Erbengemeinschaft Pflegeheimkosten

5. Juni 2024 Thema abonnieren
 Von 
Luzisteffi
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)
Erbengemeinschaft Pflegeheimkosten

Hallo,
Es besteht eine Erbengemeinschaft aus Vater und 2 Söhnen. Es gibt ein Haus mit 3 Wohnungen von denen 2 vermietet sind und in einer wohnt der eine Sohn. Der Vater kam ins Pflegeheim und die Kosten für das Heim sind trotz der beiden Mieteinnahmen nicht gedeckt. Der Sohn der im Haus wohnt soll nun ebenfalls einen vollen Mietpreis zahlen obwohl ihm das Haus anteilig gehört. Der Bruder der nicht im Haus wohnt beteiligt sich finanziell an den Heimkosten nicht. Er sagt er muss nichts zahlen, da er nicht im Haus wohnt und die Kosten mit dem Mietpreis des Bruders gedeckt wären. Ist das so richtig? Kann der Bruder sich da komplett raus nehmen?

Testament oder Erbe?

Testament oder Erbe?

Ein erfahrener Anwalt im Erbrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Erbrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



7 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(48064 Beiträge, 16974x hilfreich)

Zitat (von Luzisteffi):
Der Sohn der im Haus wohnt soll nun ebenfalls einen vollen Mietpreis zahlen obwohl ihm das Haus anteilig gehört.

Wenn der Eigentumsanteil dem Anteil der von ihm bewohnten Wohnung am gesamten Haus entspricht, dann muss er keine Miete zahlen, sofern die Mieteinnahmen alleine dem Vater zustehen.

-- Editiert von User am 5. Juni 2024 17:28

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Luzisteffi
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Also es ist ja ein Haus mit 3 Wohnungen die alle 3 gleich groß sind. Würde heißen, dass die Wohnung dem Anteil entspricht der dem Sohn in der Erbengemeinschaft zustehen?
Aber wer muss dann für die Differenz der Pflegeheimkosten aufkommen die durch die beiden vermieteten Wohnungen dennoch nicht ausgeglichen sind? Es wären abzüglich der Zahlung durch Pflegeversicherung und den beiden Mieteinnahmen noch über 1000 Euro die dazu gezahlt werden müssten.

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
Besserweiß
Status:
Praktikant
(766 Beiträge, 255x hilfreich)

Verdienst Du und Dein Bruder denn über 100 000€ im Jahr?

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Luzisteffi
Status:
Frischling
(3 Beiträge, 0x hilfreich)

Definitiv nicht ich habe ein monatliches netto Einkommen von 2400€. Bei meinem Bruder dürften es nicht viel mehr sein.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3672 Beiträge, 586x hilfreich)

Der Vater hat ein Schonvermögen von 10 000 €, was darüber ist, muss für die Heimkosten verwendet werden.
Wenn keine Lösung gefunden wird, bleibt nur der Verkauf des Hauses.
Bei einem Einkommen unter 100 000 €, müssen Kinder keinen Elternunterhalt bezahlen.

-- Editiert von User am 5. Juni 2024 18:47

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(48064 Beiträge, 16974x hilfreich)

Zitat (von Luzisteffi):
Würde heißen, dass die Wohnung dem Anteil entspricht der dem Sohn in der Erbengemeinschaft zustehen?

Wie hoch der Anteil des Sohnes an der Erbengemeinschaft ist, weiß ich nicht. Wenn sein Anteil an der Erbengemeinschaft z.B. nur 1/4 beträgt, er aber 1/3 des Hauses nutzt, dann können die anderen Erben verlangen, dass er für das 1/12, was er mehr nutzt als sein Erbanteil beträgt Miete zahlt.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
cruncc1
Status:
Richter
(8152 Beiträge, 4538x hilfreich)

Zitat (von Luzisteffi):
Aber wer muss dann für die Differenz der Pflegeheimkosten aufkommen die durch die beiden vermieteten Wohnungen dennoch nicht ausgeglichen sind?

Der Vater.

Ggf. muss eine Wohnung/das Haus verkauft werden um die Pflegeheimkosten zu zahlen.

0x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 272.954 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
110.243 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen