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Kauf/Verkauf auf Rentenbasis

21. Februar 2022 Thema abonnieren
 Von 
Twentyfour
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 0x hilfreich)
Kauf/Verkauf auf Rentenbasis

Hallo zusammen,
hätte mal eine Frage bezüglich Erbe / Rentenbasierender Hausverkauf...

Ich möchte gern in Zukunft im besten Fall nach dem ableben von meinem Opa das Haus übernehmen.
Mein Opa hat als Vorschlag den Rentenbasierenden Hauskauf empfohlen nur weis ich leider nicht ob das so viele Vorteile für mich hätte.

Leider kann ich mir nur nicht die eigene Miete von meiner Wohnung und das abzahlen des Hauses leisten. Somit wäre nur die Idee, dass er in ein betreutes Wohnen zieht....

Das Haus und Grundstück hat einen ungefähren Wert von 400.000 €
Mein Opa ist 86 Jahre Alt

Als Erbe nach dem ableben von meinem Opa gibt es mein Vater (leibliches Kind) und mein Onkel und noch eine Tante. (Onkel und Tante sollen nur Pflichtteil bekommen)

Was wäre wenn ich in das Haus ziehe und meinem Opa monatlich einen Betrag X Zahle und er nach bsp. 5 Jahren stirbt. Wäre das Haus dann meine oder wer würde dann in dem Fall jemand noch Anspruch auf das Erbe (Haus&Grundstück) haben??

Die Frage ist halt ob es für MICH die beste Variante wäre um an das Haus zu kommen!?

Vielen Dank



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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
bertram-der-bärtige
Status:
Lehrling
(1183 Beiträge, 98x hilfreich)

Zitat (von Twentyfour):
Wäre das Haus dann meine

Nö.
Mietzahlung verschafft kein eigentum.

Ordentlichen Kauf-Vertrag machen. Beim Notar. Mit allem drum und dran.

Signatur:

Ich weiß, dass ich nicht alles weiß. Manchmal ist es schön, nicht alles zu wissen.

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Twentyfour
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 0x hilfreich)

Okay ich dachte gelesen zu haben das es nach dem ableben in mein Eigentum über geht aber wenn dann trotzdem geerbt werden kann ist es schlecht.

Ist es möglich, dass er mir das Haus zb für 100000 verkauft obwohl es 400000 Wert ist und dann keine Ansprüche mehr bestehen?

0x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
hiphappy
Status:
Junior-Partner
(5274 Beiträge, 2420x hilfreich)

Und wieso jetzt nochmal ein Thread dazu?

Zitat (von Twentyfour):
Ist es möglich, dass er mir das Haus zb für 100000 verkauft obwohl es 400000 Wert ist und dann keine Ansprüche mehr bestehen?


Nein.
Die 300000 Schenkung könnten zurück gefordert werden.

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(44068 Beiträge, 15715x hilfreich)

Zitat (von Twentyfour):
Die Frage ist halt ob es für MICH die beste Variante wäre um an das Haus zu kommen!?


Die beste Variante für Dich um an das Haus zu kommen wäre, dass Dein Vater das Haus erbt und es Dir dann schenkt. Dann hättest Du nämlich bei der Schenkungssteuer einen Freibetrag von 400.000€. Wenn der Opa Dir das Haus direkt schenkt, beträgt der Freibetrag nur 200.000€, d.h. es wird Erbschafts- oder Schenkungssteuer fällig.

0x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Twentyfour
Status:
Frischling
(16 Beiträge, 0x hilfreich)

Okay aber dann müsste mein Vater oder Ich meinen Onkel und meiner Tante jeweils den Pflichtteil (bei 400.000) von jeweils 66.000 Euro bezahlen richtig?

0x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
Loni12
Status:
Student
(2442 Beiträge, 397x hilfreich)

Zitat (von Twentyfour):
Leider kann ich mir nur nicht die eigene Miete von meiner Wohnung und das abzahlen des Hauses leisten. Somit wäre nur die Idee, dass er in ein betreutes Wohnen zieht....

Und wer soll das bezahlen?
Möchte Opa überhaupt in betreutes Wohnen ziehen?

Gibt es eine Vorsorgevollmacht für ihn und wer hat diese?

Zitat (von Twentyfour):
Ist es möglich, dass er mir das Haus zb für 100000 verkauft obwohl es 400000 Wert ist und dann keine Ansprüche mehr bestehen?

Ansprüchen bestehen immer, vor allem dann, wenn das Sozialamt für Heimkosten aufkommen sollte.

0x Hilfreiche Antwort

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