Hauskauf auf Mutter, bezahlung über mich

9. Juli 2023 Thema abonnieren
 Von 
Cargolog
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Hauskauf auf Mutter, bezahlung über mich

Hallo,

ich konnte 2014 eine Immobilie günstig beschaffen, allerdings nicht auf mich kaufen. Meine Mutter ist eingesprungen und hat den Hauskauf und Kredit auf sich genommen. Ich habe seitdem alle Zahlungen nachweislich übernommen,:
Krediteate
Sämtliche Versicherungen
Steuern
Wasser/Abwasser
Alles was anfälkt.
Jetzt wo ich meine Probleme geklärt habe und nun das Haus auf mich überschreiben könnte, stellt sich meine Mutter quer und will davon nichts wissen. Auch mein Angebot ein Testament zu verfassen in dem das Haus mir allein (habe noch einen Bruder)vererbt wird hat sie abgelehnt auch eine Schenkung will sie nicht in Betracht ziehen.
Ich habe 50.000 in das Haus investiert und den Kredit seitdem abbezahlt (sind noch 4Jahre)
Habe ich jetzt alles verloren??

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
3113
Status:
Praktikant
(558 Beiträge, 122x hilfreich)

Wenn die Mutter allein im Grundbuch steht, sieht es schonmal schlecht für Sie aus

Signatur:

3113

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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118591 Beiträge, 39597x hilfreich)

Ich nehme an, das das ganze Konstrukt nicht in einem notariellen Vertrag festgehalten wurde?



Zitat (von Cargolog):
Habe ich jetzt alles verloren??

Nö, höchstwahrscheinlich nur das Haus und das damit verbundene Geld ...
Der betrogene Betrüger ... ein Klassiker ...



Zitat (von Cargolog):
Meine Mutter ist eingesprungen und hat den Hauskauf und Kredit auf sich genommen.

Sie ist also Eigentümerin ...



Zitat (von Cargolog):
Ich habe seitdem alle Zahlungen nachweislich übernommen,:

Dürfte dann als Schenkung / Unterhalt zu werten sein, bzw. wenn man selber darin wohnt als (Anteilsweise) Nutzungsentschädigung.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
Anami
Status:
Unbeschreiblich
(31555 Beiträge, 5573x hilfreich)

Zitat (von Cargolog):
Habe ich jetzt alles verloren??
Nö. Zunächst hast du zumindest noch nichts geerbt, denn deine Mutter lebt ja noch. Sogar quer stellen kann sie sich noch.
Was also hat das mit Erbrecht zu tun?

Signatur:

Ich schreibe hier nur meine Meinung.

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#4
 Von 
Cargolog
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

@3113
Das ist leider so.

@Harry van Sell
Nein wurde nicht notariell festgehalten

Nö, höchstwahrscheinlich nur das Haus und das damit verbundene Geld ...
Der betrogene Betrüger ... ein Klassiker ...

Finde ich jetzt hart mich einen betrogenen Betrüger zu nennen ohne Hintergrundwissen

Dürfte dann als Schenkung / Unterhalt zu werten sein, bzw. wenn man selber darin wohnt als (Anteilsweise) Nutzungsentschädigung

Genau das sagt sie jetzt auch.

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#5
 Von 
guest-12315.09.2023 08:23:49
Status:
Junior-Partner
(5465 Beiträge, 925x hilfreich)

Zitat:
ich konnte 2014 eine Immobilie günstig beschaffen, allerdings nicht auf mich kaufen.
Und warum nicht? Vielleicht lässt sich ja daraus eine Argumentation aufbauen.

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118591 Beiträge, 39597x hilfreich)

Zitat (von Cargolog):
Finde ich jetzt hart mich einen betrogenen Betrüger zu nennen ohne Hintergrundwissen

Ich rate mal ... Sinn und Zweck war die Verschleierung des Vermögens "Haus" gegenüber "Gläubigern" (Ex, Gerichtsvollzieher, Insolvenzverwalter, Steuerbehörde, ...) - was in aller Regel illegal ist.

Insofern sollte man sich auch bewusst sein, das man mit rechtlichen Schritten dann auch sein illegales handeln der Justiz offenbaren würde.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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