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Notarielles Testament

 Von 
guest-12328.11.2014 18:00:01
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 1x hilfreich)
Notarielles Testament

Guten Abend,
ist es richtig,wenn in einem notariellem <a class="gaethema" title="Testament Themenseite" href="https://www.123recht.de/thema/testament.html">Testament</a><!--crawlerok--> kein Nacherbe bzw.Ersatzerbe genannt wurde,dann die nächste Erbfolge eintritt?
Folgender Fall;Ehefrau verstirbt,dann verstirbt auch der Ehemann.
Der Ehemann hatte ein notarielles Testament hinterlegt u.enterbte seine Kinder(aus erster Ehe)mit der Begründung;Die Kinder pflegten seit seiner Scheidung keinen Kontakt zu ihm u.haben sich um ihm nicht gekümmert.Seine Ehefrau hat er als alleinige Erbin eingesetzt,die hat auch Kinder,aus Ihrer ersten Ehe.MfG

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Nicht genau ihre Frage? Wir haben weitere Antworten zum Thema
Testament Erbfolge Ehefrau


5 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cruncc1
Status:
Senior-Partner
(6597 Beiträge, 4069x hilfreich)

Wenn keine Ersatzerben bestimmt wurden und die Ehefrau vorverstorben ist, tritt die gesetzliche Erbfolge (nach dem Ehemann) ein, wobei die Kinder nicht berücksichtigt werden, da diese enterbt wurden.

Die Kinder der Ehefrau erben m.E. nur, wenn eine entsprechende Klausel im Tesament steht.

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#2
 Von 
guest-12328.11.2014 18:00:01
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 1x hilfreich)

Was heißt; m.E.? Im Testament steht noch ein Satz;Aus diesem Grunde sind sie von auch meiner Erbfolge ausgeschlossen.Gemeint sind Ehemann seine Kinder.Haben seine Kinder keinen Pflichtteilsanspruch?
MfG

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#3
 Von 
xxsirodxx
Status:
Student
(2282 Beiträge, 1321x hilfreich)

Meines Erachtens hat der Ehemann seine Frau beerbt.
Die Kinder der Ehefrau hatten Anspruch auf den Pflichtteil.
Dieser Anspruch könnte erledigt, oder verjährt sein.
Und den Nachlass des Ehemannes erben nun dessen Kinder,
denn zu den "Stiefkindern" besteht kein Verwandschaftsverhältnis.Ich könnte mich irren, aber pflichtteilsberechtigt sind die leibl. Kinder des
Erblassers auf jeden Fall.
Die völlige Enterbung ist damit hinfällig.
Ob die Kinder an die Stelle ihrer Mutter treten
ist mir nicht bekannt.

Das ist meine persönliche Meinung,
keine Rechtsauskunft.



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-- Editiert xxsirodxx am 14.12.2012 14:59

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#4
 Von 
Rechtsanwalt Lars Winkler
Status:
Schüler
(437 Beiträge, 327x hilfreich)

Der erste Ansatz könnte die Frage nach einer ergänzenden Auslegung des Testaments sein. Kann man den Erblasser einen hypothetischen Willen zur Einsetzung eines Ersatzerben unterstellen? Die gesetzliche Erbfolge wäre nur der letzte Ansatz.

Lektüretips:

OLG München vom 06.07.2006 Az. 31 Wx 35/06
OLG Karlsruhe, Beschluss vom 11.6.2012, Az. 14 WX 76/11

mfg, LW

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-- Editiert am 14.12.2012 15:57

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#5
 Von 
guest-12328.11.2014 18:00:01
Status:
Frischling
(20 Beiträge, 1x hilfreich)

Vielen Dank,war sehr hilfreich.
MfG

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