Hallo,
folgender Fall. Person X (Urgroßmutter) erbt Person Y (Enkel) eine beachtliche Summe Geld. Person Y muss aber laut Testament Person Z (Tochter des Enkel) den größten Teil abgeben, erzählt Person Z aber nichts von dem Erbe und gibt das Geld aus.
Was für Strafen werden folgen?
-- Editier von rantik am 10.06.2017 16:54
-- Editier von rantik am 10.06.2017 16:54
Erbrecht Mutter u. Tochter
10. Juni 2017
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Frage vom 10. Juni 2017 | 16:48
Von
Status: Frischling (16 Beiträge, 0x hilfreich)
Erbrecht Mutter u. Tochter
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#1
Antwort vom 10. Juni 2017 | 22:46
Von
Status: Richter (8335 Beiträge, 4582x hilfreich)
Zitat:erzählt Person Z aber nichts von dem Erbe und gibt das Geld aus.
Z wird vom Nachlassgericht vom Inhalt des Testaments informiert. Woher y das Geld hernimmt, ist dessen Problem.
#2
Antwort vom 11. Juni 2017 | 07:28
Von
Status: Frischling (16 Beiträge, 0x hilfreich)
Zitat:Zitat:erzählt Person Z aber nichts von dem Erbe und gibt das Geld aus.
Z wird vom Nachlassgericht vom Inhalt des Testaments informiert. Woher y das Geld hernimmt, ist dessen Problem.
Bedeutet, dass Person Y das Geld in jedem Fall zurück zahlen muss?
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#3
Antwort vom 11. Juni 2017 | 14:48
Von
Status: Richter (8335 Beiträge, 4582x hilfreich)
Zitat:Bedeutet, dass Person Y das Geld in jedem Fall zurück zahlen muss?
Diese Frage ist wohl nicht Ernst gemeint oder?
Selbstverständlich hat Person Z einen Anspruch auf Zahlung gemäß dem Testament.
-- Editiert von cruncc1 am 11.06.2017 14:50
#4
Antwort vom 11. Juni 2017 | 20:27
Von
Status: Unbeschreiblich (48670 Beiträge, 17151x hilfreich)
Ein Problem bekommt Z dann, wenn Y Privatinsolvenz anmeldet. In so einem Fall kann der Anspruch tatsächlich weg sein.
#5
Antwort vom 12. Juni 2017 | 14:25
Von
Status: Frischling (16 Beiträge, 0x hilfreich)
ZitatEin Problem bekommt Z dann, wenn Y Privatinsolvenz anmeldet. In so einem Fall kann der Anspruch tatsächlich weg sein. :
Also wird es nicht so weit kommen, dass Person Y Privatinsolvenz anmelden muss, um Person Z das Geld zurückzuzahlen? Was wenn von dem Geld nichts mehr übrig ist und Person Y nicht zahlen kann? Pfändung und Haftstrafe möglich?
LG
-- Editiert von rantik am 12.06.2017 14:25
-- Editiert von rantik am 12.06.2017 14:27
#6
Antwort vom 12. Juni 2017 | 15:52
Von
Status: Gelehrter (11359 Beiträge, 4316x hilfreich)
ZitatEin Problem bekommt Z dann, wenn Y Privatinsolvenz anmeldet. In so einem Fall kann der Anspruch tatsächlich weg sein. :
Hat Y in einem solchen Fall nicht eine Unterschlagung begangen?
Damit dürfte die Restschuldbefreiung doch versagt werden.
#7
Antwort vom 12. Juni 2017 | 16:24
Von
Status: Unbeschreiblich (48670 Beiträge, 17151x hilfreich)
Zitat:Was wenn von dem Geld nichts mehr übrig ist und Person Y nicht zahlen kann? Pfändung und Haftstrafe möglich?
Pfändung ja, Haftstrafe nein.
Zitat:Hat Y in einem solchen Fall nicht eine Unterschlagung begangen?
Unterschlagung (§ 246 StGB ) kann nicht vorliegen, weil es nicht um eine bewegliche Sache geht. Wenn man eine Straftat prüfen wollte, dann wäre Untreue (§ 266 StGB ) zu prüfen.
Nach meiner Auffassung ist aber auch der § 266 StGB nicht erfüllt, da kein besonderes Treueverhältnis bezüglich fremder Vermögensinteressen vorliegt, wenn ein Vermächtnis zu erfüllen ist.
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