verbleib eines Miterben unbekannt

6. Juli 2012 Thema abonnieren
 Von 
Robert_A1
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)
verbleib eines Miterben unbekannt

Hallo erstmal..

Folgender Fall:

Mein Vater ist verstorben.
Ich, meine Mutter sowie Verwandschaft auf Französischer Seite haben, auf Grund der Vermutung von Überschuldung, alle ausgeschlagen.
Seine Mutter und sein Bruder, ebenfalls in Frankreich, haben dies innerhalb der 6 Monatsfrist versäumt. Sind nun Automatisch Erben und wollen einen Erbnschein ausgestellt haben weil dort wohl ein Grundstück aufgetaucht ist.
Der Haken an der Sache, bis auf eventuelle Schulden, ist nun das der Vater meines Vaters zwar namentlich Bekannt ist aber der Aufenthaltsort dieses nicht ist.

Da der Verstorbene bis zu seinem Tod in Deutschland gelebt hat gilt deutsches Recht.
Deswegen versuche ich hier in Deutschland herauszufinden wie man weiter vorgehen soll.

Die Fragen nun:

Soweit ich weiss wird der Antrag auf erlass eines Erbscheins angenommen, anderen möglichen Beteiligten (in diesem Fall Vater des Verstobenen) möglichkeit auf Widerspruch gegeben und wenn innerhalb der Frist keiner eingeht der Erbschein ausgestellt.

Was aber nun wenn der aufenthaltsort nicht bekannt ist?

Kann mann selber suchen?Was wenn man ihn nicht findet?

Sucht dann ein Nachlasspfleger?Was wenn er ihn nicht findet?

Wer trägt die Kosten? Ein Erbschein beglaubigt doch nur die Erbbrechtigung und hat nichts mit dem Nachlasswert zu tun, dann sollten die Kosten auch nicht aus diesem hervorgehen..aber werden die dem/den Antragsstellern berechnet?

Herzlichen Dank und freundliche Grüße


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2 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
hh
Status:
Unbeschreiblich
(47915 Beiträge, 16933x hilfreich)

quote:
Da der Verstorbene bis zu seinem Tod in Deutschland gelebt hat gilt deutsches Recht.


Diese Aussage stimmt so nicht. Sofern der Verstorbene nicht die deutsche Staatsangehörigkeit hatte, kann auch ausländisches Erbrecht gelten.

Für ein in Frankreich liegendes Grundstück gilt jedenfalls immer französisches Erbrecht. Dafür nützt ein deutscher Erbschein nichts.

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1x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Robert_A1
Status:
Frischling
(2 Beiträge, 1x hilfreich)

Hallo,

Der Verstorbene hatte wohl zwar beide Staatsangehörigkeiten (wobei ich das jetzt nicht zu 100% weiss), zumindest aber die deutsche..

Des Weiteren habe ich mir sagen lassen, dass weil der Verstorbene die längste Zeit in Deutschland gelebt, gearbeitet hat usw, deutsches recht gilt...

Nicht zuletzt weil die Nachlasssache bereits vor dem deutschen Gericht eröffnet worden ist und zwei Anwälte sinngemäss folgendes ausgesagt haben:
Eine "Sache/Fall/Verfahren" kann nicht vor mehreren (europäischen) Gerichten gleichzeitig stattfinden bzw wie siehe oben: es obliegt deutsches Recht da der verstorbene die längste Zeit dort gelebt hat und das Verfahren dort schon eröffnet wurde...

In jedem Fall ist das Problem nun wie man mit dem fehlenden Erben verfährt...
Hat jemand hierzu einen Rat?

MFG
Robert

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