Wie gegen Online Händler in USA vorgehen?

12. Dezember 2009 Thema abonnieren
 Von 
Catalina
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 16x hilfreich)
Wie gegen Online Händler in USA vorgehen?

Hallo zusammen!
Meine Frage bezieht sich auf einen Online Händler in den USA. Dieser bietet Schmuck einer bekannten Marke zu wesentlich niedrigeren Preisen als im Einzelhandel an. Ich habe die Website durchforstet, ob es sich dabei eventuell um Replica handelt,jedoch wird dies mit keinem Wort erwähnt bzw. wird es auch nicht umschrieben.Für mich als Kunden ist also klar,dass ich echten Schmuck kaufe.
Gesetzt dem Fall ich bestelle mir diesen Schmuck,gehe hier zum Händler und lasse ihn auf Echtheit überprüfen,und er stellt sich doch als Fake heraus - was tun? Auf der Website steht,dass man die Ware innerhalb 30 Tage nach Erhalt zurückgeben kann - Versand auf eigene Kosten, zudem werden 15% des Kaufpreises "Rückgabegebühr" einbehalten. Sollte es sich jedoch um eine Fälschung handeln, fände ich dies nicht gerechtfertigt ...
Mein Mann meint in dem Fall sollte ich das Geld einfach von unserer Bank zurückbuchen lassen, und gegen den Händler Anzeige erstatten.
Was meint ihr dazu? (Ja ich weiß,im Zweifel am besten nicht bestellen und gut ist - aber mal theoretisch ;-) )


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12 Antworten
Sortierung:
#1
 Von 
Jennifer_A
Status:
Praktikant
(942 Beiträge, 273x hilfreich)

quote:
in dem Fall sollte ich das Geld einfach von unserer Bank zurückbuchen lassen


Kann man natürlich machen - dann arbeitet die Entfernung mal für einen und nicht gegen einen. :-)



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#2
 Von 
Catalina
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 16x hilfreich)

Da fällt mir doch ad hoc die Lieblingsfrage meines ehemaligen Deutschlehrers (Gott hab ihn selig) ein: "Was will uns der Autor damit sagen?" :grins:





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#3
 Von 
Jennifer_A
Status:
Praktikant
(942 Beiträge, 273x hilfreich)

Daß, wenn du das Geld zurückbuchen läßt, der Händler dich schon in Deutschland verklagen müßte, was er kaum tun wird.

Umgekehrt würdest du ihn ja auch kaum in den USA verklagen wollen, wenn du dein Geld von ihm herausklagen müßtest.

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#4
 Von 
Schalkefan
Status:
Praktikant
(946 Beiträge, 145x hilfreich)

quote:
Mein Mann meint in dem Fall sollte ich das Geld einfach von unserer Bank zurückbuchen lassen, und gegen den Händler Anzeige erstatten.



wie kommst du darauf, dass du dir das Geld zurueckbuchen kannst? Das geht nicht bei Ueberweisungen, nur bei Lastschrift. Ich glaube kaum, dass ein US-Haendler Dein Geld per Lastschrift einzieht.

Ich glaube noch nicht mal, dass er ueberhaupt Bankueberweisungen akzeptiert. Das ist in den USA aeusserst unueblich.

Und wieso sollte es sich nicht um Originale Handeln? Vielleicht verkauft er Outlet-Ware? In den Outlet-Laeden von einem bestimmten Uhrenhersteller F****L bekommt man die Uhren z.B. um bis zu 70% billiger als Originalpreis.



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#5
 Von 
guest-12330.12.2009 09:26:49
Status:
Schüler
(207 Beiträge, 49x hilfreich)

--- editiert vom Admin

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#6
 Von 
guest-12327.06.2010 20:05:23
Status:
Senior-Partner
(6301 Beiträge, 2450x hilfreich)

Zu deinen super Preisen musst du dann nur noch den Zoll, die Mehrwertsteuer und die Versandkosten addieren. Dann ist der Vorteil kaum noch vorhanden.
Dann ein gewisses Risiko ob ein Händler der so weit weg ist, und in einem fremden Rechtssystem arbeitet ein netter Händler ist.

Kein Händler akzeptiert "zurückbuchbare" Bezahlung durch einen Ausländer. So blöd sind die auch nicht.

K.

Billige Iphones gibts gerade bei Otto.de 470euro

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"Ich schreibe ohne Sinn und Verstand - na und !"

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#7
 Von 
Catalina
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 16x hilfreich)

@Jennifer_A
Danke!

@ Schalkefan
Wer hat was von Überweisung geschrieben? Dass man eine solche nicht zurückbuchen lassen kann ist wohl jedem bekannt.
Soweit ich weiss kann man aber Kreditkartenzahlungen zurückbuchen, der Händler akzeptiert nur diese Zahlungsweise. Werde ich aber morgen bei meiner Hausbank erfragen.

Und es könnte sich natürlich um Originalware handeln, jedoch genauso gut auch um gefälschte Ware ... bin nunmal keine blauäugige Shopperin. ;)

@ Mustermann2000
Keine Ahnung warum du so einen süffisanten Ton anschlägst, schlechte Laune?!? :augenroll:

Wie gesagt, ganz blauäugig bin ich nicht, deswegen habe ich am Freitag vormittag mit einem Herrn vom Zoll telefoniert, und ihn gefragt was bei einer Bestellung aus den USA im Wert von knapp 123 Dollar (inkl. Versandkosten) auf mich zukommen wird. Außer 19% Mehrwertsteuer nichts, da Warenwert unter 150 Euro.
Zumn Thema Bezahlung habe ich "über dir" bereits was geschrieben.





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#8
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107638 Beiträge, 38052x hilfreich)

quote:
Ich habe die Website durchforstet, ob es sich dabei eventuell um Replica handelt,jedoch wird dies mit keinem Wort erwähnt bzw. wird es auch nicht umschrieben.

Soviel zum Thema blauäugig. ;)
Denn jeder ehrliche Betrüger wird sicherlich auf seine Homepge schreiben 'Hey ich verkaufe Fälschungen ... '



quote:
Für mich als Kunden ist also klar,dass ich echten Schmuck kaufe.

Das dürfte erst klar sein wenn der Hersteller bestätigt, das es ein autorisierter Händler ist. Und selbst dann nur zu 99%, denn auch autorisierte Händler könnten Fälschungen verkaufen.



quote:
Soweit ich weiss kann man aber Kreditkartenzahlungen zurückbuchen,

Nur bei Mißbrauch.
Hier kann der Händler jedoch Bestellung und Lieferung nachweisen. Desweiteren wird der Verify-Code bei Kreditkartenzahlung abgefragt.



Wenn etwas schiefgeht (Defekt an der Ware, Fälschung) und die Versprechen des Händlers nicht eingehalten werden muss man den Händler in den USA verklagen.

Der Zoll kann übrigens die Ware beschlagnahmen und vernichten, wenn der Rechteinhaber dies verlangt. Unabhängig davon ob es Fälschungen sind oder nicht.




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"Die Beiträge stellen ausschließlich meine persönliche Meinung dar !"

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#9
 Von 
Catalina
Status:
Frischling
(17 Beiträge, 16x hilfreich)

quote:
Soviel zum Thema blauäugig.'

Meinst du?! Kann dir bei Interesse gerne per PM einige Links zukommen lassen, dann können wir uns gerne nochmals über das Thema Blauäugigkeit unterhalten. :cool:

quote:
Denn jeder ehrliche Betrüger wird sicherlich auf seine Homepge schreiben 'Hey ich verkaufe Fälschungen ... '

Ja, tun einige! Wie gesagt,ich schick dir gerne Links, dann kannst dich vergewissern.


Im Übrigen hat sich das Thema ohnehin erledigt, das Ganze kommt mir nicht geheuer vor, von daher warte ich bis ich in die USA fliege und kaufe mir den Schmuck im Flagshipstore. Bevor ich mir eventuell Ärger einhandle,bezahle ich lieber den regulären Preis aber hab meine Ruhe.




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1x Hilfreiche Antwort

#10
 Von 
Schalkefan
Status:
Praktikant
(946 Beiträge, 145x hilfreich)

quote:
Wer hat was von Überweisung geschrieben?


Du (zumindest indirekt).
Du schriebst du wolltest das Geld von Deiner BANK zurueckbuchen lassen. Das laesst natuerlich auf Ueberweisung schliessen. Denn eine Kreditkartenzahlung wird nicht von einer Bank Rueckgaengig gemacht, sondern von der Kreditkartengesellschaft.

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1x Hilfreiche Antwort

#11
 Von 
Harry van Sell
Status:
Unbeschreiblich
(107638 Beiträge, 38052x hilfreich)

quote:
Denn jeder ehrliche Betrüger wird sicherlich auf seine Homepge schreiben 'Hey ich verkaufe Fälschungen ... '


Ja, tun einige! Wie gesagt,ich schick dir gerne Links, dann kannst dich vergewissern.

Dann sind es aber keine Betrüger mehr, denn du bekommst genau das was er angeboten hat: Fälschungen

Ein Betrüger verkauft Fälschungen jedoch als echt.
Deshalb kann ein Betrüger niemals auf seiner Homepage schreiben 'ich verkaufe Fälschungen', dann ist er nämlich kein Betrüger mehr ...




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