Erben Vorerben

9. April 2008 Thema abonnieren
 Von 
zogit
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 1x hilfreich)
Erben Vorerben

Nachdem Tod meines Vaters war meine Mutter Vorerbin, d.h. sie hatte das Nutzungsrecht und bezog Zinsen und Dividenden.

Nach dem Tod meiner Mutter war ich Alleinerbe bzgl. des Privatvermögens meiner Mutter, das Erbe meines Vaters wurde zwischen mir und meinen Halbbrüdern aufgeteilt. Wie verhält sich der Sachverhalt bei der Erbschaftssteuer. Sind das zwei getrennte Erbfälle mit jeweils geltenden Freibeträgen oder werden in meinem Fall das ganze als ein Erbe behandelt?

Wäre schön wenn jemand dazu Informationen hat

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
nataly
Status:
Lehrling
(1238 Beiträge, 606x hilfreich)

c

-- Editiert von nataly am 09.04.2008 19:21:33

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
nataly
Status:
Lehrling
(1238 Beiträge, 606x hilfreich)

Wie lange liegen denn die Todesfälle (Vater, Mutter) auseinander?

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
nataly
Status:
Lehrling
(1238 Beiträge, 606x hilfreich)

Siehe § 6 ErbStG :

§ 6 Vor- und Nacherbschaft
(1) Der Vorerbe gilt als Erbe.
(2) 1Bei Eintritt der Nacherbfolge haben diejenigen, auf die das Vermögen übergeht, den Erwerb als vom Vorerben stammend zu versteuern. 2Auf Antrag ist der Versteuerung das Verhältnis des Nacherben zum Erblasser zugrunde zu legen. 3Geht in diesem Fall auch eigenes Vermögen des Vorerben auf den Nacherben über, sind beide Vermögensanfälle hinsichtlich der Steuerklasse getrennt zu behandeln. 4Für das eigene Vermögen des Vorerben kann ein Freibetrag jedoch nur gewährt werden, soweit der Freibetrag für das der Nacherbfolge unterliegende Vermögen nicht verbraucht ist. 5Die Steuer ist für jeden Erwerb jeweils nach dem Steuersatz zu erheben, der für den gesamten Erwerb gelten würde.
(3) 1Tritt die Nacherbfolge nicht durch den Tod des Vorerben ein, gilt die Vorerbfolge als auflösend bedingter, die Nacherbfolge als aufschiebend bedingter Anfall. 2In diesem Fall ist dem Nacherben die vom Vorerben entrichtete Steuer abzüglich desjenigen Steuerbetrags anzurechnen, welcher der tatsächlichen Bereicherung des Vorerben entspricht.
(4) Nachvermächtnisse und beim Tode des Beschwerten fällige Vermächtnisse stehen den Nacherbschaften gleich.

1x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
zogit
Status:
Frischling
(40 Beiträge, 1x hilfreich)

Mein Vater ist vor 25 Jahren gestorben.

Allen beteiligten (mir und meinen Halbbrüdern sowie dem heutigen Testamentsvollstrecker/Nachlassverwalter - der erste ist bereits verstorben) ist nicht wirklich klar wie das damals nach dem Tod meines Vaters wirklich steuerlich geregelt wurde.

Nach dem Tod meiner leiblichen Mutter habe ich mich bezüglich des Privatvermögens meiner Mutter gegenüber dem zuständigen Notar als Alleinerbe erklärt (habe Ihm aber den Sachverhalt erläutert und als Erbsumme das Privatvermögen meiner Mutter angegeben)

Das Vermögen meines Vaters wurde unter uns Geschwistern aufgeteilt. Der Nachlassverwalter hat noch einen Betrag für potentielle Erbschaftssteuer zurückbehalten.

Nachdem nach fast einem Jahr seitens des Finanzamts keine Reaktion kam, habe ich dort vorgesprochen und den Sachverhalt erläutert, auch bezüglich des Vermögens meines Vaters. Reaktion war nur Achselzucken. Später kam dann die Aufforderung zur Abgabe der Erbschaftssteuer.

Dies habe ich dann auch gemacht und alle privaten Bankverbindungen und Vermögenswerte meiner Mutter angegeben.
Da mir der Sachverhalt bzgl. des Erbe meines Vaters nicht klar war, habe ich für das Finanzamt eine Erklärung abgegeben die beinhaltet hat wann und wo mein Vater gestorben ist, welches Finanzamt damals zuständig war, sowie Name und Adresse des Testamentsvollstreckers, sowie den Hinweis das ich noch Halbbrüder habe.

Darauf hin bekam ich einen Steuerbescheid, bei dem das Vermögen meines Vater nirgendwo auftaucht und laut dem Finanzamt rechtskräftig ist.

Ist damit die Angelegenheit für mich abgeschlossen?
Kann das Finanzamt noch Nachforderungen stellen, oder muss ich auf Verjährung hoffen?
Ich habe gegenüber dem Finanzamt keine Informationen verheimlicht - ob das ganze Prozedere korrekt war - da habe ich so meine Zweifel

1x Hilfreiche Antwort

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