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Eigene Firma oder Zusammschluss mit anderer Firma

20. Juli 2009 Thema abonnieren
 Von 
Dark-Nightwish
Status:
Frischling
(41 Beiträge, 12x hilfreich)
Eigene Firma oder Zusammschluss mit anderer Firma

Hallo,

es besteht die Gefahr, dass ich in Kürze arbeitslos werde und deshalb überlegen überlegen, ob wir nicht eine Firma gründen, speziell für den Bereich Bodenverlegung im Innenausbau bzw. im Außenbereich bei Terassen und Balkonen...

Nun gibt es doch die Möglichkeit aus der Arbeitslosigkeit heraus ein sog. "Überbrückungsgeld" für 9 Monate zu bekommen.

Welche Firma sollte man da am Besten gründen? Einfach ein Einzelunternehmen? Denn ich habe gehört, dass man als GmbH ziemlich viel Aufwand mit Steuerberater usw hat und ich möchte ja alleine selbstständig arbeiten und nicht gleich Leute einstellen. Muss ja erstmal sehen, wieviel Arbeit ich bekomme.

Meine Aussicht auf Arbeit ist auch, dass ich einem Freund helfen kann, der selbst auch selbstständig ist.

Oder wäre es besser, wenn wir uns gleich zusammen tun? Nur wie läuft das ab - muss ich da so ein Parnter werden oder welche Möglichkeiten hat man da, denn er ist auch nur eingetragener Kaufmann und haftet in vollem Umfang privat mit.

Welche Vor- und Nachteil hat es, wenn ich mich auch selbstständig mache und mit meinem Freund ab und zu zusammenarbeite und wir uns gegenseitig Rechnungen schreiben? Und wie siehts mit einem Zusammenschluss aus? Oder hat man da nur die Möglichkeit, dass er mich einstellt? Das wollen wir eigentlich nicht. Nur dann bekomme ich wohl nicht das Geld vom Arbeitsamt, wenn ich mich net allein selbstständig machen würde, oder?

Sorry für die vielen Fragen, aber ich hab soviel im Kopf und hoffe jetzt auch hilfreiche Antworten!

Vielen Dank schonmal!

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5 Antworten
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#1
 Von 
guest-12327.06.2010 20:05:23
Status:
Senior-Partner
(6301 Beiträge, 2447x hilfreich)

Na die geht doch nur um die Überbrückungskohle, dann reicht ne Einzelunternehmung. Ist das Geld alle gehts in HarzIV.
Nachteil ander Selbständigkeit ist die Selbständigkeit. Nur Arbeiten reicht nicht aus, man muss sich auch mit Buchhaltung, Recht und Haftungsfragen auskennen.
Dafür gibts Kurse bei IHK und Volkshochschulen.

Von einem "Partner" und "Freund" würde ich abraten. Macht Geschäfte wenns past und geht sonst getrennte Wege. Denn Sobald der Umsatz sinkt sucht jeder den Fehler beim anderen.

Übrigens sollte man sich vor allen eine Frage stellen:
Was kann ich denn besser als die Bodenleger die so wenig Aufträge haben das Sie mich entlassen und nicht mehr einstellen.

K.



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"Da kostenloses Rechtsberatung verboten ist, muss mein Rat mit dummen unproduktiven Sprüchen erkauft "

2x Hilfreiche Antwort

#2
 Von 
Dark-Nightwish
Status:
Frischling
(41 Beiträge, 12x hilfreich)

Ja, ich weiß was Sie meinen, aber wie sehe denn ein Zusammenschluss aus? Dann ist es praktisch nur eine Firma. Wenn der andere aber auch ein Einzelunternehmen ist, geht das dann überhaupt? Weil da gibt es ja auch nur einen Geschäftsführer und der Name müsste bei einem Zusammenschluss auch angepasst werden oder geht das nicht?

Gut, die Buchführung und steuerlichen Sachen kann der Steuerberater übernehmen.

Nur als Anmerkung: Die Kündigung stammt nicht von schlechter Arbeit sondern von einer längeren Pause krankheitsbedingt, die der Betrieb nicht finanzieren will. Und selbst wenn man danach wieder dort arbeiten will, stellt sich die Frage ob man seine Kraft hier noch opfert, wenn man im unverschuldeten Krankheitsfall nicht sozial behandelt wird!!

Also es ist geplant dass wir sowieso immer zusammenarbeiten, wenns geht. Und so müsste man sich praktisch gegenseitig Rechnungen schreiben, aber jeder müsste für sich die ganzen anderen Sachen haben, sprich jeder ist alleine selbstständig.
Spart das bei einem Zusammenschluss nicht viel Geld für Steuerberatungskosten? Wobei die Steuer höher ausfällt wenn der Gewinn nur auf einer Firma - statt auf zwei verteilt ist, oder?

Was ist vom Vorteil und was vom Nachteil für beide Varianten?

Bitte um hilfreiche Tipps, denn es ist eine so schwere Entscheidung!!

Wenn man den Schritt wagt, will man ja nicht gleich wieder aufgeben.

DANKE für schnelle Antworten!!

-----------------
"Dark-Nightwish"

2x Hilfreiche Antwort

#3
 Von 
guest-12327.06.2010 20:05:23
Status:
Senior-Partner
(6301 Beiträge, 2447x hilfreich)

Bei soooo wenig Ahnung wird das kaum was.

Wende dich dann deine IHK die helfen dir sicher weiter. Auch die Volkshochschulen geben hilfen. Was dir an Wissen fehlt kann man nicht in zwei drei Sätzen erklären.

Zwei Einzelunternehmen können sich als GBR auch zusammenschiessen und einen Auftrag abwickeln.
Man spart kaum Geld da man eh eine eigene Steuererklärung machen muss.

Bei einer GBR haftet der eine für den anderen mit seinem gesamten Vermögen

K.

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"Ich hab keine Ahnung, davon aber mehr als genug."

2x Hilfreiche Antwort

#4
 Von 
Dark-Nightwish
Status:
Frischling
(41 Beiträge, 12x hilfreich)

Ja, das ist eine gute Idee.

Also ist eine GBR ziemlich risikobehaftet.

Was hat die GbR an Vorteilen?

Und was bringt es wenn man sich nur für einen Auftrag zusammenschließt?

Danke

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"Dark-Nightwish"

2x Hilfreiche Antwort

#5
 Von 
guest-12327.06.2010 20:05:23
Status:
Senior-Partner
(6301 Beiträge, 2447x hilfreich)

Na, ganz einfach wenn ihr zusammen ein Projekt macht dann haftet ihr zusammen. Macht jeder eines dann bringt das nichts.

Die Frage ist doch was man will. Danach richtet man seine Organisation.

K.

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"Ich hab keine Ahnung, davon aber mehr als genug."

2x Hilfreiche Antwort

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