Immobilie: Schenkung dem Testament vorziehen

3. September 2008 Thema abonnieren
 Von 
asiaman
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 7x hilfreich)
Immobilie: Schenkung dem Testament vorziehen

Guten Morgen,
folgende Ausgangssituation:
3-Familienhaus mit Oma (verwitwet), Tochter mit Familie und Sohn in eigener Wohnung. Stirbt die Oma, ist mein Verständnis, dass das Haus an die Tochter und den Sohn geht. Es ist davon auszugehen, dass der Sohn (Sozialhilfe, alkoholkrank, will nach Thailand auswandern), sich ausbezahlen lassen will. Die Tochter wird sich dies nicht leisten können => Haus wird verkauft.
Gibt es eine Möglichkeit, dies zu umgehen und den Sohn trotzdem zufrieden zu stellen?
=> Ganzes Haus an die Tochter (oder Enkel) schenken und dem Sohn lebenslangen Nießbrauch geben?
=> Umwandlung der Wohnungen in Eigentumswohnungen (Schenkung) für Tochter und Sohn. Dritte Wohnung (aus steuerlichen Gründen) an die Enkel mit Nießbrauch für Oma?

Über die ein oder andere Idee bin ich dankbar!

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1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
sika0304
Status:
Schlichter
(7944 Beiträge, 2922x hilfreich)

Letzte Variante ist zwar sinnvoll, aber wird nur zu Problemen in der zukünftigen WEG führen.
Wenn die Tochter ein 3-Familienhaus erbt und dann 2 Wohnungen vermieten könnte, sehe ich eigentlich in der Finanzierung für den Auszahlungsbetrag keine Probleme.
Sinnvoll wäre also, die Tochter als Alleinerbin einzusetzen und sie zahlt dann den Bruder aus oder
besser noch: es gibt einen Erbverzichtsvertrag (Notar) Oma/Sohn und er erhält einen bestimmten Betrag (sofort, in Raten) - manchmal verzichten Erben für das schnelle Geld auf den größeren Pflichtanteil.

1x Hilfreiche Antwort

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