Auskunft auf Pflichtteil durchsetzen - wer zahlt Anwaltskosten?

9. Februar 2007 Thema abonnieren
 Von 
mazi
Status:
Beginner
(93 Beiträge, 36x hilfreich)
Auskunft auf Pflichtteil durchsetzen - wer zahlt Anwaltskosten?

Liebe Mitleserinnen und Mitleser,
Mich würde ganz brennend interessieren, ob es sein kann, dass ich selbst auf den Anwaltskosten sitzen bleibe ??
Der Fall:
Vater Ende 2005 verstorben
Lt. Testament erbt eine Sekte
Juli 2006 fordere ich unter Fristsetzung eine Auskunft zum Pflichtteilsanspruch nach §2314
Nach abgelaufener Frist teilt mir der Erbe mit sie könnten mir keine Auskunft erteilen.
Bereits zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Erbe doch im Verzug ?!
Auf anraten eines Notars habe ich zwisschenzeitlich einen Fachanwalt für Erbrecht mit der Durchsetzung beauftragt.
Nur tröpfchenweise sind die Erben bereit Auskunft zu erteilen. Trotz wiederholter Aufforderungen wurde bislang kein vollständiges Nachlassverzeichnis durch den Erben erstellt.
Dafür habe ich nun einen saftigen Gebührenvorschuss an meinen Anwalt zu bezahlen. Auch der Erbe hat eine Rechnung bekommen, was ja wegen dem Verzug auch in Ornung ist.
Aber wie stehts mit meinen Kosten?
Kann ich die vom Erben zurückverlangen?
Wenn ich wegen Verzug einen Anwalt beauftragen muß so muß der Erbe die Kosten tragen wurde mir im Notariat gesagt.
Vielleicht kann mir jemand mehr zu diesem Thema mitteilen???

Gruß mazi




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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47303 Beiträge, 16759x hilfreich)

Wenn ich wegen Verzug einen Anwalt beauftragen muß so muß der Erbe die Kosten tragen wurde mir im Notariat gesagt.

Das sehe ich auch so.

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
mazi
Status:
Beginner
(93 Beiträge, 36x hilfreich)

Sicher denkt hier der/die eine oder andere wieso fragt der nicht seinen Rechtsanwalt selber?
Das werde ich ganz sicher bei unserer nächsten Zusammenkunft auch ansprechen. Bis dahin ist mir eine Zweitmeinung sehr wichtig.
Gruß zum Wochenende
mazi

9x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
mazi
Status:
Beginner
(93 Beiträge, 36x hilfreich)

Hallo,
mich hätte noch interessiert, ob mein Einspruch gegen die Richtigkeit des Testamentes einen Einfluß auf mein Verlangen nach Pflichtteilsauskunft hinsichtlich einem Verzug haben kann.
Bzw., ob meine während meines Verlangens nach Pflichtteilauskunft noch laufende Einspruchsfrist den Erben von seiner Pflicht auf Auskunft befreit und somit kein Verzug vorliegen könnte.
http://www.123recht.net/graphx/smilies/sonstige_152.gif

schöne Grüße
mazi

4x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
justice005
Status:
Unparteiischer
(9555 Beiträge, 2352x hilfreich)

Der Rechtsanwalt sollte Stufenklage erheben und zwar zunächst auf Auskunft und dann auf Zahlung des Pflichtteils. Die kosten muß im Falle des Siegens der Gegner klagen.

Es kommt aber auch in Betracht das Testament anzufechten. Es soll ja Sekten geben, die mittels Gehirnwäsche an Testamente kommen. Das wird allerdings ein schwieriges Unterfangen und die fehlerhafte freie Willensäußerung bei testamentabfassung zu beweisen, ist alles andere als einfach.

Gruß Justice

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
guest123-1062
Status:
Student
(2846 Beiträge, 906x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
mazi
Status:
Beginner
(93 Beiträge, 36x hilfreich)

...ob mein Einspruch gegen die Richtigkeit des Testamentes...
Wenn ich mich hier nicht richtig ausgedrückt habe bitte ich mir das nachzusehen. Gemeint ist, dass ich beim Nachlassgericht meine Zweifel an der Echtheit des Testamentes schriftlich mitgeteilt hatte. Nachdem man dann für ein Gutachter 1500¤ Vorschuss verlangt hatte und sowieso kein großes Erbe zu erwarten war habe ich letztlich in der Sache nicht weiterverfolgt.
mazi

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