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öffentlich-rechtlichen Rundfunk privatisieren?

23.12.2020 Thema abonnieren
 Von 
BudWiser
Status:
Praktikant
(746 Beiträge, 234x hilfreich)
öffentlich-rechtlichen Rundfunk privatisieren?

Nun ist die Beitragserhöhung zum 01.01.2021 ja vorläufig vom Tisch, und schon vermeldet ein Teil der Medien große Schlagzeilen:

Hier stehen nun angeblich Sendungen auf dem Prüfstand wie z.B. die TV-Shows mit Stefan Mross, Stefanie Härtel und Ross Anthony.

OK, wenn die Einnahmen fehlen, muß auf der Ausgabenseite gespart werden. Das ist nun mal so und gefährdet den Grundversorgungsauftrag nicht. Zumal die oben genannten Sendungen die Generation, die nicht den Letztwählern zuzurechnen ist, ohnehin nicht vom Hocker reißen.

Ich z.B. möchte die sehr guten und informativen Doku-Kanäle des ÖRR nicht vermissen, oder Satiresendungen wie die heute show, oder Extra 3, aber auch die Nachrichtenmagazine wie z.B. Tagesthemen oder heute journal oder Plasbergs "hart aber fair". Guter, solider Journalismus ist eben nicht für lau zu haben.

Gut, so hat jeder seine persönlichen Präferenzen.

Viel interessanter ist jedoch eine Meldung von SAT 1 - nämlich die angebliche Mediensensation, CDU-Experten wollen ARD und ZDF privatisieren.

Ist hier nur der Wunsch der Vater des Gedankens um z.B. von den Gegnern der angeblichen Lügenpresse im kommenden Bundestagswahlkampf Stimmen abzugewinnen, oder wäre ohne vorhergehende Änderung des Grundgesetzes eine Privatisierung überhaupt möglich?




-- Editiert von Moderator am 25.12.2020 15:33

-- Thema wurde verschoben am 25.12.2020 15:33

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12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
user08154711
Status:
Lehrling
(1329 Beiträge, 163x hilfreich)

Zitat (von BudWiser):
Gegnern der angeblichen Lügenpresse
Was sind denn Gegner der angeblichen Lügenpresse?

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#2
 Von 
BudWiser
Status:
Praktikant
(746 Beiträge, 234x hilfreich)

Zitat (von user08154711):
Zitat (von BudWiser):
Gegnern der angeblichen Lügenpresse
Was sind denn Gegner der angeblichen Lügenpresse?

Mein Nachbar z.B. oder seine Kumpels, auf die er stolz ist weil sie laut "Lügenpresse" skandieren bei ihren Demonstrationszügen. Noch nie gesehen in den Nachrichten?

Aber er wählt ja auch die Partei, die in ihrem Parteiprogramm die Abschaffung des Rundfunkbeitrages fordert, weil
der gegenwärtige öffentlich-rechtliche Rundfunk mit einem Jahresbudget von über neun Milliarden Euro viel zu teuer ist und in einer Weise von der Politik dominiert wird, die einer Demokratie unwürdig ist.

Signatur:Komme gleich wieder. Godot
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#3
 Von 
Anami
Status:
Weiser
(16255 Beiträge, 2484x hilfreich)

Zitat (von BudWiser):
Viel interessanter ist jedoch eine Meldung von SAT 1
Was soll der Brei um eine *Meldung*?
Bitte bring doch die Quelle/den Link. Dann kann man selbst lesen und sich was dazu denken. Oder umblättern.
Das geht besser ohne das Nachbargesülze oder deine Prämissen.

Das hat auch nichts mit dem Grundgesetz zu tun.
Ich beantrage mal die Verschiebung in die Plauderecke...

:forum:

Signatur:auch ich verweise auf § 675(2) BGB.
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#4
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31794 Beiträge, 12571x hilfreich)

BudWiser, volle Zustimmung, was den Programmgeschmack angeht. Es wird nun mal im öffentlich-rechtlichen Rundfunk viel angeboten, was woanders nicht angeboten wird und auch nicht werden kann. Deshalb gefällt mir auch die Kombi.

Was mich an den öffentlichen Rundfunkanstalten ärgert, ist allerdings das undurchsichtige Finanzgebaren. Eine der Anstalten liegt in einer Stadt, in der ich auch an einer Hochschule lehre. Da jobben dann auch viele Studis "nebenan" beim Rundfunk. Was da an Gehältern gezahlt wird, das ist teilweise abenteuerlich. Es geht da nicht um guten Journalismus, der hat seinen Preis, ganz ohne wenn und aber. Und wer gut arbeitet, soll auch einen vollen Kühlschrank zu Hause haben. Nur wenn da die einfache Sekretärin mit einem Gehalt nach Hause geht wie bei uns der Einsteiger-Prof., dann stimmt das schon nachdenklich. Mir fehlt da einfach auch die Darlegung der Ausgaben, und der dickste Posten sind nun mal die Personalausgaben. Die Strukturen sind für mich befremdlich. Wie z.B. auch die "stückweise" Bezahlung der Nachrichtensprecher, der Mix aus Freiberuflichkeit und fester Anstellung. Die vielen Zeitverträge, auf die extrem hoch bezahlt wird, einfach weil man die Unsicherheit (bekomme ich einen neuen Vertrag?) abpuffern will, anstelle vernünftig einzustellen.

Vielleicht überlegt man ja bei den Rundfunkanstalten auch mal in dieser Richtung?

wirdwerden

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#5
 Von 
BudWiser
Status:
Praktikant
(746 Beiträge, 234x hilfreich)

Hallo wirdwerden, Du bist mir doch immer noch die Liebste wenn es um anspruchsvolleren Gedankenaustausch geht...

Zitat (von wirdwerden):
Vielleicht überlegt man ja bei den Rundfunkanstalten auch mal in dieser Richtung?

Nein, das glaube ich nicht. Es sind ja nicht nur die teils unverschämt hohen Entlohnungen, man könnte auch an anderer Stelle einsparen. Warum z.B. muß ein zweiter Sprecher/Sprecherin die Sportmeldungen bei den Nachrichtensendungen verlesen, könnten das die von mir überaus hoch geschätzten Marietta S. oder Klaus K. nicht auch machen?

Dann kommt mir die Galle hoch, wenn ich daran denke, daß dem Gummibärchen-Mann über Jahrzehnte Gagen bezahlt wurden, von denen er sich mehrere Schlösser kaufen konnte.

Warum das alles? Weil sich die ÖR in einen Wettbewerb mit den Privaten begeben haben gerade in Bezug auf diese seichten Fernseh-Shows.

Und die 9 Milliarden sind ja auch nur die halbe Wahrheit, denn die Werbeeinnahmen kommen auch noch dazu. Neuerdings wird hier bei uns das Regional-Nachrichtenprogramm vor den Wetterbericht noch kurz unterbrochen, um dem Zuschauer in die Birne zu hämmern, daß die Wetternachrichten von irgendeinem lokalen Outlet-Center präsentiert werden. Und das in einem sog. Dritten Programm.

Lt. einer Spiegel-Meldung gibt es tatsächlich ein Positionspapier seitens einiger CDU/CSU Leute zur "Privatisierung" von ARD und ZDF. Die Idee dazu: es soll ein "Medienfonds" geschaffen werden aus welchem sich die ÖR dann ernähren. Genaues weiß man natürlich nicht.

Das ist in meinen Augen nur Schaumschlägerei, um dem rechten Lager Wählerstimmen abzugreifen.

Wenn das Geld nicht reicht, gibt es zwei Lösungen: entweder man generiert mehr Einnahmen oder man spart auf der Ausgabenseite.

Bleibt abzuwarten das das BVG nun entscheidet.





Signatur:Komme gleich wieder. Godot
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#6
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31794 Beiträge, 12571x hilfreich)

BudWiser, das BVG wird nicht so weit in die Prüfungen gehen. Ist nicht seine Aufgabe, deshalb sollte man sich von der Entscheidung nicht allzu viel erhoffen. Das Gericht ist keine Zauberfee. Ich denke auch, die Rundfunkanstalten können sich nicht auf die von uns beiden wohl gleichermaßen geliebten Nischenprogramme reduzieren. Denn in einem gewissen Umfang muss halt der Geschmack aller abgedeckt werden. Schließlich zahlen ja auch alle die Gebühren.

Aber, es scheint, wie in vielen von der öffentlichen Hand lebenden Organisationen, das Gefühl für Angemessenheit von Vergütung/Versorgung abhanden gekommen sein. Dieser Teil des Managements eines Unternehmens scheint nicht mehr zu existieren. Offensichtlich wird in der Richtung auch jetzt nicht mal im Ansatz nachgedacht. Und das empfinde ich als äußerst unbefriedigend, vorsichtig formuliert.

Wir erleben das ja auch gerade bei der hessischen AWO, die ja auch überwiegend von der öffentlichen Hand lebt. Auch da wurde völlig hemmungslos der öffentlich-rechtliche Dukatenesel mißbraucht, ohne Unrechtsbewusstsein, eine interne Kontrolle fand nicht statt, es war ein riesiger Selbstbedienungsladen. Scheint wohl ein allgemeines Problem in diesem Bereich zu sein.

Sehr schade, das alles.

wirdwerden

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#7
 Von 
Alter Sack
Status:
Schüler
(381 Beiträge, 55x hilfreich)

Von einer Privatisierung des ÖRR halte ich gar nichts!

Vielmehr sollte sich der ÖRR jedoch auf seinen Auftrag: mediale Grundversorgung konzentrieren und da gehören mMn folgende Aufgaben/Ausgaben nicht dazu:

- dreistellige Millionenbeträge für Sportgroßveranstaltungen (z.B. FIFA-WM, Olympia, etc...)
- Betrieb von ungezählten TV-Sendern und noch mehr Radio-Sendern

Das geht auch eine Nummer kleiner, ohne das das Programm inhaltlich an Qualität verlieren muss.

Ferner ist aber auch das Finanzierungsmodell über einen einheitlichen Beitrag höchst fragwürdig. Der einzelne Mindestlohnempfänger in seinem Wohnklo bezahlt das gleiche wie der Einkommensmillionär samt Großfamilie und Villa. Eine Finanzierung über das allgemeine Steueraufkommen wäre sicherlich gerechter und Hinsichtlich der vielzitierten gewollten Unabhängigkeit sehe ich da auch keine unlösbaren Probleme.

-- Editiert von Alter Sack am 28.12.2020 21:05

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#8
 Von 
BudWiser
Status:
Praktikant
(746 Beiträge, 234x hilfreich)

Zitat (von Alter Sack):
Das geht auch eine Nummer kleiner, ohne das das Programm inhaltlich an Qualität verlieren muss.

Das geht sogar mehrere Nummern kleiner.

Und wohl wahr, das Finanzierungsmodell ist nach wie vor unvollständig und auch sozial ungerecht, keine Frage.

Zitat (von Alter Sack):
Der einzelne Mindestlohnempfänger in seinem Wohnklo bezahlt das gleiche wie der Einkommensmillionär samt Großfamilie und Villa.

Obwohl die ja statistisch gesehen auch jeder eine halbe Million haben (Achtung: Sarkasmus!).

Zitat (von Alter Sack):
Eine Finanzierung über das allgemeine Steueraufkommen wäre sicherlich gerechter und Hinsichtlich der vielzitierten gewollten Unabhängigkeit sehe ich da auch keine unlösbaren Probleme.

Genau. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Insbesondere auch dieser unselige "Beitragsservice", vormals GEZ ist eine nicht rechtsfähige Verwaltungseinheit mit dem größten Datenpool dieser Republik. Da könnte man viel teuren Wasserkopf einsparen, denn auch der ernährt sich von den Rundfunkbeiträgen.

Wer kontrolliert den eigentlich, vor allem was die so treiben...die Einwohnermeldeämter übermitteln die Daten von "normalen Bürgern", nur im gewerblichen Bereich geht das nicht. Aber auch dafür gibt es eine Lösung: da werden nämlich die Auskunfteien wie z.B. Creditreform angezapft und Adressen gemietet.

Zitat (von Alter Sack):
dreistellige Millionenbeträge für Sportgroßveranstaltungen (z.B. FIFA-WM, Olympia, etc...)

Naja, die Millionenbeträge sind doch erst dann aufgekommen, als der Sportlobbyismus anfing, die Übertragungsrechte an den Meistbietenden zu verhökern. Mangels Konkurrenz der damals noch nicht vorhandenen Privatsender gab es ja keinen Meistbietenden.

Im Grunde genommen ist doch durch das Aufkommen der Privatsender eine Konkurrenz geschaffen worden, der sich der ÖRR nun vermeintlich stellen muß wegen der Zuschauerquoten. Denn von den Zuschauerquoten hängt ab, wieviel man für Reklame verlangen kann. So finanziert der Beitragszahler auf indirektem Weg auch die Privaten.

Zitat (von wirdwerden):
Wir erleben das ja auch gerade bei der hessischen AWO,

Nicht nur bei der hessischen AWO, irgendwo "im Osten" passierte das gleiche.

Aber zurück zu

Zitat (von wirdwerden):
öffentlich-rechtliche Dukatenesel mißbraucht, ohne Unrechtsbewusstsein

Warum? Weil da eine Kontrollinstanz als unabhängiges Organ fehlt wie es z.B. der Bundesrechnungshof ist. Der kann zwar auch nur Verschwendung anprangern, aber besser das als nichts.

Zitat (von wirdwerden):
die von uns beiden wohl gleichermaßen geliebten Nischenprogramme

Das ist eigentlich sehr bedauerlich, denn die in den sog. "Nischenprogrammen" gezeigten Dokumentationen sollten zum großen Teil eigentlich ins Hauptprogramm gehören. Nicht nur natürlich, aber auch. Die letzte Doku, die mir da richtig unter die Haut ging, war die über Ernst Hoffmann und warum der im Auftrag von Höß ein Fotoalbum anfertigte.

Du weißt, welches Album ich meine und wo das letzte und einzig erhaltene Exemplar aufbewahrt wird.

Vielleicht kann man auf diesem Wege bestimmten Strömungen Paroli bieten - das wäre dann m.M.n. ein wesentlicher Teil der ÖR Grundversorgung.

Zitat (von Alter Sack):
Von einer Privatisierung des ÖRR halte ich gar nichts!

Volle Zustimmung! Nur gehört der inzwischen gründlich renoviert, und zwar in jeder Hinsicht.

Zitat (von wirdwerden):
Das Gericht ist keine Zauberfee

Nein, natürlich nicht. Aber wenn man sich mal überlegt, daß es etwa 46 Millionen Beitragskonten gibt in Deutschland, multipliziert mit der geplanten Beitragserhöhung von knapp 3,6 EUR/a wären das knapp 170 Millionen EUR Beitragserhöhung gesamt.

Und da sollen bei einem Gesamtbudget ohne Reklameeinnahmen von 8 Milliarden EUR die Grundfesten des ÖRR ins Wackeln kommen, wenn es diese Beitragserhöhung (vorläufig) nicht gibt? Zur Erinnerung: eine Milliarde sind tausend Millionen.

Die Dänen sind nicht nur da schon weiter als wir.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-daenen-zoegern-nicht/24588272.html

-- Editiert von BudWiser am 28.12.2020 23:29

Signatur:Komme gleich wieder. Godot
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#9
 Von 
BudWiser
Status:
Praktikant
(746 Beiträge, 234x hilfreich)

Zitat (von BudWiser):
Ernst Hoffmann

Natürlich Bernhard Walter. Hoffmann war sein Gehilfe.

Signatur:Komme gleich wieder. Godot
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#10
 Von 
altona01
Status:
Weiser
(17755 Beiträge, 7899x hilfreich)

Zitat (von BudWiser):
....
Aber er wählt ja auch die Partei, die in ihrem Parteiprogramm die Abschaffung des Rundfunkbeitrages fordert, weil
der gegenwärtige öffentlich-rechtliche Rundfunk mit einem Jahresbudget von über neun Milliarden Euro viel zu teuer ist und in einer Weise von der Politik dominiert wird, die einer Demokratie unwürdig ist.

Da muss ich widersprechen, die Alternative fürs Denken will den ÖR abschaffen, weil sie die Demokratie an sich ablehnt und natürlich keine objektive Berichterstattung ertragen kann. Guckt mal in deren Kanäle, da schleimen Möchtegernjournalisten die Möchtegern-Politiker voll. Echt widerlich.

Übrigens würde "die Partei" niemals die Abschaffung des ÖR fordern. Die Partei ist sehr gut.

-- Editiert von altona01 am 29.12.2020 18:00

Signatur:Nur wer sich bewegt, hört seine Ketten rasseln.
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#11
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(31794 Beiträge, 12571x hilfreich)

BudWiser, die Finanzierung aus Steuergeldern geht aus dogmatischen Gründen in Deutschland nicht, und das ist auch gut so. Zum Unterschied: Gebühren sind zweckgebunden einzusetzen, es darf nicht mehr dem Bürger abverlangt werden, als benötigt wird. Z.B.: von den Müllgebühren für eine Stadt hat dieselbe jahrelang Schulsanierung betrieben und das Schwimmbad subventioniert. Das geht gar nicht. Ist der Stadt auch um die Ohren gewatscht worden vom Gericht. Wohl kann man von Gebühren Rückstellungen für ein neues Müllauto bilden, aber der Gebührenzahler muss nicht von seinen Müllgebühren das Schwimmbad sanieren.

Und diese Trennung ist mir wichtig. Wenn jetzt die Rundfunk-Beiträge in das allgemeine Steueraufkommen einfließen würden, dann hätten wir keine Kontrolle mehr, gar nichts. Das geht nicht. Diese Trennung zwischen nicht zweckgebundenen Steuerzahlungen und den zweckgebundenen Zahlungen von Gebühren ist für mich ein Instrument der gezielten Kontrolle dahingehend, was mit den Geldern geschieht. Nur, das müsste auch geschehen. Das ist für mich der Ansatzpunkt. Wir haben bei Gebühren zumindest noch einen Ansatzpunkt. Warum sollen wir uns dessen begeben?

Dir ein gutes neues Jahr, und bleib gesund.

wirdwerden

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#12
 Von 
Demonio
Status:
Lehrling
(1879 Beiträge, 479x hilfreich)

Zitat (von BudWiser):
Zumal die oben genannten Sendungen die Generation, die nicht den Letztwählern zuzurechnen ist, ohnehin nicht vom Hocker reißen.
Und genau das ist ein wichtiges Argument, warum die Öffentlich-Rechtlichen so wichtig sind.

Die Privaten senden nur, was Quote und somit Werbeeinnahmen bringt. Die Öffentlich-Rechtlichen decken auch andere Bereiche wie z.B. Bildung der Kleinen (Sendung mit der Maus oder Löwenzahn halte ich für sehr wichtig), oder eben auch Unterhaltung für die Senioren. Gerade Letztere haben oft auch keinen Zugang zum Internet, wo sie sich mit Katzenvideos besaßen lassen könnten.

Zitat (von BudWiser):
TV-Shows mit Stefan Mross, Stefanie Härtel und Ross Anthony.
Brauche ich persönlich auch nicht. Aber auch die haben ihr Publikum, welches auch ein Recht auf Unterhaltung hat.

Die geplante Gebührenerhöhung halte ich in ihrer Höhe für unangemessen. Aber ein ausgewogenes Fernseh- und Hörfunkprogramm, bei dem für jeden was dabei ist sollte uns schon ein paar Euro wert sein.

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