Schenkung/Überschreibung Wohnung eins Fremden/Bekannten

19. September 2023 Thema abonnieren
 Von 
Flizzy
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Schenkung/Überschreibung Wohnung eins Fremden/Bekannten

Hallo liebe Community,

meine Mutter soll von einem unserer Bekannten die Wohnung überschrieben bekommen.

Er möchte das bereits jetzt machen, damit er schon alles geregelt hat.

Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ihr bereits Erfahrungen damit gemacht habt bzw. was die beste Möglichkeit für beide Seiten ist?

Wir möchten dass er in Ruhe sein Leben dort verbringen kann, so wie es ja auch bisher ist. Regelt man das am besten über ein lebenslanges Wohnrecht oder Nießbrauchsrecht?

Wie läuft das aber dann mit der Grundsteuer und dem Hausgeld ab?

Ein Wohn- oder Nießbrauchsrecht wird ja auch steuerliche Vorteile für die Schenkungssteuer haben bei der meine Mutter eine Freigrenze von 20.000€ hat.

Über Tipps wären wir sehr dankbar da wir derzeit etwas überfragt sind was das beste für beide Seiten ist und welche Kosten wirklich auf meine Mutter zukommen wird da sie bisher keine Immobilie besitzt und das wirklich Neuland für uns ist.

Vielen Dank ihr Lieben.

-- Editiert von User am 19. September 2023 12:52

Testament oder Erbe?

Testament oder Erbe?

Ein erfahrener Anwalt im Erbrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Ein erfahrener Anwalt im Erbrecht gibt Ihnen eine vertrauliche kostenlose Einschätzung!
Kostenlose Einschätzung starten Kostenlose Einschätzung starten



1 Antwort
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47616 Beiträge, 16830x hilfreich)

Zitat (von Flizzy):
Regelt man das am besten über ein lebenslanges Wohnrecht oder Nießbrauchsrecht?


Ja

Zitat (von Flizzy):
Wie läuft das aber dann mit der Grundsteuer und dem Hausgeld ab?


Die trägt normalerweise der Bekannte, aber Detials zur Kostentragung sollten im Übertragungsvertrag geregelt werden.

Zitat (von Flizzy):
Ein Wohn- oder Nießbrauchsrecht wird ja auch steuerliche Vorteile für die Schenkungssteuer haben bei der meine Mutter eine Freigrenze von 20.000€ hat.


Richtig, wobei es sich um einen Freibetrag und nicht um eine Freigrenze handelt. Dafür muss Deine Mutter ggf. schon zu Lebzeiten des Bekannten Kosten tragen, die sonst der Bekannte tragen müsste. Schließlich ist sie dann Eigentümerin.

Zitat (von Flizzy):
da sie bisher keine Immobilie besitzt und das wirklich Neuland für uns ist.


Hat Deine Mutter denn überhaupt das Geld um u.a. die Schenkungssteuer zahlen zu können. Im Erbfall könnte man die Immobilie einfach verkaufen oder auch vermieten um die Steuern zahlen zu können. Bei einer Schenkung geht das nicht.

1x Hilfreiche Antwort

Und jetzt?

Für jeden die richtige Beratung, immer gleich gut.
Schon 267.897 Beratungen
Anwalt online fragen
Ab 30
Rechtssichere Antwort in durchschnittlich 2 Stunden
108.249 Bewertungen
  • Keine Terminabsprache
  • Antwort vom Anwalt
  • Rückfragen möglich
  • Serviceorientierter Support
Anwalt vor Ort
Persönlichen Anwalt kontaktieren. In der Nähe oder bundesweit.
  • Kompetenz und serviceoriente Anwaltsuche
  • mit Empfehlung
  • Direkt beauftragen oder unverbindlich anfragen
Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. 5€ Einstellgebühr pro Frage.

Jetzt Anwalt dazuholen.

Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.

  • Antwort vom Anwalt
  • Innerhalb 24 Stunden
  • Nicht zufrieden? Geld zurück!
  • Top Bewertungen
Ja, jetzt Anwalt dazuholen