Schwester gestorben, Sohn lebt noch - mein Anteil?

18. Januar 2013 Thema abonnieren
 Von 
guest-12322.01.2013 10:22:59
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Schwester gestorben, Sohn lebt noch - mein Anteil?

Hallo,

ich habe kein ähnliches Thema gefunden, daher eröffne ich hier mal eines mit meiner Frage.

Ich bin der Klaus, 53 Jahre jung. Vor kurzem ist meine Schwester, 56 Jahre jung, gestorben. Sie hinterlässt einen erwachsenen Sohn, 28 Jahre jung. Ein Testament hat sie zu Lebzeiten niemals verfasst, da sie so etwas für unnötig hielt, das weiß ich aus sicherer Quelle von besagtem Sohnemann, welcher vor kurzem bereits die Bestattung meiner Schwester organisierte und zum Abschluss brachte.

Meine Schwester und ich haben in den letzten 10 Jahren kaum noch Kontakt gehabt. Nur zu Weihnachten oder zu meinem Geburtstag oder zum Geburtstag meiner Frau hatte meine Schwester uns des Anstands wegen immer eine Geburtstagskarte/Weihnachtskarte geschrieben. Ich habe dies nicht für nötig gehalten und ihr stattdessen an Festtagen nur eine kurze Sms geschrieben und das reicht ja wohl auch, jedenfalls verstanden wir uns nicht mehr wirklich gut. Sie wollte stets Kontakt zu mir aufbauen, weil ich ja ihr Bruder bin und sie mich nach wie vor sehr gern hatte und sie außer ihrem Sohn sonst niemanden mehr hatte (aber ich habe meine eigene Familie und meine Frau und ich hatten an Kontakt zu meiner Schwester kein Interesse!). Verständlich, sie lebte seit der Zeugung ihres Sohnes allein mit ihrem Sohn, zu dem sie eine sehr enge Bindung hatte und an dem sie sehr hing, zusammen, einen Freund oder Partner hatte sie seitdem nicht mehr, da sie von morgens bis abends stets arbeiten ging und danach zu erschöpft war die Wohnung zu verlassen um sich einen Mann anzulachen. Das weiß ich, da sie mir oft per Sms mit solchen und ähnlichen Themen die Ohren vollheulte.

Ihr Sohn lebte bis zu ihrem Tod wie geschrieben noch mit ihr zusammen, lebt noch immer in ihrer Wohnung. Er lebt auf Kosten von Vater Staat (Grundsicherung) weil er wohl zu faul zum arbeiten ist, einen Schulabschluss hatte er nie gemacht (er ist nach der 8. Klasse von der Schule abgegangen und sitzt seidem nur noch zu Hause rum) und auch ansonsten hat er in seinem Leben niemals etwas erreicht. Außerdem war er ab seinem 13. Lebensjahr bis etwa zu seinem 16. Lebensjahr in der Kinder und - Jugendpsychatrie und er ist noch immer in ambulanter Behandlung bei einer Psychologin. Er hat eine oder sogar mehrere Psychosen, eine davon nennt sich meines Wissens wohl Sozialphobie, er ist da also wohl nicht ganz so klar im Kopf.

Meine Schwester hinterlässt nun eine ordentliche Geldsumme auf ihrem Bankkonto, so um die 50.000 Euro, dazu noch ein nur ein Jahr altes nigelnagelneues Auto (einen Ford) und viele wertvolle antike Möbel und altes Meissener-Porzellan, dazu noch Silberbesteck und einigen Schmuck und ähnliches mehr.

Meine Frau und unsere Tochter, (also die Cousine des Sohnes meiner Schwester, welche im selben Alter wie der Sohn meiner Schwester ist), haben mich darin bestärkt, auf keinen Fall dem faulen, verkommenen Sohn meiner Schwester all das wertvolle Erbgut und das Geld auf dem Bankkonto kampflos zu überlassen! So jemand wie er hat das Erbe einfach nicht verdient!

Daher nun unsere Frage:

Welche Möglichkeiten haben wir bzw. ich als Bruder meiner Schwester, dem Sohn meiner Schwester das Erbe streitig zu machen bzw. gerichtlich zu entziehen? Ein Testament hatte meine Schwester ja wie bereits geschrieben niemals verfasst. Habe ich vielleicht die Möglichkeit per psychologischem Gutachter, notfalls auch vor Gericht, die Unzurechnungsfähigkeit oder die Gemeingefährlichkeit des Sohnes meiner Schwester aufgrund seiner Psychose(n) feststellen zu lassen? Er ist ja wie geschrieben seit Kind an psychisch gestört und noch immer in ambulanter Behandlung, da müsste also etwas zu machen sein.

Ich bitte um ihren Rat, um meine Chancen auszulooten, bevor ich selbst einen Anwalt aufsuche oder mich mal mit der Psychologin des Sohnes meiner Schwester unterhalten werde. Vielleicht könnte es auch sinnvoll sein, einen Privatdetektiv auf den Sohn meiner Schwester anzusetzen? Was meinen sie?

Vielen Dank im vorraus für ihre Antworten!

Mit freundlichen Grüßen

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12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
HeHe
Status:
Richter
(8401 Beiträge, 3761x hilfreich)

Das ist doch ein Fake, oder? Falls nicht - die Welt ist bunt - eine knappe Antwort:

Der Sohn ist Alleinerbe

Die Psychologin gibt aufgrund Ihrer ärztl. Schweigepflicht keine Auskunft an Dritte.

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1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
galabaer
Status:
Praktikant
(690 Beiträge, 456x hilfreich)

quote:
Habe ich vielleicht die Möglichkeit per psychologischem Gutachter, notfalls auch vor Gericht, die Unzurechnungsfähigkeit oder die Gemeingefährlichkeit des Sohnes meiner Schwester aufgrund seiner Psychose(n) feststellen zu lassen? Er ist ja wie geschrieben seit Kind an psychisch gestört und noch immer in ambulanter Behandlung, da müsste also etwas zu machen sein.


wer hier wohl gestört ist und eine sozialphobie hat...

quote:
So jemand wie er hat das Erbe einfach nicht verdient!


du erst recht nicht! Hast dich einen Dreck um deine Schwester gekümmert, aber jetzt kommt die Gier hoch...
dank gesetzlicher Erbfolge solltest du aber keinen Cent sehen, zum Glück...

Warum sollte eine psychische Behandlung dazu führen, dass er nichts erben sollte?

quote:
oder mich mal mit der Psychologin des Sohnes meiner Schwester unterhalten werde.


die dir keinen Pieps sagen wird, aber dieser Anspruch zeigt schon wieder, dass bei DIR einiges schief geraten ist...



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1x Hilfreiche Antwort


#4
 Von 
WAGn
Status:
Frischling
(23 Beiträge, 1x hilfreich)

Klingt echt wie Satire.

Wenn die Schwester den Sohn geliebt hat dann kann er nicht so schlimm sein. Und wenn er eine Sozialphobie hat dann ist ein Haus, in dem er sich von der Außenwelt erstmal abschirmen kann sicher wichtig.

Ich komm mir grad vor wie wenn RTL ein paar Hirne verschandelt hat.

Grüße!
Sebastian

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1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
Annaminna
Status:
Praktikant
(899 Beiträge, 402x hilfreich)

Klaus, schämst Du Dich eigentlich gar nicht ? An statt dem Jungen nach dem Tod der Mutter zu helfen , seine Probleme auf die Reihe zu bekommen, giert Ihr nur nach dem Erbe . Euch gehört gar nichts. Der Sohn ist , wie hier bereits erwähnt, Alleinerbe. Du wolltest mit Deiner Schwester nichts zu tun haben, aber ihr Geld und die Wertsachen , die willst Du Dir nun unter den Nagel reißen. Pfui Teufel !

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1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
guest-12314.05.2013 22:16:13
Status:
Beginner
(95 Beiträge, 32x hilfreich)

Jessas.

Aber im ernst: solche Familien gibt es wirklich.
Ich komme selbst aus so einer.
Meine Mutter hat mir das Geld, welches meine Oma seit meiner Geburt für mich angespart hatte, unterschlagen (weil die Oma so "blöd" war und es erst meiner Mutter aushändigte, damit diese es mir gibt, was sie nie getan hat) und wollte sich zudem mein Auto, welches ich von meinem hart ersparten Geld gekauft habe, unter ihren Nagel reissen.
So krass wie sich das anhört, kommt mir das alles irgendwie bekannt vor.
Da weiß man gar nicht ob man Lachen oder Heulen soll.
Traurig aber wahr.

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1x Hilfreiche Antwort

#7
 Von 
gretchen0105
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)

:bang: Oh mein Gott, da muss man sich ja fremd schämen. Habt ihr jemals darüber nachgedacht wie schwer es für eine allein erziehende Mutter ist einen schwierigen Sohn großzuziehen ? Das Geld hat sie sich wahrscheinlich vom Munde abgespart um das Kind nicht unversorgt zurück zu lassen und anstatt den Sohn zu unterstützen, seid ihr gelb vor Neid und Habgier und wollt ihm sein Erbe streitig machen. Pfui Teufel, da tun sich Abgründe auf.

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1x Hilfreiche Antwort

#8
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38110 Beiträge, 13922x hilfreich)

Hatten wir das nicht schon mal? Erbunwürdigkeit von psychisch Kranken, Juden u.s.w. Haben wir es hier mit einer Nazi-Familie zu tun?

Abgesehen davon, die Verstorbene wusste offensichtlich genau, was sie tat. Sie benötigte kein Testament, weil sie die gesetzliche Erbfolge wollte. So einfach ist das. Warum sollte sie einer Familie was zukommen lassen, die sie ablehnte? Und der Wille der Verstorbenen ist zu respektieren. Unser Gesetz tut es, dass es Nazis nicht tun, okay.

Aber so krudes Gedankengut noch in einem seriösen Forum zu veröffentlichen, das ist schon ein starkes Stück.

wirdwerden

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1x Hilfreiche Antwort

#9
 Von 
Toll!
Status:
Lehrling
(1138 Beiträge, 1370x hilfreich)

Na - was haben wir denn hier? Das kann doch nur ein Fake sein.

Der Text ist wohl formuliert und er entspricht so gar nicht dem Schreibstil, den man einem Typen wie Klaus unterstellen würde. Ich will diesen Beitrag mal mit einem anderen vergleichen.

Hier beginnt die Frage mit:

quote:
Hallo,
ich habe kein ähnliches Thema gefunden, daher eröffne ich hier mal eines mit meiner Frage.


Der andere Beitrag beginnt:
quote:
Hallo,
ich bin neu hier. Auf meinen Anwaltsbesuch möchte ich mich vorbereiten. Deshalb habe ich mich hier angemeldet.


Die Frage endet her mit:
quote:
Vielen Dank im vorraus für ihre Antworten!
Mit freundlichen Grüßen

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Der andere Beitrag endet mit:
quote:
Vielen Dank für die Unterstützung.
geprellte Tochter

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Schaut man sich die länger der Frage und den Aufbau des Textes an, dann kann man weitere Übereinstimmungen feststellen. Für mich sind die Gemeinsamkeiten eindeutig.

Ach ja - bei dem anderen Beitrag handelt es sich um diesen hier:
Betrogen!

Der Verfasser war damals "geprellte Tochter". Ich fragte:
quote:
Nanu - wo ist denn der Beitrag (12.01.2012 / 8:16 Uhr) von der geprellten Tochter hin? Und warum stand in der Grußfloskel "wirdwerden"? Ist "geprellte Tochter" ein Fake-Account von "wirdwerden"?


und wirdwerden antwortete:
quote:
Nee, ist es nicht, aber geprellte Tochter arbeitet bei uns, und mein PC war heute morgen für sie offen. Muttertier arbeitet auch bei und, die hab ich ja auch angeschleppt.


meine Antwort:
quote:
Warum sollte die geprellte Tochter ihren Beitrag mit wirdwerden abschließen?
Es war auch keine Signatur, da "wirdwerden" oberhalb vom Strich stand. Je länger ich darüber nachdenke - desto eher bin ich geneigt, an einen Fakeaccount zu glauben.
Es ist auch nicht so, dass der Beitrag von einem Moderator gelöscht wurde. Der Autor wird ihn selbst gelöscht haben. Warum? Mir fällt als Grund nur die Grußformel von geprellter Tochter und wirdwerden ein.


Also hübsch aufpassen, dass hier nicht ausversehen die falsche Grußformel reinrutscht.

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-- Editiert am 21.01.2013 10:09

1x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
guest-12311.06.2018 09:37:31
Status:
Bachelor
(3685 Beiträge, 1413x hilfreich)

@ RA Meinecke:

Genau diesen Gedanken hatte ich auch. Ein Troll, dazu ein aus einem anderen, langen Thread vertrauter.

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"Für Tiere gibts es drei Kategorien: Pfanne, Grill, Backofen."

1x Hilfreiche Antwort


#12
 Von 
Eisenschädel
Status:
Beginner
(125 Beiträge, 40x hilfreich)

Leute das ist doch eindeutig ein Fake, einer der langeweile hat, will Euch einfach veräppeln und einige fallen da rein :)

Klaus, 53 Jahre jung :) )

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-- Editiert efteris25 am 22.01.2013 22:11

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