Amazon bucht ohne eigene Bestellung Geld ab

6. Juli 2024 Thema abonnieren
 Von 
Greimo
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)
Amazon bucht ohne eigene Bestellung Geld ab

Hallo,

ich habe folgendes Problem.

Vor zwei Wochen kam ein Paket von Amazon an meine alte Adresse, welches ich nicht bestellt hatte. Das Geld wurde mir auch von meinem Konto abgebucht. In meinem Amazon-Konto ist diese Bestellung nicht aufgelistet (auch nicht unter verborgenen Bestellungen). Ich habe direkt bei Amazon angerufen und der Kundenservice konnte mir auch nicht sagen, von welchem Konto diese Bestellung getätigt wurde. Meine Amazon-Konten konnten allerdings ausgeschlossen werden. Bei der Bank habe ich das Lastschriftmandat widerrufen. Das hatte ich auch so mit dem Amazon Kundenservice besprochen und mir wurde schriftlich zugesichert, dass ich mich um nichts weiter kümmern müsse.

Heute kam (wieder an meine alte Adresse) eine Zahlungserinnerung für die besagte Bestellung.
Ich nahm Kontakt zum Lastschriftservice von Amazon auf und diese meinten, dass die Zusicherung vom Kundenservice unrelevant sei und ich nicht einfach das Lastschriftmandat für das mir fremde Konto widerrufen könne.

Irgendjemand hat also meine Bankdaten mit meinem Namen und alter Anschrift und tätigte bisher eine Bestellung, für die ich jetzt aufkommen soll. Amazon selber kann mir keine Auskunft über die Herkunft dieser Bestellung geben. Ich bekam nur die Zahlungsaufforderung, die mittlerweile höher ausgefallen ist.

Kontaktdaten, wie Telefonnummer und E-Mail des Amazon-Kontos unterscheiden sich zu meinen.

Was kann ich tun?

Vielen Dank für eure Mithilfe.

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13 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122423 Beiträge, 40136x hilfreich)

Zitat (von Greimo):
Amazon selber kann mir keine Auskunft über die Herkunft dieser Bestellung geben.

Doch, das könnten sie - die wollen nur nicht.



Zitat (von Greimo):
Was kann ich tun?

Zum einen sich davon verabschieden, das man das Konto noch länger nutzen kann - bei Zahlungsverzug werden die recht schnell gesperrt.
Einzige Chance wäre, wenn man dem gerichtsfesten Widerspruch noch die Bestätigung über die Erstattung der Anzeige bzw. das Aktenzeichen beifügt.

Zum anderen sich daran gewöhnen, das man meist ignoriert wird oder keine sinnvollen Antworten erhält.

Zu dritten, der Forderung gerichtfest widersprechen. Nicht dauernd, einmal reicht erst mal. Wenn dann Post vom Inkasso kommt, sollte man noch einmal reagieren.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
reckoner
Status:
Wissender
(14013 Beiträge, 4406x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Vor zwei Wochen kam ein Paket von Amazon an meine alte Adresse, welches ich nicht bestellt hatte.
Und was bedeutet "alte Adresse"? Du wohnst jetzt woanders? Wer hat denn die Pakete und die Zahlungserinnerung bekommen? Und woher weißt du das alles?

Zitat:
Bei der Bank habe ich das Lastschriftmandat widerrufen.
So ganz klar ist mir nicht was du da gemacht hast. Denn bei der Bank kannst du nur Lastschriften widerrufen, nicht aber das Lastschriftmandat.
Allenfalls kannst du der Bank mitteilen, dass sie ab sofort keine Lastschriften von diesem Unternehmen einziehen soll/darf. Wie verbindlich das wäre kann ich nicht sagen.

Zitat:
... und diese meinten, dass die Zusicherung vom Kundenservice unrelevant sei und ich nicht einfach das Lastschriftmandat für das mir fremde Konto widerrufen könne.
Das ist natürlich Unsinn.
Selbst völlig korrekte Lastschriften kann man zurückziehen, dann ist die Forderung halt wieder offen. Genau aus diesem Grund wollen manche Unternehmen lieber eine Zahlung per Überweisung oder Kreditkarte, da geht das nicht ganz so einfach (bei einem solchen Wunsch sollten übrigens die Alarmglocken angehen).

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Greimo
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Vielen Lieben Dank für die schnelle Antwort, ich hoffe ich kann alle offen Fragen vernünftig klären.

Zitat (von reckoner):
Und was bedeutet "alte Adresse"? Du wohnst jetzt woanders? Wer hat denn die Pakete und die Zahlungserinnerung bekommen? Und woher weißt du das alles?

Ich wohne dort seit über 3 Jahren nicht mehr, aber meine Familie noch. Es wurde aber nicht von denen bestellt oder angenommen, es wurde einfach in den Briefkasten gelegt.

Zitat (von reckoner):
So ganz klar ist mir nicht was du da gemacht hast. Denn bei der Bank kannst du nur Lastschriften widerrufen, nicht aber das Lastschriftmandat.
Allenfalls kannst du der Bank mitteilen, dass sie ab sofort keine Lastschriften von diesem Unternehmen einziehen soll/darf. Wie verbindlich das wäre kann ich nicht sagen.

Genau. Der Amazon Kundenservice hat mich aufgefordert Kontakt mit meiner Bank aufzunehmen, um die Zahlung zu verhindern. Ich habe per Online Banking app mehrmals der Lastschrift widersprochen. Leider wurde es dennoch abgebucht, da Wochenende war und die Bankangestellten nicht erreichbar waren. Als ich die Bank dann kontaktiert habe, konnten sie das Geld zurückerstatten und meinten, falls sowas wieder vorfällt müsse ich mich erneut melden. Darauf hin habe ich wieder beim Kundenservice von Amazon angerufen, um Bescheid zu geben, dass die Zahlung storniert wurde. Gemeinsam wollten wir einen Rückversand organisieren, da aber weder ich noch der Kundenservice Zugriff auf die Bestelldaten hatten, wurde dies vermerkt und mir sowohl telefonisch, als auch in einer separaten Mail versichert, dass kein Rückversand möglich ist und dass ich das Produkt behalten oder wegwerfen darf, von meiner Seite besteht kein Handlungsbedarf.

Zitat (von reckoner):
Das ist natürlich Unsinn.
Selbst völlig korrekte Lastschriften kann man zurückziehen, dann ist die Forderung halt wieder offen.

Dass die Forderung, trotz der Versicherung vom Amazon Kundenservice, wieder offen ist, habe ich heute per Brief erfahren. In diesem steht, dass wie schon per E-mail angekündigt, keine Zahlung eingegangen ist. Aber weder E-mail- Adresse noch Handynummer des unbekannten Amazon-Kontos, stimmten mit meinen überein. Eine Sperrung dieses Accounts, bzw das Entfernen meiner Daten wollte der Amazon Payment Mitarbeiter nicht vornehmen, es lediglich an eine andere Abteilung weiterleiten, sollte ich bis nächste Woche keine Antwort haben, sollte ich noch einmal anrufen, aber bis wann genau nächste Woche wurde mir ebenfalls keine Auskunft gegeben. Grundsätzlich lief das letzte Amazon-Gespräch nicht sehr harmonisch ab, ich wurde sogar aufgefordert aufzulegen, falls es mir nicht passen würde, wie sie mit der Situation umgehen, obwohl es nicht am Umgangston oder Ähnlichem lag. Als ich nach einer schriftlichen Zusicherung gefragt habe, dass mein Anliegen wirklich weitergeleitet wird, wurde dies nur verneint

Ich danke nochmals für alle Zeit und Mühe :)

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Greimo
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Hallo, vielen Dank für die Antwort

Zitat (von Harry van Sell):
Doch, das könnten sie - die wollen nur nicht.

Inwiefern wollen die nicht. Es waren fremde Daten, die mit meinen nicht übereingestimmt haben, hätte ich in diesem Fall das Recht weiter nachzufragen?

Zitat (von Harry van Sell):
Zum einen sich davon verabschieden, das man das Konto noch länger nutzen kann - bei Zahlungsverzug werden die recht schnell gesperrt.

Dies ist sowieso nicht mein Konto, ich vermute natürlich irgendeinen Betrug, kann ich also davon ausgehen, dass der fremden Person der Zugriff auf meine Daten verwehrt wird?

Zitat (von Harry van Sell):
Zu dritten, der Forderung gerichtfest widersprechen.

Dazu habe ich noch eine Frage, inwiefern kann man diesem gerichtfest widersprechen?

Zitat (von Harry van Sell):
Wenn dann Post vom Inkasso kommt, sollte man noch einmal reagieren.

Soweit möchte ich es auf keinen Fall kommen lassen, ist denn vorher nichts möglich?

Ich danke im voraus. LG

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
reckoner
Status:
Wissender
(14013 Beiträge, 4406x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
... aber meine Familie noch.
Dann ist natürlich der erste Verdacht, dass jemand aus der Familie
bestellt hat.
Denn was für einen Sinn würde es für einen Fremden machen? Für Betrügereien muss man eigentlich mindestens auf einer Seite beteiligt sein, also entweder Empfänger der Zahlung oder Empfänger der Ware.

Und du bist auch sicher, dass du das nicht bestellt hast, ja? Vielleicht vor vielen Jahren oder so ...

Zitat:
... dass kein Rückversand möglich ist und dass ich das Produkt behalten oder wegwerfen darf, von meiner Seite besteht kein Handlungsbedarf.
Darauf würde ich micht nicht verlassen, und insbesondere die Ware erstmal bereithalten.
Um was für einen Wert handelt es sich denn?

Zitat:
Dies ist sowieso nicht mein Konto,
Harry meinte aber sicher auch deine richtigen Konten.

Zitat:
ich vermute natürlich irgendeinen Betrug, kann ich also davon ausgehen, dass der fremden Person der Zugriff auf meine Daten verwehrt wird?
Die Person hat doch schon alle relevanten Daten.

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122423 Beiträge, 40136x hilfreich)

Zitat (von Greimo):
Inwiefern wollen die nicht.

Die haben keine Lust sich damit zu beschäftigen - bringt kein Geld ein.
Im übrigen dürfte hier sogar die DSGVO auf Seiten des Unternehmens sein.



Zitat (von Greimo):
Es waren fremde Daten, die mit meinen nicht übereingestimmt haben, hätte ich in diesem Fall das Recht weiter nachzufragen?

Fragen darf man immer, die erhofften Antworten zu bekommen ist ja meist das Problem.



Zitat (von Greimo):
In meinem Amazon-Konto ist diese Bestellung nicht aufgelistet

Zitat (von Greimo):
Dies ist sowieso nicht mein Konto, i

Finde den Widerspruch?



Zitat (von Greimo):
kann ich also davon ausgehen, dass der fremden Person der Zugriff auf meine Daten verwehrt wird?

Nö.
Wenn er sich entsprechend identifizieren kann, bekommt er auch darauf Zugriff (falle er sie nicht eh schon alle hat).



Zitat (von Greimo):
Soweit möchte ich es auf keinen Fall kommen lassen, ist denn vorher nichts möglich?

Doch, alles bezahlen was das Unternehmen bezahlt haben will.



Zitat (von Greimo):
ich wurde sogar aufgefordert aufzulegen, falls es mir nicht passen würde, wie sie mit der Situation umgehen

Oh, man hatte einen von den höflichen - meist legen die einfach auf.



Zitat (von Greimo):
Als ich nach einer schriftlichen Zusicherung gefragt habe, dass mein Anliegen wirklich weitergeleitet wird, wurde dies nur verneint

Ich weis gar nicht. ob es in dem Unternehmen überhaupt die Möglichkeit gibt Briefe zu versenden.
Aber selbst wenn, die Mitarbeiter haben strikte Weisung nichts nachweisbares herauszugeben.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Greimo
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke für die Antwort.

Zitat (von reckoner):
Dann ist natürlich der erste Verdacht, dass jemand aus der Familie
bestellt hat.

Das ist mir bewusst, aber das habe ich natürlich als erstes geprüft.
Zitat (von reckoner):
Denn was für einen Sinn würde es für einen Fremden machen? Für Betrügereien muss man eigentlich mindestens auf einer Seite beteiligt sein, also entweder Empfänger der Zahlung oder Empfänger der Ware.

Das frage ich mich auch, vielleicht erstmal der Versuch, ob da überhaupt eine Transaktion möglich ist. Aber natürlich kann ich da jetzt auch nur raten.
Zitat (von reckoner):
Und du bist auch sicher, dass du das nicht bestellt hast, ja? Vielleicht vor vielen Jahren oder so ...

Ja ich bin mir sehr sicher, da der Kundendienst mir das ebenfalls bestätigt hat, außerdem wurde mir der Zeitraum der Bestellung mitgeteilt und da weiß ich ebenfalls, dass weder ich noch meine Bekannten, die die Daten haben könnten, das waren.
Zitat (von reckoner):
Darauf würde ich micht nicht verlassen, und insbesondere die Ware erstmal bereithalten.

Wieso hat so eine Zusicherung keinen Wert? Ist doch von Seiten Amazons gemacht worden.
Zitat (von reckoner):
Um was für einen Wert handelt es sich denn?

Tatsächlich nur ein sehr kleiner ca. 15€, bestätigt vielleicht meine These von oben. Aber so oder so, egal welcher Wert, möchte ich das natürlich sperren lassen und kann mir als Kontoinhaber nicht vorstellen, dass ich da meine Daten nicht sperren lassen darf, aber ich frage natürlich hier, da ich dort meine Rechtslage nicht kenne.
Zitat (von reckoner):
Harry meinte aber sicher auch deine richtigen Konten.

Die Bestellung kann tatsächlich nicht mit meinem Konto in Kontakt gebracht werden, abgesehen davon, dass ich solange sowieso nichts bei Amazon bestellen würde, habe jetzt umso mehr Angst um meine Daten.
Zitat (von reckoner):
Die Person hat doch schon alle relevanten Daten.

Aber ist es dann nicht sinnvoll Druck zu machen, dass die Person merkt dass es bei mir nichts zu holen gibt?

Ich danke erneut für alles Lesen und Beantworten. LG :)

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Greimo
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke nochmal.

Zitat (von Harry van Sell):
Im übrigen dürfte hier sogar die DSGVO auf Seiten des Unternehmens sein.

Darf ich fragen wieso, abgesehen von abgelaufenen Daten und der aktuellen Bankverbindung, wo er sicher keinen Nachweis für hat, steht der Betrüger doch in keinem Recht.
Zitat (von Harry van Sell):
Wenn er sich entsprechend identifizieren kann

Inwiefern soll er sich denn da bestätigen können, die Bank ist ja schon informiert und ich bestätige nichts. Wie verläuft denn eine Prüfung meiner Daten?

Zitat (von Harry van Sell):
Doch, alles bezahlen was das Unternehmen bezahlt haben will.

Das wäre ja wirklich Zwecklos, ich muss mich jawohl zu Wort melden können, daher ja auch der Post hier im Forum, gibt es rechtliche Schritte die bei Verdacht auf Betrug vorgenommen werden können.
Zitat (von Harry van Sell):
Oh, man hatte einen von den höflichen - meist legen die einfach auf.

Aber schlussendlich würde ich ja wieder anrufen und ich habe nur meine Zweifel geäußert, als sie weitere Daten haben wollten, die unabhängig von dieser Bestellung waren.

Zitat (von Harry van Sell):
Ich weis gar nicht. ob es in dem Unternehmen überhaupt die Möglichkeit gibt Briefe zu versenden.
Aber selbst wenn, die Mitarbeiter haben strikte Weisung nichts nachweisbares herauszugeben.

Ich spreche auch nicht von einem Brief, sondern von einer E-mail, da dies der Amazon Kundenservice ebenfalls vorgenommen hat.
Habe ich in solchen Fällen das Recht, natürlich nach Nachfrage das Gespräch ebenfalls aufzuzeichnen, wie Amazon es auch tut?

Ich danke weiterhin für jede beantwortete Frage und Ratschläge. LG

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
reckoner
Status:
Wissender
(14013 Beiträge, 4406x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Die Bestellung kann tatsächlich nicht mit meinem Konto in Kontakt gebracht werden,
Ich dachte, es wäre schon mal dein Name und deine (ehemalige) Adresse. Außerdem hast du doch Amazon kontaktiert, wirklich mit anderen Daten (Telefonnummer, Emailadresse)?

Du musst es so sehen: Amazon könnte glauben, dass da jemand ist der über eine alte Adresse etwas bestellt und dann nicht bezahlen will. Also sperren wir doch besser die gesammte Familie.
So soll das auch manchmal bei Adressen sein, ein Betrüger im Haus und keiner kann mehr bestellen.

Zitat:
Wieso hat so eine Zusicherung keinen Wert? Ist doch von Seiten Amazons gemacht worden.
Keinen Wert sage ich ja nicht, sondern nur, dass ich mich nicht darauf verlassen würde. Es isat ja jetzt auch kein Aufwand, die Ware erstmal aufzuheben denke ich.

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122423 Beiträge, 40136x hilfreich)

Zitat (von Greimo):
Darf ich fragen wieso

Weil der Datenschutz gedacht ist, den Zugriff auf fremde Daten zu unterbinden



Zitat (von Greimo):
Wie verläuft denn eine Prüfung meiner Daten?

Das sollte man das Unternehmen fragen - wobei diese das wohl nicht detailliert beantworten werden "aus Sicherheitsgründen".



Zitat (von Greimo):
gibt es rechtliche Schritte die bei Verdacht auf Betrug vorgenommen werden können.

Als erstes mal die bereits genannte Anzeige.
Mehr wir erst mal nicht möglich sein, da der Gegner nicht bekannt ist



Zitat (von Greimo):
Aber schlussendlich würde ich ja wieder anrufen

Und die wieder auflegen.
Mit etwas Pech kommt man auch gar nicht mehr durch, sondern wird direkt abgeblockt.



Zitat (von Greimo):
Habe ich in solchen Fällen das Recht, natürlich nach Nachfrage das Gespräch ebenfalls aufzuzeichnen

Nur wenn man die Erlaubnis des Unternehmens und des jeweiligen Mitarbeiter hat.



Zitat (von reckoner):
Du musst es so sehen: Amazon könnte glauben, dass da jemand ist der über eine alte Adresse etwas bestellt und dann nicht bezahlen will. Also sperren wir doch besser die gesammte Familie.
So soll das auch manchmal bei Adressen sein, ein Betrüger im Haus und keiner kann mehr bestellen.

So ist es.
Das nennt sich dann "Betrugprävention".


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Greimo
Status:
Frischling
(6 Beiträge, 0x hilfreich)

Nocheinmal Danke für das Durchhaltevermögen.

Zitat (von reckoner):
Ich dachte, es wäre schon mal dein Name und deine (ehemalige) Adresse. Außerdem hast du doch Amazon kontaktiert, wirklich mit anderen Daten (Telefonnummer, Emailadresse)?

Ja genau, aber mein eigenes Amazon-Konto läuft über meine E-mail-Adresse, Handynummer, vollständiger Name und aktuelle Adresse. Außerdem konnten die mein Konto ja komplett durchleuten und sehen, dass die Bestellung nicht von mir kam.
Zitat (von reckoner):
ein Betrüger im Haus und keiner kann mehr bestellen.

Läuft das auch so ab, wenn die anderen Mitglieder im Haus, eine andere Bankverbindung und co haben?
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen.
Zitat (von reckoner):
Keinen Wert sage ich ja nicht, sondern nur, dass ich mich nicht darauf verlassen würde. Es isat ja jetzt auch kein Aufwand, die Ware erstmal aufzuheben denke ich.

Ja, nein, auf keinen Fall, das war auch das erste was ich getan habe, deswegen auch noch nicht ausgepackt oder weggeworfen.

LG

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(122423 Beiträge, 40136x hilfreich)

Zitat (von Greimo):
Außerdem konnten die mein Konto ja komplett durchleuten und sehen, dass die Bestellung nicht von mir kam.

Was aber erst mal völlig egal ist.



Zitat (von Greimo):
Läuft das auch so ab, wenn die anderen Mitglieder im Haus, eine andere Bankverbindung und co haben?

Ja.

Mitunter reicht es auch schon, das man in der falschen Gegend wohnt. Hilft auch nichts, wenn man da erst vor 2 Tagen eingezogen wäre.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
reckoner
Status:
Wissender
(14013 Beiträge, 4406x hilfreich)

Hallo,

Zitat:
Läuft das auch so ab, wenn die anderen Mitglieder im Haus, eine andere Bankverbindung und co haben?
Natürlich, was interessiert denn die Bankverbidnung? Im Gegenteil ist die etwa bei einem Dreiecksbetrug nicht einmal ein Indiz, denn der Kontoinhaber ist ja gerade absichtlich jemand ganz anderes.

Wie Harry schon sagte reicht manchmal sogar die Gegend (Straße, Stadtteil etc.).
Andererseits wird sich Amazon wohl kaum ganzer Städte entledigen ...

Vergleichbare Regeln dürfte es bei Paketdiensten geben. Bei mir in der Straße (Einfamilienhäuser, man kennt sich) muss ich nicht einmal unterschreiben, wenn ich Sendungen für Nachbarn annehme. Wenn nun aber ein paar Reklamationen kommen würden, dann lande ich und u.U. sogar die gesamte Straße auf einer roten Liste. Und ab dann eben nur noch mit Unterschrift, vielleicht sogar mit Ausweis, und an den Nachbarn gar nicht mehr.

Stefan

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

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