwarzfahren ist das "Erschleichen von Leistungen". Steht im Strafgesetzbuch. Das ist sehr wohl eine Straftat... "
==============================

Mag sein, ändert aber nix an der Tatsache, daß das BKA, Schwarzfahren nicht in der Aufstellung hat, sondern nur "richtige" Straftaten aufführt.

Und da ist der Anteil an Straftaten mit Schußwaffen so gering, das man darüber normalerweise kein Wort verliert, wenn nicht die Medien sich immer auf so etwas stürzen würde und es verfälscht und ausschlachtet.

Es ist bezeicnend für die Bürger dieses Landes, wenn man alles was einem die Medien und die Politiker erzählen glaubt.
Jetzt hat man in Madrid ein paar Züge gesprengt, also läßt Otto S. eben mal in D alle Bahnhöfe überwachen. Morgen wird ein Campingplatz von Terroristen gesprengt, also werden dann, statt Bhf eben Campingplätze überwacht,........bis wieder ein anderes Ziel von den Terrorfreaks ausgesucht wird.

Und das alles nur um die Bürger zu beruhigen und still zu halten. Alles nur blinder Sinnloser Aktionismus, genau wie die Reglementierungen im neuen Waffengesetz.
Ich würde als Bürger gern ein wenig mehr Selbstbestimmung auf mich nehmen, aber Vater Staat läßt mich nicht. Er nimmt mir alle wichtigen Entscheidungen ab und mit jedem weiteren Gesetz, das die angebliche "Innere Sicherheit" gewährleistet, werde ich als Bürger weiter Beschränkt und gegängelt.

Allein die Frage ob ich mit Helm oder ohne Motorradfahren möchte, wird mir abgenommen. Kann ich nicht selbst entscheiden um wieviel ich mein Leben aufs Spiel setzen möchte?

Da der Staat mich eh nicht schützen kann, weil die Polizei immer erst kommen kann, wenn es zu spät ist, würde ich mich gern selber schützen, aber das darf ich nur mit Extremsten Auflagen, die Otto Normalbürger nicht erfüllen kann, obwohl er derjenige ist der es am nötigsten hätte.
Ich bekomme keinen Polizeischutz, habe nicht das Geld für einen Bodyguard und auch nicht für eine gepanzerte Limo, im Gegensatz zu den Leuten, die uns Bürgern die effektivsten Verteidigungswaffen verbietet: Unsere "Volks"vertreter.

Für alle Interessierten:

http://www.buergerbewaffnung.de/

Ich bin gegen eine Verschärfung des Waffenrechts für Gesetzestreue Bürger, weil es weder Illegale Schußwaffen noch Verbrechen verhindert.

Ich bin eindeutig für härtere Strafen, für Vergehen gegen das Waffengesetz.

Jeder Bürger sollte sich selbst schützen dürfen und zwar mit dem effektivsten Mittel: Einer Schußwaffe.
Natürlich sollte eine Entsprechende Ausbildung und eine weiße Weste Pflicht sein. Bei der weißen Weste wirds aber schon wieder eng für unsere Volksvertreter, bei den Steuerbetrügereien und Mauscheleien, werden die wohl nie einen Waffenschein bekommen ;)

So, jetzt aber feste !!!

heroe

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#28
 Von 
Wischnek
Status:
Beginner
(98 Beiträge, 34x hilfreich)

Na, das ist ja eine lustige Sache geworden hier. lieber devilstick, da hast du dich aber mit den heissspornen angelegt.
Nochmal zur Erinnerung, was mich angeht:
Habe nie behauptet, alle waffenbesitzer wären gemeingefährlich. spielt auch gar keine rolle. aber wenn ich hier die parolen höre "Jeder Bürger sollte sich selbst schützen dürfen und zwar mit dem effektivsten Mittel: Einer Schußwaffe" dann kommen mir ernste bedenken.
Habe auch nie ein verbot von schützenvereinen gefordert. jeder soll nach seiner facon gesellig saufen. aber warum ihr unbedingt diese dinger mit nach hause nehmen wollt, das geht mir nicht in den schädel (im keller munition sparen????).
bin auch kein freund von deutscher regulierungswut. ihr sportschützen liebt ja selber schon eure gesetze (vorgeschriebener tresor der Stufe B).
polizisten und bundis halte ich auch nicht für "potentielle mörder" (der begriff schon, arrgghh).

meine grundaussage wurden leider bisher von keinem freund der rauchenden colts sinnvoll entkräftet. lediglich die begründung in sachen erfurt hat .45ACP mit recht angezweifelt. allerdings mit einem anderen ergebnis als beabsichtigt: dann holen wir die untätige verwaltung als mittäter halt ins boot.

@gerod: das liebe ich in solchen threads. total überzeugend die argumente mit dem küchenmesser etc. und weils ja noch nicht genug schmonzbeispiele sind, werden halt jedem eintrag noch ein paar sachen dazugepackt. dann wenigstens witzige beispiele. über ein wenig spaß freuen wir uns alle.

@heroe: wunderbar, deine statistik. da wären wir dann wieder bei den factoids vom anfang des threads. zusammenhangslose datensplitter mal einfach in den großen topf geworfen. großes kino.


lieber devilstick, weitermachen, aber lass dich nicht einlullen. und ihr, meine lieben sportschützen, putzt schön eure waffen, damit ihr "im nächsten training ein sauberes gewissen habt". denk ich an deutschland in der nacht...

lasst blumen sprechen :)

euer
wischnek

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#29
 Von 
heroe
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 12x hilfreich)

Mein lieber Wischnek, da Du ja doch noch unter uns weilst, will ich Dich mal ein wenig auf den aktuellen Stand bringen.

Ein Sportschütze im Sinne des Gesetzes hat ein sogenanntes "Regelbedürfniss" für Waffen.
Das sind i.d.R. 2 Kurzwaffen, 2 Halbautomatische Gewehre und je nach Verband und Schützetätigkeit genehmigte Menge an Repetierbüchsen, Einzelladerbüchsen und Flinten. Auf die sogenannte "Sportschützen-WBK" kommen auch mehrschüssige Vorderladerrevolver.

Viele Schützen haben daher mehrere Gewehre und viele haben auch mehr als 2 Kurzwaffen.
Munition wird immer in größeren Mengen eingekauft, weil der Mengenabatt nicht unerheblich ist.
1 Päckchen für meinen Revolver kostet 12 Euro, aber wenn ich 60 Päckchen nehme, dann kostet mich das einzelne P. nur noch 8,60 Euro. Das ist ja wohl ein erheblicher Preisvorteil. Diese Menge braucht aber auch viel Platz, ebenso die Waffen.

Jetzt stell Dir mal einen Schützenverein mit ca. 300 Mitgliedern vor. Jeder mit min. 2 Kurzwaffen und min. 4 Gewehren. Wir wollen auch die benötigte Munition für die verschiedenen Kaliber nicht vergessen.

Wo bitte schön soll das alles denn gelagert werden, wenn nicht zuhause beim Besitzer der Waffen???????

Kein Schützenverein hat so eine große Waffenkammer, geschweigen denn den Platz für so viele Tresore.
Was ist mit dem nötigen Waffenreinigen? Wo soll das denn geschehen? Wer hat die Schlüssel für all die Tresore? Wer bekommt einen Schlüssel für die Waffenkammer?

Es geht einfach nicht. Ich darf meine Waffen nicht Dritten zugänglich machen, noch nicht mal meiner Frau, obwohl sie selber Waffen besitzt.

Schau Dir mal einen Verein in Deiner Nähe an, aber bitte keine DSB-Luftpumpen-nach-dem-training-Saufen-Bude.
Alkohol und scharfe Waffen gehören nicht zusammen. Unser Verein ist dem BDS angeschlossen, wir kennen kein Schützenfest und auch keinen Schützenkönig und gesoffen wird bei uns eh nicht, weil eine Trunkenheitsfahrt ausreicht, um seine Zuverlässigkeit und damit auch seine WBK's zu verlieren.

Ich behaupte das Sportschützen mit Großkaliber-Waffen, zu den Bürgern gehören, die sich am strengsten an unsere Gesetze halten.

Dein Wunsch nach Sicherheit kann ich gut verstehen, aber Deine Sicherheit wird sich nicht dadurch verstärken, das Sportschützen ihre Sportgeräte im Verein lassen. Um die Sicherheit zu erhöhen, müßten alle Illegalen ihre Waffen abgeben, so wie es das Gesetz vorschreibt. Nur halten sich die Illegalen Waffenbesitzer nicht an das Gesetz, so das auch eine Verschärfung des Waffengesetz keinen Sinn macht, außer den mündigen Bürger weiter zu gängeln und zu bevormunden.

Zeig mir einen Weg, wie man Illegale Waffen beseitigt und ich werde Dein größter Mitstreiter sein.

Gruß heroe

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#30
 Von 
heroe
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 12x hilfreich)

Ist mir gerade über den Weg gelaufen und möchte ich Euch auch nicht vorenthalten:

Stellungnahme der Österreichischen Bundespräsidentschaftskandidatin zum Waffenrecht:

" Demokratie braucht Vertrauen.
Verliert der Staat das Vertrauen seiner Bürger, kann unsere Demokratie nicht mehr funktionieren. Aber zuallererst muß der Staat seinen Bürgern vertrauen, nur dann hat er das Vertrauen der Menschen in diesem Land verdient. Der moderne Staat schränkt die Freiheit seiner Bürger immer mehr ein.
Man tauscht Freiheit gegen Sicherheit und hat zuletzt keins von beiden.
Das österreichische Waffengesetz ist eines der modernsten Waffengesetze der Welt.
Ich bin daher dagegen, das Waffengesetz zu mißbrauchen und den Menschen in diesem Lande vorzugaukeln, Waffenverbote würden Sicherheit schaffen.
Waffenverbote schaffen keine Sicherheit im Gegenteil.
Schauen Sie nach Großbritannien: Die Menschen dort haben zwar ein Waffenverbot, aber mehr Kriminalität als je zuvor.
Die Opfer hat man entwaffnet, die Verbrecher kümmern sich nicht um solche Verbote.
Die Menschen in unserem Land brauchen Vertrauen.
Ich will es ihnen geben.


Dr. Benita Ferrero-Waldner "


Hut ab vor der Meinung einer Frau, die vielleicht schon bald ein Europäisches Land regiert.

Quelle: http://www.iwoe.at/




-- Editiert von heroe am 18.03.2004 17:45:36

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