Darlehen eines Erben an die Erbengemeinschaft

26. Juli 2020 Thema abonnieren
 Von 
go552856-38
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Darlehen eines Erben an die Erbengemeinschaft

Hallo Zusammen,

ich bin zusammen mit der Witwe meines Vaters Erbe meines Vaters geworden. Meine Geschwister haben ausgeschlagen, so dass außer uns keine weiteren Erben erster Ordnung bestehen. Einen Erbschein haben wir jedoch noch nicht, darauf warten wir seit längerem.

Jetzt ist das Konto meines verstorbenen Vaters überzogen und wir haben eine Aufforderung bekommen, die Überziehung auszugleichen. Zudem ist es für den Einzug von Darlehensraten wichtig, dass auf dem Konto Deckung besteht.

Da wir ohne Erbschein bislang nicht in der Lage waren bestehende Vermögensgegenstände zu liquidieren, ist es nun notwendig privates Geld zum Ausgleich einzubringen. Die Miterbin ist dazu jedoch nicht in der Lage, so dass ich das übernehmem muss und dazu einen Privatdarlehensvertrag aufsetzen möchte.

Das Problem ist nun, dass ich nicht sicher bin, wer für die Erbengemeinschaft rechtsgültig unterschreiben kann. Was würde passieren, wenn ich zusammen mit der Witwe meines Vaters für die Erbengemeinschaft unterschreiben würde, dann das Nachlassgericht aber wider Erwarten doch zu einem abweichenden Ergebnis kommen würde? Es ist äußerst unwahrscheinlich, aber was wäre wenn noch ein weiterer Erbe hinzukommen würde?

Ich würde den Darlehensbetrag direkt auf das Konto meines verstorbenen Vaters überweisen und in den Verwendungszweck "Darlehen an Erbengemeinschaft" eintragen. Steht allein damit später außer Frage, dass ich ein Recht auf Rückzahlung habe, wie auch immer der Erbschein aussieht? Was ist mit dem vereinbarten Zinssatz und der Fälligkeit? Wäre ein weiterer Erbe ebenso auf die Vereinbarung im Darlehensvertrag gebunden?

Wenn ihr Tipps für mich habt, wie man die Sache rechtssicher regeln kann, wäre ich euch sehr dankbar.

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