Stress mit Bauernhof & Erbe

28. Juli 2022 Thema abonnieren
 Von 
sowasdummes
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 2x hilfreich)
Stress mit Bauernhof & Erbe

Oder fast mehr Stress mit dem Nachlassgericht ...
Mein Opa ist verstorben und hinterlässt hauptsächlich einen Bauernhof. Seit jeher ist bekannt " den Hof bekommt Gustav". Damit hat sich nach dem Todesfall niemand weiter Gedanken gemacht. Jetzt ein Schreiben des Nachlassgerichtes in höchst merkwürdiger Form und daher auch die Ratlosigkeit:
Es wurde kein Testament (von 4 gefundenen) zugestellt.
Dafür kam ein Antrag eines Notars zur Ausstellung eines Allein-Erbscheines für "Gustav". In dem Schreiben des Notars wird das letzte Testament dahingehend ausgelegt, das der Hof mit Grundstück und Zubehör an Gustav vererbt wurde. Aber es stand im letzten Testament "ein Sparbuch und Wertgegenstände" würden nicht unter seinen letzten Willen (Testament?) fallen. Der Notar dazu: " ... das der Erblasser wollte, das sein Sparvermögen im Wege des Vermächtnisses an seine gesetzlichen Erben verteilt werden sollte."
Ab hier bin ich geistig ausgestiegen. Wie kann ein Alleinerbschein ausgestellt werden, wenn es Gustav und 5 gesetzliche Erben (Kinder, Geschwister bzw. deren Nachkommen) gibt? Hätte das Gericht nicht alle Beteiligten zumindest mit dem letzten Testament informieren müssen? Wer sorgt in solchen Fällen für die gerechte Auszahlung des Vermächtnisses? Und macht es Sinn sich als "Beteiligter am Verfahren" zu erklären um mehr Infos zu bekommen oder bedeutet das nur unnötigen Papierkram?
Sorry für die Fragen, aber die bisherigen Erbfälle in der Familie waren viel unkomplizierter.

Zusatzfrage zu https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2160.html : Ich bin Nachkomme eines verstorbenen Vermächtnisnehmers. Wenn sich ein Vermächtnis nicht vererbt - wozu der ganze Kram? Dann geht mich das doch sowieso nichts an? Warum teilt das Gericht einem das nicht so mit? Oder wo ist mein Denkfehler?


-- Editiert von sowasdummes am 28.07.2022 22:38

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19 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(118707 Beiträge, 39622x hilfreich)

Zitat (von sowasdummes):
Wie kann ein Alleinerbschein ausgestellt werden, wenn es Gustav und 5 gesetzliche Erben (Kinder, Geschwister bzw. deren Nachkommen) gibt?

Ganz einfach: Weil Gustav als Alleinerbe von Gericht angesehen wird.



Zitat (von sowasdummes):
Seit jeher ist bekannt " den Hof bekommt Gustav".

Nur bekannt oder auch akzeptiert?


Signatur:

Meine persönliche Meinung/Interpretation!
Im übrigen verweise ich auf § 675 Abs. 2 BGB

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#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(38188 Beiträge, 13948x hilfreich)

Es scheint ein Testament zu geben, welches wohl auch eröffnet ist. Daraus scheint sich zu ergeben, dass Gustav der Alleinerbe ist, der Rest der Familie mit Vermächtnissen bedacht wurde. Ob noch Pflichtteilsberechtigte da sind, ist doch eine ganz andere Frage.

wirdwerden

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#3
 Von 
sowasdummes
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 2x hilfreich)

Wie erwähnt - es gab 4 Testamente, wobei keines hier vorliegt. Das Gericht hat nur den Antrag für den Erbschein verschickt. Das letzte Testament teilt den Nachlass in den Hof(für Gustav) und das Sparbuch(für die Verwandten).

Zitat:
Nur bekannt oder auch akzeptiert?

Natürlich ist der Verbleib des Hofes in der Familie bei Gustav akzeptiert, zumal das so schon seit 20 Jahren überliefert ist. Es leben keine Pflichtteilsberechtigten mehr.
Zitat:
Ganz einfach: Weil Gustav als Alleinerbe von Gericht angesehen wird.
Das ist genau der Punkt - warum werde ich angeschrieben, wenn es einen Alleinerben gibt? Man soll zu einem Erbscheinantrag Stellung nehmen ohne konkrete Fragestellung seitens Gericht.
Genauso wurden andere Nachkömmlinge angeschrieben. Wenn ich das mit dem Vermächtnis richtig verstehe, dann wird ein Vermächtnis nicht auf die Nachkommen weitervererbt?

Was würdet Ihr raten? Kann ich mir das Testament senden lassen, damit ich überhaupt die Angelegenheit beurteilen kann?

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#4
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7975 Beiträge, 4489x hilfreich)

Zitat (von sowasdummes):
Wie kann ein Alleinerbschein ausgestellt werden, wenn es Gustav und 5 gesetzliche Erben (Kinder, Geschwister bzw. deren Nachkommen) gibt?

Weil er offensichtlich als Alleinerbe eingesetzt wurde. Ein Vermächtnisnehmer ist kein Erbe.
Zitat:
Hätte das Gericht nicht alle Beteiligten zumindest mit dem letzten Testament informieren müssen?

M.E. ja.

https://dejure.org/gesetze/FamFG/348.html
Zitat:
Wer sorgt in solchen Fällen für die gerechte Auszahlung des Vermächtnisses?

Das Vermächtnis muss gegenüber dem Alleinerben geltend gemacht werden.
Zitat:
ch bin Nachkomme eines verstorbenen Vermächtnisnehmers. Wenn sich ein Vermächtnis nicht vererbt - wozu der ganze Kram?

Die gesetzlichen Erben könnten z.B. Zweifel an der Testierfähigkeit des Testierers haben und könnten der Meinung sein, dass das Testament daher "ungültig" ist (dass das nicht einfach so geht, lassen wir mal dahingestellt).
Zitat (von sowasdummes):
Wenn ich das mit dem Vermächtnis richtig verstehe, dann wird ein Vermächtnis nicht auf die Nachkommen weitervererbt?

Wenn nichts anderes bestimmt wurde, wird ein Vermächtnis nicht vererbt.
Zitat:
Kann ich mir das Testament senden lassen, damit ich überhaupt die Angelegenheit beurteilen kann?

Man könnte beim NG nachfragen, weshalb die Testament nicht an die gesetzlichen Erben übersandt wurden.

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#5
 Von 
sowasdummes
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 2x hilfreich)

Herzlichen Dank für die Äusserungen dazu!
Werde jetzt also erst mal um das Testament bitten.

Zum "Vermächtnis" - dieses Wort ist einzig die Auslegung des Notars, der den Erbschein für den Alleinerben beantragt hat. Er leitet das hieraus ab:

Zitat:
Aber es stand im letzten Testament lt. Notar "ein Sparbuch und Wertgegenstände würden nicht unter seinen letzten Wille (Testament?) fallen."
Das Testament ist leider ohne Beratung entstanden und scheint lt. anderen Verwandten handschriftlich erfolgt zu sein. Ich hätte jetzt laienhaft vermutet es gibt einen Erbteil "Betrieb" (unstrittig) und einen Erbteil "Privatvermögen".

Ich melde mich nach Einsicht in das Testament. Schönes Wochenende an das Forum.

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#6
 Von 
sowasdummes
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 2x hilfreich)

So, das Testament liegt jetzt vor. Kurzgefasst - es steht drin :
Hof soll Gustav erhalten und nach dessen Tod seine Kinder. Das Testament endet mit " das Sparbuch und Wertgegenstände würden nicht unter den letzten Wille fallen". Somit wieder das Problem der Auslegung - ist das Erbe oder kann man es als Vermächtnis auslegen?
Bei Vermächtnis stört ein wenig die schwächere Position im Vergleich zu einem Erbe. Vielleicht dient die Auslegung mit Vermächtnis nur dazu den Vorgang einfacher abzuwickeln?

Kann man die Erbscheinerteilung (100%) an Gustav mit der Bedingung verknüpfen, das man dem zustimmt unter dem Vorbehalt, das das Vermächtnis binnen 6 Monate ausbezahlt wird?

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#7
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7975 Beiträge, 4489x hilfreich)

Zitat (von sowasdummes):
So, das Testament liegt jetzt vor. Kurzgefasst - es steht drin :
Hof soll Gustav erhalten und nach dessen Tod seine Kinder. Das Testament endet mit " das Sparbuch und Wertgegenstände würden nicht unter den letzten Wille fallen".

Wenn der restliche Nachlass weniger Wert ist als der Hof, ist Gustav Alleinerbe.
Zitat:
Somit wieder das Problem der Auslegung - ist das Erbe oder kann man es als Vermächtnis auslegen?

Ich sehe kein Problem. Es ist ein Vermächtnis.
Zitat:
Kann man die Erbscheinerteilung (100%) an Gustav mit der Bedingung verknüpfen, das man dem zustimmt unter dem Vorbehalt, das das Vermächtnis binnen 6 Monate ausbezahlt wird?

Nein.

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#8
 Von 
sowasdummes
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 2x hilfreich)

Kurz und knapp. Genial :cheers: Danke!
Wenn man dann davon ausginge, wie wäre das hier zu verteilen,

Zitat:
Der Notar dazu: " ... das der Erblasser wollte, das sein Sparvermögen im Wege des Vermächtnisses an seine gesetzlichen Erben verteilt werden sollte."

wenn es nur noch 2 lebende Geschwister gibt und 2 verstorbene Geschwister insgesamt 4 noch lebende Kinder haben?
Geht es durch 2 oder durch 4 Teile (davon 2 Teile durch 4)? Ein Vermächtnis scheint doch nicht vererbbar!

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#9
 Von 
Tinnitus
Status:
Lehrling
(1417 Beiträge, 649x hilfreich)

Vermächtnisse können verwirrend sein. Du hälst dich zu sehr am Begriff fest. Ich vermute hier einen Sonderfall wg. "Vermächtnis an gesetzliche Erben". Dieses entsteht, wenn jemand was NICHT bekommen soll. Die gesetzlichen Erben sind dann nicht der übliche Vermächtnisnehmer wie "Alfred bekommt die Wanduhr", sondern das Vermächtnis entsteht erst mit dem Todesfall und bezieht sich dann auf die dann existierenden Erben.
Hoffentlich konnte ich mein Verständnis richtig wiedergeben?

0x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47325 Beiträge, 16765x hilfreich)

Zitat (von sowasdummes):
Ein Vermächtnis scheint doch nicht vererbbar!


Genauso wie die Frage, ob Sparbuch und Wertgegenstände nun ein Erbteil oder ein Vermächtnis ist unterliegt die Frage, ob ein Vermächtnis „vererbbar" ist auch der Auslegung.

Meine Auslegung wäre, dass das Vermächtnis an die gesetzlichen Erben gehen soll und dazu gehören neben den beiden noch lebenden Geschwister auch die Kinder der vorverstorbenen Geschwister, sowie Gustav.

Es ist daher durch 5 zu teilen und die auf die beiden verstorbenen Geschwister entfallenden Anteile gehen jeweils zu gleichen Teilen an deren Kinder.

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#11
 Von 
sowasdummes
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 2x hilfreich)

Danke Euch!
Das Forum hat mir mehr geholfen als das ferne Amtsgericht. Wenn man einen persönlichen Kontakt herstellen kann, dann sind die Gerichtsleute meistens freundlich und hilfsbereit. Auf die Entfernung läuft das sehr zäh.

In Sachen Auslegung kam da leider nichts und es wurde zusätzlich ein Enterbter und ein angeheirateter Verwandter angeschrieben. Wie soll man da durchblicken was da läuft.
Danke auch für den Hinweis mit Gustav als Erbe und Vermächtnisnehmer. Den hätte ich sonst vergessen. War mir auch unbekannt, das man beides sein kann. :cheers:

Es gab zwar schon einige Todesfälle in der Familie, aber sooo kompliziert war es noch nie. :crazy:

0x Hilfreiche Antwort

#12
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47325 Beiträge, 16765x hilfreich)

Zitat (von sowasdummes):
In Sachen Auslegung kam da leider nichts


Die Auslegung erfolgt auch erst im Erbscheinverfahren, d.h. erst nachdem jemand einen Erbschein beantragt hat.

Zitat (von sowasdummes):
und es wurde zusätzlich ein Enterbter und ein angeheirateter Verwandter angeschrieben.


Es sollen alle gesetzlichen Erben und damit auch die Enterbten angeschrieben werden. Warum ein angeheirateter Verwandter angeschrieben wurde, kann ich aber auch nicht sagen.

Zitat (von sowasdummes):
Es gab zwar schon einige Todesfälle in der Familie, aber sooo kompliziert war es noch nie.


Was auch daran liegt, dass sich der Erblasser die Kosten für den Notar sparen wollte und dann aufgrund mangelnder Kenntnisse des Erbrechtes ein stark auslegungsbedürftiges Testament hinterlassen hat.

Dass Gustav Alleinerbe geworden ist, ist dabei auch nur eine mögliche Auslegungsvariante. Letztlich wird das Gericht auf Basis der Erbscheinantrages erforschen, was denn der Erblasser wohl mit seinem Testament gemeint haben könnte.

Auf der anderen Seite vereinfacht es die Abwicklung des Erbes erheblich, wenn Gustav Alleinerbe ist. Einen wirtschaftlichen Vorteil hätten die übrigen Beteiligten wohl nicht, wenn sie statt eines Vermächtnisses einen Erbteil erhalten würden.

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#13
 Von 
sowasdummes
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 2x hilfreich)

Zitat (von hh):
Die Auslegung erfolgt auch erst im Erbscheinverfahren, d.h. erst nachdem jemand einen Erbschein beantragt hat.
genau in der Phase ist das seit einiger Zeit. Es gab vom AG keine sinnvolle Äusserung. Immer nur "Stellungnahme bis [Datum]". Warum habe ich den Eindruck, das da jemand sitzt der meint " ach, lass das die Betroffenen schön untereinander ausboxen". Etwas hilfreicher im Form eines Moderators/Mediators hätte das Gericht schon sein dürfen.
Stellungnahme ist jetzt raus und wir werden erleben was rauskommt. Ich werde berichten!
Danke einstweilen. :cheers:

0x Hilfreiche Antwort

#14
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47325 Beiträge, 16765x hilfreich)

Zitat (von sowasdummes):
Etwas hilfreicher im Form eines Moderators/Mediators hätte das Gericht schon sein dürfen.


Das darf das Gericht in dieser Phase gar nicht, denn damit würde es seine Neutralität verletzen.

Erst wenn alle Beteiligten ihre Meinung zur Auslegung des Testamentes kundgetan haben, darf das Gericht versuchen, einen Vergleich herbeizuführen.

1x Hilfreiche Antwort

#15
 Von 
sowasdummes
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 2x hilfreich)

Ich schulde euch für die ganzen Hinweise noch die Auflösung:
Der Erbschein wurde zu 100% an den Hofnachfolger erteilt. Die Vermächtnisse wurden auf die Geschwister bzw. deren Erben angewendet, d.h. die Auszahlung ist auch erfolgt. Erstaunlich war für mich als Laien die Umdeutung von Erbe auf Vermächtnis und die Auszahlung an Erben der Vermächtnisnehmer. Sogar an Enterbte. Das ist so eine Sache, die ich nicht verstehe, aber das Geld wurde wohl weitergereicht. Also null Problemo.
Ein zweiter Kritikpunkt sind die fehlenden Verfahrenshinweise des NG. Warum versenden das Gericht Kopien des Erbscheins, aber nicht einen Halbsatz wie " ... wenden sich die Vermächtnisberechtigten an den Erben"? So dachten wir, das der Erbe als "Beteiligter des Verfahrens" den Schriftverkehr nebst Bankverbindungen erhält. Als amtlicher Schriftverkehr sollte das auch einfacher sein die Auszahlungen gegenüber dem Finanzamt nachzuweisen. Aber egal - was will man erwarten, wenn Kommunikation mit Fax notwendig ist ...
Jedenfalls Ende gut - Alles gut!
Danke für die Aufklärung und die Hinweise. Das Forum ist jedenfalls nützlicher als der BGB-Text. :cheers:

0x Hilfreiche Antwort

#16
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3457 Beiträge, 549x hilfreich)

Zitat (von sowasdummes):
in zweiter Kritikpunkt sind die fehlenden Verfahrenshinweise des NG. Warum versenden das Gericht Kopien des Erbscheins, aber nicht einen Halbsatz wie " ... wenden sich die Vermächtnisberechtigten an den Erben"?

Das steht eigentlich in Schreiben des Nachlassgerichtes in dem sie informiert wurden, dass sie Vermächtnisnehmer sind. Und dieses Schreiben haben sie sicher bekommen.

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#17
 Von 
sowasdummes
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 2x hilfreich)

Nein! Es wurde ursprünglich nur eine Auslegung eines Notars versandt mit der Bitte um Stellungnahme. Dann haben wir erst mal eine Kopie vom letzten Testament angefordert, Stellungnahme ans NG und dann kam nur die Mitteilung über die Erbscheinerteilung mit Kopie des Erbscheines. Kein zusätzliches Wort! Daher ja die Kritik.
Die Telefone liefen in der Zwischenzeit innerfamiliär heiss, da auch jeder eine andere Meinung hatte. Es ist ja gut gelaufen, aber bei den horrenden Erbscheingebühren hätte ich mehr Hilfestellung erwartet und wenn es nur um den korrekten Ablauf geht. Die Kopie vom Erbschein an etliche Leute zu versenden hat weniger Sinn gemacht.

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#18
 Von 
Loni12
Status:
Bachelor
(3457 Beiträge, 549x hilfreich)

Ich war im Sommer selber Vermächtnisnehmerin und bekam vom Gericht ein Schreiben von welchen Erben ich das Geld fordern muss.

0x Hilfreiche Antwort

#19
 Von 
sowasdummes
Status:
Frischling
(14 Beiträge, 2x hilfreich)

Ich kann nur berichten wie unser Fall gelaufen ist. Es wurde tatsächlich nur gefordert und kein einziger Hinweis/Auskunft. Es drängt sich der Verdacht auf, das man nicht in die Auslegung des Notars reinfunken wollte, der den Erbschein beantragt hat. Der geht bestimmt mit dem Gerichtschef golfen oder so.
In einem anderen Fall hatten wir einen sehr fitten und hilfreichen Rechtspfleger, der einem sachlich den Ablauf erklärt hat. Hängt eben vom jeweiligen Mitarbeiter ab.

0x Hilfreiche Antwort

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