ERbverzicht gegen Abfindung - ist die Abfindung als Schenkung zu sehen?

29. Oktober 2019 Thema abonnieren
 Von 
quiddje
Status:
Master
(4256 Beiträge, 2422x hilfreich)
ERbverzicht gegen Abfindung - ist die Abfindung als Schenkung zu sehen?

Der Fall:
Vater Victor hat mit Tochter Petra einen Erb- und Pflichtteilsverzicht notariell vereinbart: Gegen Zahlung einer Abfindung in Höhe von etwa 1/3 des aktuellen Vermögens von Victor hat Petra auf sämtliche Ansprüche verzichtet. Petras Bruder Egon hat dem Vertrag ebenfalls zugestimmt.
Petra und Egon sind die einzigen gesetzlichen Erben des Victor, der Eigentümer eines hübschen Häuschens ist.

Ein Jahr später stirbt Victor und es wird festgestellt, dass das Erbe aufgrund eines zwischenzeitlich eingetretenen Schadens am Hausgrundstück (z.B. Öltank ausgelaufen und keine Versicherung -> Bodenaustausch kostet Unsummen) leicht überschuldet ist - ohne die Zahlung an Petra vor einem Jahr wäre immerhin ein kleines Plus da.
1. Hat Egon einen Anspruch á la Pflichtteilsergänzungsanspruch an Petra - a) wenn er das Erbe ausschlägt oder b) wenn er das Erbe annimmt? Anders gesagt: kann die Abfindung auf Petras Verzicht als Schenkung angesehen werden??
2. Haben die Gläubiger von Victor bei Ausschlagung durch Egon einen Anspruch an Petra?

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47915 Beiträge, 16932x hilfreich)

zu 1 a) Wer ein Erbe ausschlägt hat auch keinen Pflichtteilsanspruch.
zu 1 b) Da die Abfindung keine Schenkung ist, hat Egon auch dann keine Ansprüche.
zu 2) Nein

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