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Erbschein reicht Kopie ?

 Von 
Sonne40
Status:
Frischling
(12 Beiträge, 0x hilfreich)
Erbschein reicht Kopie ?

Hallo ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen und zwar ich bin neben meinen zwei Geschwistern stellvertretend für meinen Verstorbenen Vater zum Miterben berufen

einer der Söhne hat den Erbschein beantragt und dort sind alle ja namentlich genannt

jetzt müssten wir Hilfe bei der Ausfindig machung von werten leisten uns liegt aber nur eine Kopie des Erbscheins vor

reicht das um Auskunft zu erhalten in Kombination mit dem Personalausweis ?

Oder muss man im besitz der Originalen abschrift sein die ja nur der Sohn meines Opas hat

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Vater Erbschein Auskunft


6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Ratsuchender@123net
Status:
Lehrling
(1448 Beiträge, 290x hilfreich)

In der Regel reicht die Vorlage einer Ablichtung des Erbscheines aus, um Auskünfte zu erhalten.

Allerdings ist nicht klar, weshalb nicht jeder Miterbe eine Ausfertigung des Erbscheines erhalten hat. Wurde dieses denn nicht in dem Erbscheinsverfahren so beantragt?

Falls dem nicht so ist, sollte jetzt noch ein Antrag auf Erstellung einer Ausfertigung nachgeholt werden, damit man im Zweifel im Besitz eines Originals ist.

-- Editiert von Ratsuchender@123net am 28.05.2019 21:28

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#2
 Von 
cruncc1
Status:
Junior-Partner
(5594 Beiträge, 3611x hilfreich)

Zitat:
reicht das um Auskunft zu erhalten in Kombination mit dem Personalausweis ?

Nein, Auskunft erhält man nur mit einer Ausfertigung des Erbscheins. Eine Ausfertigung des Erbscheins kann beim zuständigen Nachlassgericht beantragt werden.
Zitat:
Falls dem nicht so ist, sollte jetzt noch ein Antrag auf Erstellung einer Ausfertigung nachgeholt werden, damit man im Zweifel im Besitz eines Originals ist.

Eine Ausfertigung ist eine Ausfertigung - das Original des Erbscheins ist und bleibt beim Nachlassgericht.

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#3
 Von 
Ratsuchender@123net
Status:
Lehrling
(1448 Beiträge, 290x hilfreich)

Zitat (von cruncc1):
Nein, Auskunft erhält man nur mit einer Ausfertigung des Erbscheins.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass in meinem Falle bisher immer die Vorlage eine Ablichtung der Ausfertigung ausreichend war und ich das Original der Ausfertigung niemals vorlegen musste (beispielsweise bei der Bank).

Zitat (von cruncc1):
Eine Ausfertigung ist eine Ausfertigung - das Original des Erbscheins ist und bleibt beim Nachlassgericht.

Das ist natürlich richtig. Ich meinte - und da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt -, dass ein Antrag auf Erteilung einer Ausfertigung des Erbscheines gestellt werden sollte, damit man im Besitz einer eigenen Ausfertigung des Erbscheins im Original ist.

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#4
 Von 
cruncc1
Status:
Junior-Partner
(5594 Beiträge, 3611x hilfreich)

Zitat:
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass in meinem Falle bisher immer die Vorlage eine Ablichtung der Ausfertigung ausreichend war und ich das Original der Ausfertigung niemals vorlegen musste (beispielsweise bei der Bank).

Das mag sein. Wir schreiben hier in einem Rechtsforum und Fakt ist, dass rechtlich gesehen, eine Ausfertigung des Erbscheins vorgelegt werden muss. Eine Kopie oder beglaubigte Abschrift reicht nicht aus.

-- Editiert von cruncc1 am 28.05.2019 22:10

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#5
 Von 
Mr.Cool
Status:
Schlichter
(7969 Beiträge, 3303x hilfreich)

Manche Banken verlangen auch die Vorlage der Sterbeurkunde zusätzlich zum Erbschein und geben vorher keine Auskunft. Andere sind mit einer Kopie des Erbscheins zufrieden. Die Bandbreite der Anforderungen ist völlig unklar.

Signatur:Vernunft ist wichtiger als Paragraphen
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#6
 Von 
Ratsuchender@123net
Status:
Lehrling
(1448 Beiträge, 290x hilfreich)

Zitat (von cruncc1):
Wir schreiben hier in einem Rechtsforum und Fakt ist, dass rechtlich gesehen, eine Ausfertigung des Erbscheins vorgelegt werden muss. Eine Kopie oder beglaubigte Abschrift reicht nicht aus.

Welche Rechtsgrundlage soll denn beispielsweise eine Geschäftsbank dazu verpflichten, sich für Auskünftsansprüchen von Erben eine Erbscheinsausfertigung im Original vorlegen zu lassen?

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