Auskunftpflicht gegen Miterben

13. Juli 2008 Thema abonnieren
 Von 
geo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Auskunftpflicht gegen Miterben

Hallo,
mein verstorbener Vater heiratete vor seinem Tod ein zweites mal.
Aus erster Ehe gibt es 9 Kinder, aus der zweiten Ehe gibt es keine leiblichen und keine adoptierten Kinder aber von der 2.Ehefrau 6 eigene Kinder.
Mein Vater und seine 2. Ehefrau beerbten sich mit einem Berliner Testament gegenseitig und regelten darin auch die Verteilung der Erbmasse nach ihrem Tode für die Kinder.
Eigentlich gab es als Erbmasse nichts ausser ein Haus das in erster Ehe gebaut wurde und zu je 50% meinem Vater und mir gehörte. Diesen Anteil kaufte ich von meinem Vater 3 Monate nach dem notarielem Abschluß des Berliner Testaments von dem bis zum Tod der beiden niemand wusste. Folglich blieb als Erbmasse nur das Kapital aus dem Hausverkauf.
Man müsste nun sehr naiv sein wenn man das Testament heute liest und nicht merkt das es sehr bedacht war, wo da steht "der Anteil vom Haus geht an die eigenen Kinder und alles sonstige Vermögen an die Kinder der 2 Frau".
Vermutlich blieb zum Tod der beiden nur eine kleine Summe übrig, von der das Bestattungsunternehmen usw. bezahlt wurde.
Weder die leiblichen noch die angeheirateten Kinder haben bisher einen Erbschein beantragt.
Nun meine eigentliche Frage:
Die Kinder der 2. Frau verlangen nun von mir persönliche Unterlagen meines Vaters um zu schauen ob es sich rentiert das Erbe anzutreten.
Eigentlich ist aus diesen Unterlagen nichts ersichtlich, dennoch möchte ich diese ohne Erbschein nicht heraus geben.
Vielen Dank für eure Antworten
geo

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"Das sogenannte Berliner Testament kann sehr hinterlistig sein."

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3 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
guest123-2110
Status:
Praktikant
(517 Beiträge, 206x hilfreich)

--- editiert vom Admin

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
geo
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

erstmal Danke für die schnelle Antwort Pawel Piekowitzsch.
Ja ich habe Zahlungsnachweise, da ein Drittel des Kaufpreises in monatlichen Raten erfolgte.
Diese Nachweise wurden auch von den Kindern der 2. Frau angefordert.
Da ich denke das ich ein ehrlicher Mensch bin, müsste ich eigentlich die ganze Geschichte erzählen, was aber vermutlich den Rahmen dieses Forums sprengen würde und ich weiss das letztendlich nur Fakten zählen.


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"Das sogenannte Berliner Testament kann sehr hinterlistig sein."

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Exitone
Status:
Beginner
(75 Beiträge, 21x hilfreich)

Hallo
Auskunftspflicht besteht natürlich nicht, du musst dir aber im klaren sein, das du dich auf eine sehr schmutzge Sache einlässt. Sollte also einer deiner Halbgeschwister dir eine Unterschlagung vorwerfen wird es dir sehr viele Nerven kosten. Du kannst dir garnicht vorstellen zu was Menschen fähig sind. Recht werden die nicht bekommen, auch nicht von offizieller Seite. Können in der Zeit allerdings dir das Leben zur Hölle machen.

Habe dieses in den letzten 5 Jahren in ähnlicher Art erlebt. Ich wünsche dir viel Glück.

Gruß EXE

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