vater in australien verstorben

10. August 2015 Thema abonnieren
 Von 
gruber30
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
vater in australien verstorben

Ich habe am 22.7.2015 von meinem mir nicht persönlich bekannten Halbbruder die schriftliche Nachricht vom Ableben meines (unseres) Vaters, am 13.2.2015 erhalten.
****** schreibt in einem "normalen" Brief -ohne Stempel ,daß er befugt ist, mir mitzuteilen..... das mein (unser) Vater zum Zeitpunkt seines Todes insolvent war.
Ich wurde von den Behörden nicht informiert, ****** Brief, war für mich mehr als ein Faustschlag.

Da ich im kommenden Frühjahr meinen Vater wieder besuchen wollte, trifft es mich sehr hart, daß ich nicht Abschied nehmen konnte.
In 24 Stunden wär es möglich gewesen bei ihm zu sein. Da ich durche meine persönliche Suche meinen Vater erst 2003 wieder "kennenlernte" und darüber sehr froh bin.
****** Schreiben knapp 5 Monaten spät nach dem Tod, hab ich so kaltherzig empfunden und trotzdem irritiert mich dieses Schreiben. Das Gefühl, daß da etwas im Busch ist.
Wie und wo kann ich mich informieren,ist es besser mit einem deutschsprachigen australischen Anwalt,oder ohne Anwalt .
Mit welchen Kosten muß ich rechnen?
Falls mein Schreiben verwirrend ist- ich bin es zur Zeit auch-, da ich nicht weis- wo und wie und ob ich überhaupt beginnen soll...
Mit hoffnungsvollen Grüßen
PS.: Ich und mein Bruder sind aus der 1. Ehe
****** aus der 2. (bestehenden)Ehe



-- Editier von gruber30 am 10.08.2015 20:45

-- Editiert von Moderator am 10.08.2015 22:19

-- Thema wurde verschoben am 10.08.2015 22:19

-- Editiert von Moderator am 11.08.2015 16:26

-- Thema wurde verschoben am 11.08.2015 16:26

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6 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
JenAn
Status:
Student
(2523 Beiträge, 2547x hilfreich)

Zitat:
Das Gefühl, daß da etwas im Busch ist.


Na irgendwer wird die Bestattungskosten schon übernehmen müssen, wenn man nicht will, daß der Verstorbene "irgendwo" "irgendwie" bestattet wird. (Vielleicht will man ja auch Überführung in die Heimat etc.)

Die Frage ist erst mal, was *du* willst. Wenn es erst mal nur um die Bestätigung des Todes geht, kannst du dich IMO an die dortige deutsche Botschaft wenden.

Zitat:
aus der 2. (bestehenden)Ehe


... oder vielleicht an die mutmaßliche Witwe?

1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
wirdwerden
Status:
Unbeschreiblich
(35978 Beiträge, 13459x hilfreich)

Die Botschaften haben normalerweise Listen von auch deutsch sprechenden Anwälten, die fair abrechnen.

wirdwerden

1x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
muemmel
Status:
Unbeschreiblich
(31244 Beiträge, 16700x hilfreich)

Na irgendwer wird die Bestattungskosten schon übernehmen müssen, wenn man nicht will, daß der Verstorbene "irgendwo" "irgendwie" bestattet wird. (Vielleicht will man ja auch Überführung in die Heimat etc.) Es ist äußerst unwahrscheinlich, daß der vor 6 Monaten Verstorbene noch nicht bestattet ist, würde ich sagen...

0x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7218 Beiträge, 4301x hilfreich)

Zitat:
Ich wurde von den Behörden nicht informiert

Es gibt keine Verpflichtung der Behörden hierzu.
Zitat:
Wie und wo kann ich mich informieren...

Du kannst Dich zunächst beim zuständigen Nachlassgericht (Amtsgericht am letzten Wohnort des Verstorbenen) erkundigen.


1x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(44595 Beiträge, 15882x hilfreich)

@CrunCC1
Der Vater ist in Australien verstorben und somit gilt australisches Recht.

Ob australische Behörden nach australischem Recht verpflichtet gewesen wären, Dich zu informieren, ist mir nicht bekannt. Ein deutsches Nachlassgericht wird da kaum weiter helfen können.

1x Hilfreiche Antwort

#6
 Von 
cruncc1
Status:
Schlichter
(7218 Beiträge, 4301x hilfreich)

@hh
ups... da hast Du natürlich recht.

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