Ab wann ist eine Erbschaft unwiderruflich?

11. Mai 2020 Thema abonnieren
 Von 
Alex1979
Status:
Schüler
(386 Beiträge, 121x hilfreich)
Ab wann ist eine Erbschaft unwiderruflich?

Hallo,

ich bin nach aktueller Lage gesetzlicher Erbe eines verstorbenen Elternteils.

In den Unterlagen in der Wohnung ist kein Testament aufzufinden gewesen.

Das heißt, dass ich nach aktuellem Kenntnisstand Alleinerbe bin. (Einziges Kind).

Ob beim Nachlassgericht möglicherweise ein Testament vorliegt, habe ich bisher noch nicht erfahren dürfen, weil ihnen noch nicht einmal der Sterbefall vorliegt.

Aber meine Frage / Überlegung ist noch eine andere.

Angenommen es gibt auch beim Nachlassgericht kein Testament und das Gericht ernennt mich offiziell zum Alleinerben und ich bekomme die Erbschaft und darüber auch den amtlichen Bescheid.

Ab wann ist das unwiderruflich?

Denn was würde passieren, wenn irgendwann nach Monaten / Jahren irgendjemand ankommt und behauptet, er hätte ein Testament und reicht das ein, wird dann alles rückabgewickelt?

Die Bekanntschaften der verstorbenen Person sind etwas vielfältig, um es mal milde auszudrücken.

Woher weiß ich, dass mir das nicht mehr genommen werden kann?
Bzw. ab wann beginnen da irgendwelche Verjährungsfristen, dass ein amtlich bescheinigtes Erbe mir nicht mehr weggenommen werden kann? Ab wann kann ich mit vollständiger Sicherheit über das Geld verfügen?

Ich bedanke mich im Voraus für Antworten.

Schöne Grüße,
Alex

Testament oder Erbe?

Testament oder Erbe?

Ein erfahrener Anwalt im Erbrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Erbrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



16 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cruncc1
Status:
Richter
(8096 Beiträge, 4520x hilfreich)

Zitat (von Alex1979):
Angenommen es gibt auch beim Nachlassgericht kein Testament und das Gericht ernennt mich offiziell zum Alleinerben und ich bekomme die Erbschaft und darüber auch den amtlichen Bescheid.

Das siehst du falsch. Wenn kein Testament vorhanden ist, ernennt dich das Gericht nicht als Alleinerbin und du bekommst auch keinen amtlichen Bescheid.

Erbe bis du "automatisch" mit dem Tod des Elternteils. Das wars ;)
Zitat:
Ab wann ist das unwiderruflich?

Nach 6 Wochen kann die Erbschaft nicht mehr ausgeschlagen werden.
Zitat:
Denn was würde passieren, wenn irgendwann nach Monaten / Jahren irgendjemand ankommt und behauptet, er hätte ein Testament und reicht das ein, wird dann alles rückabgewickelt?

Ja.
Zitat:
Woher weiß ich, dass mir das nicht mehr genommen werden kann?

Ein Testament kann immer auftauchen, da gibt es keine Gewissheit.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47755 Beiträge, 16871x hilfreich)

Zitat:
Ab wann ist das unwiderruflich?


Nach 30 Jahren, denn das ist die Verjährungsfrist für Erbfälle.

Zitat:
Denn was würde passieren, wenn irgendwann nach Monaten / Jahren irgendjemand ankommt und behauptet, er hätte ein Testament und reicht das ein, wird dann alles rückabgewickelt?


Ja, das kann dann noch rückabgewickelt werden.

Zitat:
Woher weiß ich, dass mir das nicht mehr genommen werden kann?


Woher Du wissen kannst, dass nicht irgendein Bekannter ein Testament hat? Gar nicht.
Allerdings kann man davon ausgehen, dass jemand, der im Besitz eines Testamentes ist und Kenntnis vom Tod des Elternteils hat, dieses Testament auch beim Nachlassgericht abliefert. Wenn er das nicht macht, dann macht er sich der Urkundenunterdrückung (§ 274 StGB) schuldig.

Wenn tatsächlich jemand erst in 29 Jahren vom Tod des Elternteils erfährt und daraufhin ein in seinem Besitz befindliches Testament abliefert, dann ist das wohl Pech. Die Wahrscheinlichkeit, dass so etwas passiert, möge man selbst beurteilen.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Alex1979
Status:
Schüler
(386 Beiträge, 121x hilfreich)

In dem Fall frage ich mich aber, wie das realisierbar sein sollte.

Extremes Beispiel, jemand erbt 1 Million.

Er kauft sich dafür ein großes Haus, verreist viel, spendet Geld und verprasst einiges.

Plötzlich taucht nach 10 Jahren ein Erbe aus dem Nichts auf mit einem Testament, dass dieser das gesamte Erbe bekommt (außer den Pflichtanteil).

Woher soll sich der ursprüngliche Erbe dann das Geld aus dem Ärmel schütteln?

Wird der dann vom Millionär zum Obdachlosen weil jemand anders plötzlich über sein gesamtes Vermögen verfügen darf?

Und jetzt zu meinem eigenen Fall.
Also sollte ich lieber die Erbschaft auf einem Konto belassen anstatt in die Abzahlung meiner Immobilie investieren? Denn wenn sonst dieser Fall Eintritt, müsste ich meine Wohnung verkaufen um den plötzlichen Erbe überhaupt auszahlen zu können?

Man würde dadurch also nicht nur auf 0€ rausgehen sondern sogar in den Ruin gestürzt.

Und das soll alles normal und rechtens sein? Dann bin ich ja froh, dass ich hier gefragt habe und entsprechend das Geld behandeln werde als wäre es nicht meines.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Alex1979
Status:
Schüler
(386 Beiträge, 121x hilfreich)

Da fällt mir gleich noch eine Konstellation ein, wenn das so ist wie ihr schreibt.

Frank erbt im Laufe der letzten Jahre von 3 Verwandten je 20.000€.
Selbst hat er auch 10.000€ auf dem Konto, hat also ein Vermögen von 70.000€.

Er gibt einen Teil des Geldes aus.

Als Frank verstirbt, hat er nur noch 40.000€ übrig.

Diese 40.000€ erbt sein Sohn, Christian.

Nun tritt der Fall von Unbekannten Erben ein, die mit Testamenten auftauchen.

Von den 3 damaligen Verwandten, aber auch von Frank selbst. Auch die 3 Verwandten hatten in ihrem Nachlassvermögen ja auch wiederum irgendwelche Erbanteile anderer Verwandter.

Wo ist hier die Haftungsbeschränkung für Christian?

Für Geld, das nicht einmal er erbte, weil es vorher schon weniger war?

In den ganzen Erbverläufen fällt ja auch Erbschaftssteuer ein, wodurch das weiter gegebene Vermögen allein dadurch schon immer weniger wird.

Wie viele Erbfälle zurück, muss der neueste Erbe, also Christian haften für etwaige Rückabwicklungen?

Da würde doch keiner mehr ein Erbe annehmen, wenn das mit solchen riesigen Risiken behaftet ist.

Wie handelt man also am sichersten?


-- Editiert von Alex1979 am 12.05.2020 07:29

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47755 Beiträge, 16871x hilfreich)

Zitat:
Wie handelt man also am sichersten?


Und wie schützt man sich davor, morgen von einem Meteoriten getroffen zu werden?

Zitat:
Da würde doch keiner mehr ein Erbe annehmen, wenn das mit solchen riesigen Risiken behaftet ist.


Wenn solche Risiken nicht eingehen möchte, dann sollte man das Erbe ausschlagen.

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
aspergius
Status:
Praktikant
(931 Beiträge, 226x hilfreich)

Wenn das Risiko so groß wäre, dürfte keiner mehr ein Erbe antreten. Die Realität ist aber eine andere. Du machst dir zu viele Gedanken. Das Leben ist voller Risiken. Aber beim über die Straße laufen machst du dir auch keine Gedanken und bist nur vorsichtig und dann gehst du rüber. Beim Erben ist es ähnlich. Du machst dir Gedanken und dann solltest du das Erbe antreten, wenn es keine offensichtlichen Gründe gibt, die dagegen sprechen.

Signatur:

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
car4000
Status:
Schüler
(405 Beiträge, 61x hilfreich)

Zitat (von Alex1979):
Extremes Beispiel, jemand erbt 1 Million.

Er kauft sich dafür ein großes Haus, verreist viel, spendet Geld und verprasst einiges.

Plötzlich taucht nach 10 Jahren ein Erbe aus dem Nichts auf mit einem Testament, dass dieser das gesamte Erbe bekommt (außer den Pflichtanteil).

Woher soll sich der ursprüngliche Erbe dann das Geld aus dem Ärmel schütteln?


Da würde mich aber wirklich interessieren, wie es sich dann verhält.

car4000

Signatur:

- car4000 -

0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Alex1979
Status:
Schüler
(386 Beiträge, 121x hilfreich)

Habe heute früh noch was Interessantes dazu gefunden und wollte mal den Link schnell hier posten.

Thema:
„ Vermeintlicher Erbe verliert die Erbschaft nach Jahren an den wahren Erben - Welche Folgen hat das?"

https://www.erbrecht-ratgeber.de/erbrecht/erbschaft/nachlass-erbe.html

Zum Thema dass man nicht immer in so einer Angst leben sollte und es unwahrscheinlich ist usw.

Ja, es mag unwahrscheinlich sein.

Aber es muss doch auch rechtliche Grundlagen dazu geben.

Im Gesetzbuch wird ja nicht stehen „da der Fall ohnehin unwahrscheinlich ist, legt sich der Staat dazu nicht fest".

-- Editiert von Alex1979 am 12.05.2020 11:31

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10748 Beiträge, 4227x hilfreich)

Zitat (von car4000):
Da würde mich aber wirklich interessieren, wie es sich dann verhält.


Vorhandene Werte müssen entweder herausgegeben, oder zu Geld gemacht werden (Darlehen/Verkauf...).
Hat man alles verprasst, die Villa ist abgefackelt, oder der Bugatti im See versenkt, siehe weiter unten.

Zitat (von Alex1979):
Aber es muss doch auch rechtliche Grundlagen dazu geben.

Im Gesetzbuch wird ja nicht stehen „da der Fall ohnehin unwahrscheinlich ist, legt sich der Staat dazu nicht fest".


Die gibt es und steht sogar ausführlich in dem von Dir verlinkten Artikel.
Der Herausgabeanspruch für den "echten" Erben, ergibt sich aus §2018 BGB, die "beschränke Haftung" des unrechtmäßigen Erben aus §2021 BGB.
Um §2018 & §2021 BGB richtig verstehen zu können, muss man in §812 BGB ff bis §818 (3) BGB schauen.

-- Editiert von spatenklopper am 12.05.2020 12:15

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47755 Beiträge, 16871x hilfreich)

Zitat:
Im Gesetzbuch wird ja nicht stehen „da der Fall ohnehin unwahrscheinlich ist, legt sich der Staat dazu nicht fest".


Nein, der Fall ist sogar gesetzlich geregelt. Dein Beispiel in Antwort#4 ist jedoch völlig überzogen.

Grundsätzlich passiert so etwas auch, aber eher selten, weil irgendein Bekannter aus der Versenkung erscheint und ein Testament aus dem Hut zaubert. Ein eher typisches Beispiel ist vielmehr, dass der Erblasser sein Testament so gut versteckt hat, dass es erst Jahre später beim Aufräumen gefunden wird.

Zurück zur gesetzlichen Grundlage:
Sollte irgendwann doch noch ein Testament gefunden werden, so muss das Nachlassgericht einen bereits erteilten Erbschein nach § 2361 BGB wieder einziehen.

Für den Herausgabeanspruch des wirklichen neuen Erben gegenüber dem vermeintlichen alten Erben gilt der § 2362 BGB. Dieser Herausgabeanspruch richtet sich nach den Vorschriften über die ungerechtfertigte Bereicherung (§ 2021 BGB).

Der vermeintliche alte Erbe muss daher nicht fürchten, dass er plötzlich überschuldet ist, falls ein wirklicher Erbe auftaucht und er das Erbe gar nicht mehr herausgeben kann, z.B. weil er das Geld längst ausgegeben hat.

1x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Alex1979
Status:
Schüler
(386 Beiträge, 121x hilfreich)

Ich habe vor, einen Teil des Geldes in die Abzahlung meines Wohnungskredites zu investieren.

Dann ist das Geld bei der Bank fest gebunden.

Wenn dann ein plötzlicher Erbe auftaucht, will ich wissen was dann geschieht.

Bin ich gezwungen, die Wohnung zu verkaufen, um dem dann die Summe auszahlen zu können?

Die Wohnung habe ich mir schon Jahre vorher zu meiner Altersvorsorge gekauft.


-- Editiert von Alex1979 am 12.05.2020 13:11

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
Alex1979
Status:
Schüler
(386 Beiträge, 121x hilfreich)

Und vielleicht weiß noch jemand wie es sich verhält in meiner anderen Fragestellung. Wie viele „Erbgenerationen" der Erbe noch für vorherige Erbfälle der Verstorbenen haftet bzgl der gleichen Problematik (plötzlich auftauchende wahre Erben).

0x Hilfreiche Antwort

#13
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10748 Beiträge, 4227x hilfreich)

Zitat (von Alex1979):
Bin ich gezwungen, die Wohnung zu verkaufen, um dem dann die Summe auszahlen zu können?


Wenn Du Deine Wohnung verkaufen müsstes, wenn Du nichts erben würdest, ja dann ist es so, aber dann hat es nichts mit einem zurückgeforderten Erbe zu tun.

Normalerweise ist es aber so, dass man mit nicht völlig überschuldetem, oder einer Bauruine als Eigentum, bei der Bank entsprechenden Kredit bekommt.
Damit wärst Du im schlimmsten Fall wieder an dem Punkt "vor dem Erbe".

Zitat (von Alex1979):
Und vielleicht weiß noch jemand wie es sich verhält in meiner anderen Fragestellung.


Das hat nichts mit Erbgenerationen zu tun, ansonsten würde jeder tödliche Autounfall, bei dem mehrere Generationen in Fahrzeug sitzen das pure Erbchaos auslösen.
Es gelten schlicht die gesetzlichen (zeitlichen) Verjährungsfristen.

-- Editiert von spatenklopper am 12.05.2020 14:36

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
aspergius
Status:
Praktikant
(931 Beiträge, 226x hilfreich)

Wie ist es zu werten, wenn der vermeintliche Erbe den fälschlich geerbten Wald verkauft und sich dafür eine genauso teures Einfamilienhaus kauft? Der ursprüngliche Wald ist ja nicht mehr vorhanden, wenn nach 25 Jahren ein neues Testament auftaucht und es einen neuen Erben gibt.

Signatur:

0x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
spatenklopper
Status:
Gelehrter
(10748 Beiträge, 4227x hilfreich)

Meiner Ansicht nach, muss das Haus dann, falls die Mittel nicht anders aufgebracht werden können, dran glauben, denn §818 (3) trifft in diesem Fall nicht zu.
Die Bereicherung (Haus) ist noch vorhanden.



-- Editiert von spatenklopper am 12.05.2020 15:46

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47755 Beiträge, 16871x hilfreich)

Zitat:
Bin ich gezwungen, die Wohnung zu verkaufen, um dem dann die Summe auszahlen zu können?


Das naheliegende wäre dann, dass man mit der Bank verhandelt um das Darlehen um die zuvor erfolgte Sondertilgung zu erhöhen.

Das Problem verstehe ich nicht wirklich, dann nach der Erhöhung des Darlehens bist Du wieder auf dem gleichen Stand wie ohne Erbe. Welches Problem sollte die Bank damit haben?

Außerdem hat man als einziges Kind mindestens den Anspruch auf den Pflichtteil in Höhe der Hälfte des Erbes. Das sollte das Problem der Herausgabe weiter verringern.

Zitat:
Wie viele „Erbgenerationen" der Erbe noch für vorherige Erbfälle der Verstorbenen haftet bzgl der gleichen Problematik (plötzlich auftauchende wahre Erben).


Es gilt alleine die zeitliche Komponente, d.h. auf die Zahl der Erbfälle kommt es nicht an.

Zitat:
Wie ist es zu werten, wenn der vermeintliche Erbe den fälschlich geerbten Wald verkauft und sich dafür eine genauso teures Einfamilienhaus kauft? Der ursprüngliche Wald ist ja nicht mehr vorhanden, wenn nach 25 Jahren ein neues Testament auftaucht und es einen neuen Erben gibt.


Auch da sollte es möglich sein, das Haus entsprechend zu beleihen.

-- Editiert von hh am 12.05.2020 16:54

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 269.983 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
109.114 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen