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Britischen Studentenkredit nicht zahlen

13.2.2021 Thema abonnieren
 Von 
Peter713
Status:
Frischling
(1 Beiträge, 0x hilfreich)
Britischen Studentenkredit nicht zahlen

Hallo,

Auf Grund der Corona Situation habe ich Anfang des letzten Jahres meine monatliche Überweisung meines britischen Studentenkredits eingestellt.
Da jede Überweisung mehrere Euro kosten, weiß ich, dass mehrmonatliche Zahlungsverzögerungen kein Problem sind sondern nur mehrere Warnbriefe zur Folge hat.

Da jetzt nach über 14 Monaten bislang keine Mahngebühren oder ähnliches kamen, würde ich mal gerne wissen, wie weit man diesen Aufschub führen könnte, ohne irgendwelche rechtlichen Schritte befürchten zu müssen?
Ich hab ja sonst schonmal mindestens 14 mal die Gebühr gespart ohne Auswirkungen, da der Kredit an sich später genauso bezahlt wird und sich nicht verlängert wenn ich dann mal eine größere Summe zahle.

Was wäre überhaupt eine mögliche rechtliche Konsequenz?
Hat sich durch den Austritt aus der EU irgendetwas dahingehend verändert?

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4 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
cirius32832
Status:
Bachelor
(3100 Beiträge, 895x hilfreich)

Warum klärst Du diese Fragen nicht direkt beim Kreditgeber? Ich verstehe auch nicht wieso man so einfach nicht mehr zahlt ohne die Gegenseite zu informieren.

Signatur:https://www.antispam-ev.de
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#2
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(86232 Beiträge, 34800x hilfreich)

Zitat (von Peter713):
Was wäre überhaupt eine mögliche rechtliche Konsequenz?

Ich bezweifeles das es hier Leute gibt die sich mit britischem Recht auskennen. Aber auch dort gibt es die Möglichkeit säumige Schuldner zu verklagen. Und wenn man gewissen Berichten glauben darf, sind die Regeln der Vollstreckung dort sogar etwas härter als hier.
Bei einer Reise nach GB sollte man sich also vorsehen, falls die Vollstrecker aktiv sind.
Aber auch in D lässt sich das ganze dann noch vollstrecken.



Zitat (von Peter713):
Hat sich durch den Austritt aus der EU irgendetwas dahingehend verändert?

Ja, es ist nicht mehr so einfach Dich hier in Deutschland zu verklagen. Aber auch das geht. Und bei 10.000 EUR Kreditsumme wären die Kosten für Gerichte und Anwälte bei ca. 5.000 EUR.
Insofern wäre das Sparmodell wohl im Endeffekt etwas suboptimal.


Signatur:Meine persönliche Meinung/Interpretation! Im übrigen verweise ich auf §675 Abs. 2 BGB
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#3
 Von 
nyr
Status:
Schüler
(385 Beiträge, 52x hilfreich)

Falls man tatsächlich vorhaben würde, die Summe zu bezahlen, könnte man den Kredit auch zumindest alle 12 Monate überweisen. Das übrigens auch im Voraus.

Ich vermute aber mal stark, dass es nicht um ein paar Euro Gebühren geht?

Und normalerweise werden auch Mahngebühren (und Strafzinsen) fällig. Die dürften auch leicht über dem "Erspartem" liegen.

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#4
 Von 
spatenklopper
Status:
Richter
(8443 Beiträge, 3697x hilfreich)

Zitat (von Harry van Sell):
Und wenn man gewissen Berichten glauben darf, sind die Regeln der Vollstreckung dort sogar etwas härter als hier.

Es ist durchaus so.
Da kann es passieren, dass man mit dem eigenen Fahrzeug hinreist und dann zu Fuß zusehen darf, wie man wieder nach Hause kommt.
Und es wird in der Regel erstmal gepfändet und dann nachgefragt, wem was gehört.

Zitat (von Harry van Sell):
Zitat (von Peter713):

Hat sich durch den Austritt aus der EU irgendetwas dahingehend verändert?

Ja, es ist nicht mehr so einfach Dich hier in Deutschland zu verklagen.

Nein, es hat sich nichts geändert.
Und selbst wenn es einen knallharten No Deal Brexit gegeben hätte, wäre es nicht wirklich schwierig britische Urteile in Deutschland vollstrecken zu lassen, dass passende Abkommen dazu existiert seit 1960.

-- Editiert von spatenklopper am 24.02.2021 10:24

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