Pflichtteilsverzicht anfechtbar???

25. Januar 2004 Thema abonnieren
 Von 
fclmns
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)
Pflichtteilsverzicht anfechtbar???

Hallo!

In Jahr 1995 wurden die 3 leiblichen Kinder (u.a. auch meine Ehefrau) durch Ihren Vater genötigt, vor einem
Notar einen Pflichtteilsverzicht auf das Erbe bei seinem Ableben
zu unterzeichnen.
Gedroht wurde den Kindern auch im Beisein des Notars,
das er sein Eigentum bei weitergehender Verweigerung
der Unterschrift sofort an Ort und Stelle verschenken würde.
Letzendlich wurde dann von allen Töchtern unterzeichnet,
da ein vom Vater und seiner neuen Ehefrau gemeisames unabänderbares Testament vorlag,
das seine 3 und Ihre 2 Kinder(die nicht des Vater seine sind)
zu gleichberechtigten Erben nach dem Tode beider Ehepartner
zu je einem Fünftel bestimmt.
!999 starb der Vater.
Seit dem lebt die neue Frau meines Vaters mit Ihren
2 erwachsenen Töchtern in Saus und Braus,
so das bei Ihrem Ableben vom Erbe wohl nichts nehr da sein wird,
und die leiblichen Töchter des Vaters komplett ums Erbe gebracht wurden.

Wie sieht es aus mit der Gültigkeit eines solchen Pflichtteilsverzichtes, zumal auch im Wert des Vermögens
erheblich getäuscht wurde?
Durfte der Notar diesen bei Drohung überhaupt aufnehmen?

Laut not.Verzicht Angabe vonDM 200.000,00 Vermögens-Wert,
wie sich jetzt herausstellt lag der Wert wohl um mindestens
das 10.fache höher aus Haus-,Grundbesitz sowie Firmenverkauf und Barvermögen, also 2-2,5 Millionen DM.

Bitte nur sachliche Kommentare!!!!!!!!!!Danke im voraus!

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
fclmns
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 0x hilfreich)

Kann mir denn hierzu keiner eine
unverbindliche Auskunft geben?

0x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47243 Beiträge, 16733x hilfreich)

Da kommt es sicher auf die genaue Formulierung im Erbvertrag an. Daneben habt ihr doch sicher bei der Unterschrift gewusst, dass es sich um mehr als 200.000 DM handelt. Dieser Betrag wurde doch nur deswegen eingetragen, um Gebühren zu sparen (vermute ich jedenfalls).

Ich bezweifle auch, dass es sich bei der Drohung um eine Nötigung im rechtlichen Sinne handelt, da Deinem Vater natürlich jederzeit das Recht zustand, sein Vermögen zu verschenken.

Mit der Frage müsst Ihr Euch wohl an einen auf Erbrecht spezialisierten Anwalt wenden.

0x Hilfreiche Antwort

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