Mutter als Pflegefall verstorben, Aufteilung des Erbes.

24. Juli 2022 Thema abonnieren
 Von 
Kanu22
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)
Mutter als Pflegefall verstorben, Aufteilung des Erbes.

Hallo,

angenommen, eine Mutter verstirbt, nach langer Pflege .

Sie hat ihren einen Sohn, damals das Haus samt Schulden überlassen. Das 2. Kind, die Tochter hat dies akzeptiert.
Und nur den Pflichtanteil bekommen. Damit der Sohn nicht in finanziellen Schwierigkeiten kommt.

Die Mutter lebte nach wie vor in dem Haus mit ihren Sohn. Mietfrei mit Wohnrecht.

Seit 10 Jahren, ist die Mutter ein Pflegefall.

Sie verstarb nun.

Seit dem Vorfall, wo die Mutter ein Pflegefall, zunächst Stufe 2 dann 4 wurde. Übergab sie ihren Sohn die Vollmacht von Konto.

Ab diesem Zeitpunkt, waren etwa 60 000 Euro auf ihr Sparkonto. Weil man damals reinblicken konnte bevor der Sohn das Kommando übernahm.

Die Rente mit 1500 + Pflegegeld und Pflegesachleistungen.

Am Anfang ging der Sohn noch auf Arbeit und brauchte 2 Mal am Tage Pflegedienste. Über 1 Jahr hat aber die Tochter freiwillig ohne Gegenleistung die Mutter nebenbei gepflegt.

Zuletzt, hat der Sohn und seine Frau die Mutter gepflegt, weil sie selbst in Rente waren.

Nun verstarb die Mutter.

Wie läuft es nun weiter. Was für Ansprüche hat wer, respektive Sohn und Tochter.

Es ist anzunehmen, dass der Sohn peu a peu das Konto leergeräumt hat. Und nicht auf einmal. Nur ein geringer Betrag für die Beerdigung. Falls ja was dann ?

1. Frage: was steht dem Sohn zu
Und was steht der Tochter zu?

2. Frage: was kann der Sohn unterschlagen, salopp ausgedrückt, und was geht auf keinen Fall im Kontext der Daten, bzw. Des Pflegegeld + Rente + Sparguthaben vor Pflegeeintritt der Mutter.

Oder was tun wenn der Sohn jeden Monat seit Pflege 1200 Euro angehoben hat. Und aussagt, dies hatte die Mutter an Verpflegung zusätzlich gebraucht?

Tatsache wäre in diesen fiktiven Fall, dass die Mutter kaum was gegessen hat mietfrei in ihre Wohnung lebte und auch kaum zusätzliche Kosten sich entwickelt, weil sie im Bett war. Nebenkosten über 500 Euro zusätzlich zu den Pflegesachleistungen sind eigentlich nicht möglich.

Nach Schätzungen geht es um, bzw. Sollte es um ein Betrag um 80 000€

Vielen Dank.



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10 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7963 Beiträge, 4488x hilfreich)

Zitat (von Kanu22):
Sie hat ihren einen Sohn, damals das Haus samt Schulden überlassen. Das 2. Kind, die Tochter hat dies akzeptiert.
Und nur den Pflichtanteil bekommen.

Die Mutter durfte dem Sohn das Haus überlassen. Hierfür war die Zustimmung der Tochter weder erforderlich, noch hatte diese einen Anspruch auf einen "Pflichtanteil".
Zitat:
Weil man damals reinblicken konnte bevor der Sohn das Kommando übernahm.

Und zu diesem "Einblick" war man wie befugt?

Der Sohn hat nicht das Kommando übernommen, sondern er hat auf Wunsch der Mutter eine Vollmacht erhalten.
Zitat:
1. Frage: was steht dem Sohn zu
Und was steht der Tochter zu?

Gibt es ein Testament?
Zitat:
2. Frage: was kann der Sohn unterschlagen, salopp ausgedrückt, und was geht auf keinen Fall im Kontext der Daten, bzw. Des Pflegegeld + Rente + Sparguthaben vor Pflegeeintritt der Mutter.

Der Sohn durfte über das Konto im Rahmen der Vollmacht mit dem Einverständnis der Mutter verfügen.
Zitat:
Oder was tun wenn der Sohn jeden Monat seit Pflege 1200 Euro angehoben hat. Und aussagt, dies hatte die Mutter an Verpflegung zusätzlich gebraucht?

Kann man das Gegenteil beweisen?

Der Sohn hat die Immobilie mit den Schulden und mit Wohnrecht der Mutter erhalten. Zusätzlich hat die Tochter die Summe X erhalten. Das war ein Superdeal für den Sohn. :augenroll:

Desweiteten hat er die Pflege der pflegebedürftigen Mutter übernommen, da er ja in Rente war.
Er hätte auch auf Reisen gehen können. :wink:
Und jetzt kommt die Schwester und beschuldigt den Bruder der "Unterschlagung". :schock:

-- Editiert von cruncc1 am 24.07.2022 15:34

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118552 Beiträge, 39594x hilfreich)

Zitat (von Kanu22):
Sie hat ihren einen Sohn, damals das Haus samt Schulden überlassen. Das 2. Kind, die Tochter hat dies akzeptiert.

Es wäre ihr auch nichts anderes übrig geblieben.



Zitat (von Kanu22):
Und nur den Pflichtanteil bekommen.

Es gibt da keinen Pflichtanteil - oder gab es da einen Erbvertrag?



Zitat (von Kanu22):
Falls ja was dann ?

Dann ist es so.


Zitat (von Kanu22):
1. Frage: was steht dem Sohn zu
Und was steht der Tochter zu?

Zitat (von Kanu22):
Was für Ansprüche hat wer, respektive Sohn und Tochter.

Gibt e ein gültges Testament? Dann Geht es nach dem Testament.
Ohne Testament und wenn es nur nur Sohn und Tochter als Erben gibt, dann erhält wohl jeder 50% des Erbes.



Zitat (von Kanu22):
Nebenkosten über 500 Euro zusätzlich zu den Pflegesachleistungen sind eigentlich nicht möglich.

Irrelevant.
Es ist das Geld der Mutter, die kann damit machen was sie will.



Zitat (von Kanu22):
Nach Schätzungen geht es um, bzw. Sollte es um ein Betrag um 80 000€

Es geht um dem Betrag. der zum Zeitpunkt des Todes verfügbar war.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#3
 Von 
Kanu22
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Danke erstmal...


Zitat (von cruncc1):
Die Mutter durfte dem Sohn das Haus überlassen. Hierfür war die Zustimmung der Tochter weder erforderlich, noch hatte diese einen Anspruch auf einen "Pflichtanteil"


Ich bin nicht die Schwesterbzw. Die Tochter, sondern ein Beobachter, der mit Sache finanziell nichts zu tun hat. Ich kenne die Familie. Und will die Tochter etwas Unterstützung anbieten. Weil sie das Gegenteil menschlich ist wie ihr Bruder.

Der Sohn hat schonmal das gesamte Erbe unterschlagen mit seiner Frau, welche die treibende Kraft ist...was er auch machen kann... Sein Ding...nur die Tochter ist alt und kennt sich in keinsterweise aus, ist Witwe und wurde bzw wird, so kann ich das einschätzen aufgrund ihres Charakters ausgenutzt.. ein sehr einfacher Mensch. .



Damals, hatte die Tochter sehr wohl nein sagen können. Denn die Mutter hat gefragt ob es in Ordnung ist, wenn der Sohn das Haus bekommt ohne den Gegenwert auszuzahlen...er" verdankt" es ein Haus auf welches kaum noch nennenswerte Schulden waren zu erhalten. Mal davon abgesehen, das die Mutter weiterhin vieles bezahlt hat..sei es drum..

Aber darum geht es nicht primär.

Und der Pflichtanteil, soweit mir bekannt ist, ist gesetzlich vorgeschrieben und unumgänglich. Sprich muss ausgezahlt werden...

Es gibt kein Testament, laut Sohn.



Zitat (von Harry van Sell):
Gibt e ein gültges Testament? Dann Geht es nach dem Testament.
Ohne Testament und wenn es nur nur Sohn und Tochter als Erben gibt, dann erhält wohl jeder 50% des Erbes.


Zitat (von Harry van Sell):
Es geht um dem Betrag. der zum Zeitpunkt des Todes verfügbar war.


Ja dann kann ja jeder, wenn man merkt es geht nicht mehr lange alles abheben.

Das soll gültig sein ?
Muss man nicht Kontobewegungen nachweisen. Und realistisch begründen...
Gerade das Sparkonto.


Sowas ist doch eine sehr häufige Situation und muss doch gesetzlich längst klar strukturiert sein. Diese Erb Geschichten... sehr schade

Ansonsten kann der bevollmächtigte immer die volle Rente abheben + Sparguthaben. Und am Ende sagen, da ist leider nichts mehr drauf...

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118552 Beiträge, 39594x hilfreich)

Zitat (von Kanu22):
Und der Pflichtanteil, soweit mir bekannt ist, ist gesetzlich vorgeschrieben und unumgänglich. Sprich muss ausgezahlt werden...

Nö, das gilt beim Erbe, beim verschenken gibt es keinen Pflichtteil.



Zitat (von Kanu22):
Sowas ist doch eine sehr häufige Situation und muss doch gesetzlich längst klar strukturiert sein.

Ist es.
Die Mutter kann mit ihrem Eigentum und Vermögen machen was sie will, da hat die Tochter nichts zu melden.
Wenn sie es dem Sohn zur freien Verfügung stellt oder selber haben will und an andere verschenkt, dann ist das ihre Entscheidung.

Wenn z.B. eine Vorsorgevollmacht / Generalvollmacht vorlügt, wäre deren Inhalt zu prüfen, denn es kann sein das ein Auftragsverhältnis i.S. von § 662 BGB vorlügt.
In dem Falle könnte ein Anspruch auf Auskunft und Rechenschaft nach § 666 BGB gegen den Bevollmächtigten vorliegen.


Das wäre dann aber etwas für einen Fachanwalt.


Da in DE die Rechtsberatung in konkreten Einzelfällen per Gesetz den Rechtsanwälten vorbehalten ist, würde ich versuchen einen Anwalt zu finden der das kompetent macht.
Das geht hier https://www.frag-einen-anwalt.de/
oder hier: https://www.123recht.de/forum_forum.asp?forum_id=79


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#5
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38139 Beiträge, 13929x hilfreich)

Man sollte erst einmal rausfinden, ob die Tochter überhaupt Erbin ist. Das kann man z.B., indem man einen Erbschein beantragt. Wenn feststeht, dass man Erbe ist, dann kann man schauen, was da ist und sich über die Aufteilung Gedanken machen. Und wenn die Tochter keine Erbin ist, dann kommen wir zum Pflichtteil. Aber, der zweite Schritt kann nicht vorm ersten erfolgen.

So, der Sohn oder seine böse Frau kann kein Erbe verschleudern, was nicht da ist. Erben kommt nicht vor, sondern nach sterben! Und niemand, wirklich niemand ist verpflichtet, sein Geld für die Erben zusammen zu halten. Ich finde diese Haltung ziemlich schlimm.

Also, Sachlage klären und gut ist.

wirdwerden

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#6
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3443 Beiträge, 546x hilfreich)

Zitat (von Kanu22):
Seit 10 Jahren, ist die Mutter ein Pflegefall

Sie wissen offenbar nicht was 10 Jahre Pflege bedeutet? Die Mutter durfte daheim bleiben und musste nicht ins Heim.
Zitat (von Kanu22):
Oder was tun wenn der Sohn jeden Monat seit Pflege 1200 Euro angehoben hat. Und aussagt, dies hatte die Mutter an Verpflegung zusätzlich gebraucht?

Bei Pflegegrad 4 gibt 728 € Pflegegeld, selbiges kann die zu pflegende Person den Personen geben, welche sie pflegen. Und 1200 € wenn die Schwiegertochter mit pflegte ist nicht zu viel.
Die Mutter kann auch aus Dankbarkeit dem Sohn zusätzlich Geld gegeben haben.
Wo war die Tochter die ganze Zeit, war froh, dass der Bruder die Arbeit übernahm und möchte nun groß erben?
Zitat (von Kanu22):
Der Sohn hat schonmal das gesamte Erbe unterschlagen mit seiner Frau, welche die treibende Kraft ist...was er auch machen kann...

Wo sind die Beweise dafür?

Der Sohn und seine Frau waren 10 Jahre für die Mutter da, steckten vermutlich eigene Interessen zurück.
Bei Pflegegrad 4 kommt alle 3 Monate die Pflegeberatung und schaut nach, ob die Pflegeperson gut versorgt wird.
Es gab offenbar keine Beanstandungen, sonst wäre ein gesetzlicher Betreuer eingesetzt worden.

0x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
Kanu22
Status:
Frischling
(19 Beiträge, 0x hilfreich)

Zitat (von Loni12):
Sie wissen offenbar nicht was 10 Jahre Pflege bedeutet? Die Mutter durfte daheim bleiben und musste nicht ins Heim.


Die Mutter wollte ins Heim. Da sie kurzzeitig dort war. Der Sohn sagte aber zu seiner Mutter, das kann ich mir nicht leisten. Die Mutter wurde auch von der Schwiegertochter gepflegt und das war nicht immer heimische Idylle !

Zitat (von Loni12):
Bei Pflegegrad 4 gibt 728 € Pflegegeld, selbiges kann die zu pflegende Person den Personen geben, welche sie pflegen. Und 1200 € wenn die Schwiegertochter mit pflegte ist nicht zu viel.
Die Mutter kann auch aus Dankbarkeit dem Sohn zusätzlich Geld gegeben haben.
Wo war die Tochter die ganze Zeit, war froh, dass der Bruder die Arbeit übernahm und möchte nun groß erben?


Die Tochter hat über 1 Jahr freiwillig ihre Mutter gepflegt. Und hat ihren. Beruf dafür aufgegeben. Das gab dann Ärger mit ihren Mann. Ohne Geld zu verlangen.Der Sohn wollte, dass die Tochter noch länger die Mutter pflegt( umsonst), dies war aber nicht möglich, aufgrund Druck von Mann der Tochter.
Welcher den Sohn gut einschätzen kann, was das ausbeuten betrifft. Da ihr Mann oft am Haus des Sohnes mitgeholfen hat( umsonst) . Da durfte vorzugsweise die schweren arbeiten durchführen. Die der Sohn nicht machen wollte. Und eine Firma, wollte er nie daran Beteiligen, weil er ja kein Geld hat. ..

Die verstorbene Mutter hat zu Lebzeiten noch ganz offen zu allen gesagt, dass alle die Hälfte bekommen. Alte Leute sind so. Sie verlassen sich auf das Wort und schreiben eher nichts. Deshalb auch kein Testament.

Das stimmt so ganz und gar nicht.
Die Tochter hat öfters die Mutter bei Krankheiten Unfälle vor dem Pflegefall versorgt, dutzende Male. Auch eingesprungen, zwecks Urlaub von Sohn usw...und das ohne Hintergedanken ohne irgendwas zu verlangen.

Der Sohn ist nunmal näher an der Mutter, weil er im selben Haus wohnt.


Zitat (von Loni12):
Wo sind die Beweise dafür?

Der Sohn und seine Frau waren 10 Jahre für die Mutter da, steckten vermutlich eigene Interessen zurück.
Bei Pflegegrad 4 kommt alle 3 Monate die Pflegeberatung und schaut nach, ob die Pflegeperson gut versorgt wird.
Es gab offenbar keine Beanstandungen, sonst wäre ein gesetzlicher Betreuer eingesetzt worden.


Man muss mir nicht vertrauen, das stimmt. Dafür haben sie das Haus bekommen. Es war das Risiko was mit einher geht.

Die Rente + Pflegegeld. Das macht etwa 2300 € im Monat ohne Pflegesachleistungen.

Und das Sparkonto, bevor sie ein Pflegefall war mit etwa 60 000€

Sohn bekam das Mehrfamilien Haus, Sparkonto + Rente.
Das sind etwa 950000 € Immobilien wert + Geld.

Die Tochter nichts. Bzw. 10000 Mark.

Finde ich bissl arg. Kann jeder anders sehen. Finde ich aber nicht im Verhältnis.







0x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118552 Beiträge, 39594x hilfreich)

Zitat (von Kanu22):
Die verstorbene Mutter hat zu Lebzeiten noch ganz offen zu allen gesagt, dass alle die Hälfte bekommen.

So findet es sich ja auch im Gesetz, von daher war dann auch kein Testament nötig.


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

0x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3443 Beiträge, 546x hilfreich)

Zitat (von Kanu22):
Die verstorbene Mutter hat zu Lebzeiten noch ganz offen zu allen gesagt, dass alle die Hälfte bekommen.

Warum wurde von Seiten der Tochter nicht der Vorschlag gemacht, trotzdem ein Testament zu erstellen? Reden kann man viel, es gibt keinen Nachweis.
Zitat (von Kanu22):
Sie hat ihren einen Sohn, damals das Haus samt Schulden überlassen

Somit widerspricht sich die Aussage mit der Hälfte.
Zitat (von Kanu22):
Das 2. Kind, die Tochter hat dies akzeptiert.
Und nur den Pflichtanteil bekommen.

Pflichtteil zu Lebzeiten ist doch nicht möglich.
Zitat (von Kanu22):
Die Mutter wurde auch von der Schwiegertochter gepflegt und das war nicht immer heimische Idylle !

Dann hätte man dieses dem Betreuungsgericht melden können.
Zitat (von Kanu22):
Welcher den Sohn gut einschätzen kann, was das ausbeuten betrifft. Da ihr Mann oft am Haus des Sohnes mitgeholfen hat( umsonst) . Da durfte vorzugsweise die schweren arbeiten durchführen.

Wenn der Ehemann der Schwester das so hinnahm, darf man sich nicht hinterher beschweren.
Zitat (von Kanu22):
Die Rente + Pflegegeld. Das macht etwa 2300 € im Monat ohne Pflegesachleistungen.

Mit Pflegesachleistungen reduziert sich das Pflegegeld.
Zitat (von Kanu22):
Der Sohn hat schonmal das gesamte Erbe unterschlagen mit seiner Frau, welche die treibende Kraft ist...was er auch machen kann..

Was ist damit gemeint?
Verstehen sie mich nicht falsch, ich bin immer für Gerechtigkeit. Die Tochter dürfte teilweise falsch reagiert haben.
Als sie die Mutter pflegte, warum kam nicht der Vorschlag, dass sie und ihr Bruder in der Vorsorgevollmacht stehen, beide für medizinische und finanzielle gleichberechtigt sind.

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38139 Beiträge, 13929x hilfreich)

Loni, das ist ja alles schön und gut. Aber, es war der Mutter unbenommen, während ihrer Lebzeiten mit ihrem Geld zu tun, was sie wollte. Sie musste nicht sparen, um den Kindern viel zu vermachen. Abgesehen davon, die Mutter scheint ja schon vor Jahren so einen intensiven Pflegebedarf, dass die Tochter ihren Job aufgegeben hat, um dem nachzukommen. Pflegekräfte, ungelernt, verdienen heute im Minimum etwa 2000 € für 38 Stunden die Woche. Damit sind aber nicht mal 8 Stunden am Tag abgedeckt.

Man sollte sich darauf konzentrieren, den Erbfall jetzt ordnungsgemäß abzuwickeln. Bei Streit immer mit Erbschein. Dann ist eine Anspruchsgrundlage da, um festzustellen, ob da Gelder veruntreut wurden, wie die Kontobewegungen waren, u.s.w. Noch ein Hinweis zum Haus. Am Anfang wurde das Haus mit Schulden übernommen. Von Schulden ist jetzt überhaupt keine Rede mehr. Die haben sich ja wohl nicht einfach verfüchtigt, oder?

Man sollte den Willen der alten Dame respektieren, auch wenn er subjektiv als nicht fair empfunden wird. Sich auf die Abwicklung notfalls mit professioneller Hilfe konzentrieren.

wirdwerden

0x Hilfreiche Antwort

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