undefiniertes Vermächtnis, und Schulden und etc.

28. Oktober 2023 Thema abonnieren
 Von 
Ratsuchend1212
Status:
Frischling
(4 Beiträge, 0x hilfreich)
undefiniertes Vermächtnis, und Schulden und etc.

Hallo kennt sich vielleicht jemand mit Pflichtteilen usw. aus? Was sollte denn ein Pflichtteil am Nachlass des Verstorbenen entsprechender Betrag als Vermächtnis nach Stammteilen sein? Ist das nur eine Gegenstand, oder kann man sich was auszahlen lassen, oder beides? Ich habe gelesen ein Pflichtteil muss immer ausgezahlt werden?
Woher sollte man denn bei so einer Formulierung wissen, was das Vermächtnis, dass nicht genannt wird sein soll, und wissen ob man Schulden mit übernimmt, und das Vermächtnis ablehnen soll (z.b. wenn das Vermächtnis ein Auto wäre, und man die weiteren Kreditraten dafür selbst weiter zahlen muss oder etc.?)
Was soll so eine Formulierung bringen wenn Zahlungsunfähigkeit besteht, und man praktisch nichts bekommen könnte? Was sollte man da bedenken und machen? Wann sollte man so einen Pflichtteil bzw. Vermächtnis ablehnen, wegen Schulden oder können da andere Nachteile entstehen? Und in welcher Zeit,- und ab wann genau muss das genau passieren (ab Tod, oder wenn man einen Brief bekommt; wenn man einen bekommen sollte)? Danke für Antworten schon im Vorraus.

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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7963 Beiträge, 4488x hilfreich)

Zitat (von Ratsuchend1212):
Was sollte denn ein Pflichtteil am Nachlass des Verstorbenen entsprechender Betrag als Vermächtnis nach Stammteilen sein?

Der Pflichtteil ist immer die Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Einen Pflichtteilsanspruch hat man, wenn man durch eine letztwillige Verfügung enterbt wurde. Ein Vermächtnis ist etwas anderes.
Zitat:
Ist das nur eine Gegenstand, oder kann man sich was auszahlen lassen, oder beides?

Ein Pflichtteilsanspruch ist nur ein Anspruch in bar. Wenn sich die Beteiligten einig sind, geht es auch anders.
Zitat:
Woher sollte man denn bei so einer Formulierung wissen, was das Vermächtnis, dass nicht genannt wird sein soll, und wissen ob man Schulden mit übernimmt, und das Vermächtnis ablehnen soll (z.b. wenn das Vermächtnis ein Auto wäre, und man die weiteren Kreditraten dafür selbst weiter zahlen muss oder etc.?)
Was soll so eine Formulierung bringen wenn Zahlungsunfähigkeit besteht, und man praktisch nichts bekommen könnte? Was sollte man da bedenken und machen? Wann sollte man so einen Pflichtteil bzw. Vermächtnis ablehnen, wegen Schulden oder können da andere Nachteile entstehen? Und in welcher Zeit,- und ab wann genau muss das genau passieren (ab Tod, oder wenn man einen Brief bekommt; wenn man einen bekommen sollte)? Danke für Antworten schon im Vorraus.

Man sollte wissen, ob man enterbt wurde (und somit einen Pflichteilsanspruch hat oder ob man Vermächtnisnehmer ist.

Für die Schulden des Nachlasses haftet der Erbe. Wenn der Nachlass überschuldet ist, geht der Pflichtteilsberechtigte und der Vermächtnisnehmer ggf. leer aus. Diese haften nicht für die Schulden.

Der Beitrag ist ziemlich wirr :???:

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#2
 Von 
guest-12307.11.2023 17:45:27
Status:
Beginner
(61 Beiträge, 11x hilfreich)

Ich gehe mal davon aus, dass ein Pflichtteilsvermächtnis gemeint ist? Dh es wurde ein Vermächtnis in Höhe des Pflichtteils angeordnet? Wenn ja ist das auch nur ein Geldanspruch in der identischen Höhe wie es der Pflichtteil wäre. Man muss sich jetzt überlegen, ob man das Vermächtnis ausschlägt und den Pflichtteil geltend macht, oder das Vermächtnis annimmt. Man würde jetzt meinen, dass das ja egal ist da das betragsmäßig gleich ist, aber der Vermächtnisnehmer hat weniger Rechte wie der Pflichtteilsberechtigte was zB Nachlassverzeichnis betrifft.

siehe zB hier

https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2022-N-33158?hl=true

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